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While She Sleeps – This Is The Six

while she sleepsLabel: Sony

Spielzeit: 46:24 Min

Genre: MetalCore

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 03. August 2012

Mich erreichte vor einigen Tagen ein viel versprechender Promotext. „Diese Band will die Welt verändern" heißt es; „Wir bauen eine Armee auf" liest es sich dort. Man könnte jetzt vermuten, dass die Band große Töne spuckt und nichts dahinter ist. Doch anscheinend haben While She Sleeps in ihrer englischen Heimat schon einiges an Staub aufgewirbelt. Ihre Do it yourself Attitüde (die Produktion der Shirts, der EP u.a. sind von der Band selbst gemacht) zieht auf der Insel einige Sympathien und auch sonst stecken sie ihre Ziele nicht gerade gering.

Zugegeben, neugierig macht mich das Ganze schon, wobei konkrete Infos über die Band eher Mangelware sind. So spuckte wenigstens ihre Accounts auf Facebook und MySpace ein paar Infos aus. Ihre 2010er Debüt EP „The North Stands For Nothing" fand großen Anklang in der Szene und die erste Längsrille „This Is The Six" wurde von anderen Medien im Vorfeld mit Lob überschüttet. Ich riskiere mal ein Ohr und lasse mich auf die Musik ein.

Mit dem Introsong „Dead Behind The Eyes" legen sie gleich mal richtig los. Die Riffs sind kantig und ausgereift zugleich, der Sänger keift amtlich drauf los und es entsteht sofort ein ansehnlicher Groove. Die Breaks sind gut platziert und auch sonst wirkt der Track keineswegs monoton. Schon mal nicht schlecht.
„False Freedom" nimmt dagegen melodiösere Züge an. Das Tempo wurde auch zugunsten der Gitarrenarbeit leicht gedrosselt, was dem Song gut zu Gesicht steht. Zwischendurch wird es nochmal gediegener, bis die Ruhe von einem Break unterbrochen wird. Eine cleane Gesangseinlage und Pianoklänge sind ungewohnt, aber sie passen sehr gut dazu. Härter zur Sache geht es wieder bei „Satisfied In Suffering", wobei ich den Song nicht direkt unter Metalcore einordnen würde, da er so ein bisschen nach Lamb Of God klingt. Das darf man aber eher als Kompliment verstehen, da der groovige Anteil eine ähnlich geile Intensität erzeugt.

Mit einem kleinen Gitarrensolo darf „Seven Hills" anfangen und selbst durch die straighten Riffs und das tighte Drumming wird die leicht balladeske Stimmung gut dargestellt. Im Refrain werden noch das aus dem Hardcore bekannte chorale Einsingen eingebaut und hinterlassen bei mir einen bleibenden Eindruck. Das Intro von „Our Courage, Our Cancer" wird vom Klavier eingespielt, was wiederum von den Gitarrenriffs abgelöst wird. Der Track selbst ist vertrackter als sein Vorgänger, verliert sich aber nicht in sich selbst, was man an den präzisen Gitarrensolo und dem akustischen Zwischenpart erkennen kann.
Der Titeltrack will die Attitüde „Wir gehören zusammen" der Band zum Ausdruck bringen. Zunächst mit einem hardcorelastigen Intro, gleich darauf wird es melodischer. Auch hier wird es überhaupt nicht langweilig, weil die Musiker ihre Parts frei fließen lassen können. Hier wird's mal melodisch, dort wird es groovig und dann wird es auf einmal brutaler. Die erste Hälfte der Platte hat mich schon mal nicht unbeeindruckt gelassen.

Als Verschnaufpause dient das atmosphärische „The Chapel", das rein instrumental gehalten ist. Mit „Be(lie)ve" geht man den melodischen Weg weiter. Wenn die Screams nicht wären, hätte ich den Track glatt für einen Power Metal Song gehalten. Wobei dieser Eindruck recht bald im Keim erstickt wird, da die Riffs bald ihren Metalcore Anzug anziehen. Im Refrain puscht sich der Sänger selbst hoch und beim Break gibt es ordentlich auf die Fresse. Herrlich!

„Until The Death" klingt da schon wieder anders, fast schon thrashiger (aber nur fast). Die Jungs machen keine halben Sachen und kombinieren Thrashriffs mit einer gesunden Portion Groove. Damit es noch mehr Abwechslung gibt, werden noch Leadpassagen eingebaut, bis die Breaks am Schluss den Song wie Butter das Soundgericht abrunden. Beim nächsten Song könnte man meinen, man hätten einen Popsong vor sich, denn „Love At War" wird durch das Klavier und einem choralen Gesang begonnen. Das die englischen Herren aber auf Pop scheißen, beweisen sie mit harten Stakkatoriffs und ihren tighten und schnellen Songaufbau. Noch ein paar melodische Parts und fertig ist ein beinahe Übersong. Der Pianist und der Chor darf den Song sogar wieder beenden. Ok, streicht das beinahe von vorhin.

Auf die Fresse gibt uns der Song „The Plague Of A New Age", denn Tempo und geballte Groovepower sorgen für ordentlich Druck auf den Hörer. Ihre Trademarks gehen nach wie vor nicht verloren, denn sie sind immer noch abwechslungsreich. Noch eine Soloeinlage von der Gitarre und dann geht ein wieder einmal gelungener Song zu Ende.
Das klavierlastige „Reunite" markiert den Schluss einer gelungenen Platte, in der das Klavier und der Chor (wie groß oder klein er auch sein mag) noch einen Akzent setzen können. Geht völlig in Ordnung und mit einem zufriedenen Grinsen verfasse ich nun die letzten Zeilen.

Das Maul aufreißen können viele Bands (z.B. Kommerz for my Valentine), aber dann auch Taten folgen lassen, dass können nur wenige. While She Sleeps beweisen mit ihren Debüt, dass ihre Worte keine leere Hülsen bleiben sondern dass sie mit starken Songs überzeugen können. Die Screams erscheinen mir manchmal zwar ein wenig schwachbrüstig, aber das wird durch den hohen Abwechslungsreichtum, viel Groove und hervorragend spielenden Instrumenten wett gemacht. Dazu ist das Album gut produziert und homogen. Von dem her kann ich mich dem Kanon anschließen und bewerte wie folgt:

„This Is The Six" ist ein Statement für eine energische Generation. Mit Groove, Klavier und fetten Riffs beweisen While She Sleeps, dass mit ihnen jederzeit zu rechnen ist. Selbst durch die fast nicht wahrnehmbaren Schwächen markieren sie den Unterschied zur Konkurrenz. Eine Platte die in keiner Sammlung fehlen darf! Von mir gibt es begeistertes

xl

Ben Denkers

Tracklist:

01. Dead Behind the Eyes (ft. Andrew Neufeld)
02. False Freedom
03. Satisfied in Suffering
04. Seven Hills
05. Our Courage, Our Cancer
06. This Is the Six
07. The Chapel
08. Be(lie)ve
09. Until the Death
10. Love at War
11. The Plague of a New Age
12. Reunite

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