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Whitechapel - Whitechapel

whitechapelLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 38:10 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen


Der Beipackzettel der Plattenfirma verrät, dass der Sechser um Frontrülpser Phil Bozeman nicht mehr so richtig Bock auf das wahrlich nicht schlechte Vorgängerwerk „A New Era Of Corruption" hat. Und womit? Mit Recht. Allerdings kommt man erst zu dieser Erkenntnis, wenn man Zugang zum neuen, mittlerweile vierten Arbeitsnachweis „Whitechapel" gefunden hat.
Das Selbstbetitelte Album ist in jeder Hinsicht stärker: Es bietet mehr Abwechslung, mehr Dynamik und es ist definitiv sperriger als das ältere Material. Und das ist auch gut so. Auch wenn Whitechapel in der Vergangenheit schon alles andere als leichte Kost abgeliefert haben, werden sich so manche DeathCore (or Whatever Core) Anhänger in der ersten Hälfte der Scheibe die Zähne ausbeißen.
Mit dem bereits vorab veröffentlichten „Make It Bleed" eröffnen die Amis das Feuerwerk und machen gleich zu Beginn an klar, dass man anno 2012 keine große Lust mehr auf Einheits DeathCore hat, sondern den Fanboy fordern möchte. Die Tempowechsel folgen so raffiniert, dass einem fast schon schwindlig wird. Die nachfolgenden Tracks sind nicht weniger (im positiven Sinne!) anstrengend und erinnern das ein oder andere Mal an die Großtaten von Meshuggah (allen voran „Hate Creation" und das schleppende „I, Dementia"). Erst nach mehrmaligem Hören kommt die Großartigkeit dieser Tracks zum Vorschein und man gerät in Versuchung, alle anderen Werke dieses Genres in die Tonne zu treten. Ganz großer Sport!
Hat man sich erst mal durch die komplexe erste Hälfte gekämpft, wird die Geduld mit einem bunten Potpourri an Hits belohnt. Exemplarisch sei hier das sofort zündende „The Night Remains" genannt, das mit einem so dicken Riff gesegnet ist, das in der Livesitiatuion prächtig abgehen wird.

Ob der neuste Streich von Whitechapel noch Deathcore oder lediglich moderner Death Metal ist? Keine Ahnung. Vielleicht auch beides. Ist aber auch völlig egal, denn Fakt ist, dass die Band ein Album abgeliefert hat, das den Hörer fordert und einige Durchläufe braucht bis es vollkommen zündet. „Whitechapel" ist nicht weniger als das bislang reifste und damit auch beste Werk der Bandgeschichte. Und so ganz nebenbei noch eines der stärksten eines sterbenden Subgenres, das neue Impulse mehr als bitter nötig hat. Haarscharf an der Höchstnote vorbei...

Sven Meier

xl

Tracklist:

Make It Bleed
Hate Creation
(Cult)uralist
I, Dementia
Section 8
Faces
Dead Silence
The Night Remains
Devoid

Possibilities Of An Impossible Existence

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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