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Zodiac - A Bit Of Devil

zodiacLabel: Honest Hound / Cargo

Spielzeit: 48:12 Min.

Genre: Hardrock/Bluesrock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen


Die Münsteraner Zodiac liefern mit ihrem Debütalbum gleich zwei triftige Gründe ab, weshalb man sich die Vinyl Ausgabe des Werkes zulegen sollte: Zum einen lädt der warme, sehr authentische Sound der Scheibe geradezu ein, das schwarze Gold auf den Plattenteller zu legen und sich im erdigen Klang zu verlieren. Zum anderen landete auf dem Cover eine nackte Blondine, die man einfach auf einer großen Plattenhülle gesehen haben muss!

Musikalisch ist das Quartett - man ahnt es schon - im Hardrock und Blues der sechziger und siebziger beheimatet und kann im Regal ohne mit der Wimper zu zucken zwischen den aktuellen Werken der Retro Kollegen von Graveyard, The Answer und mit Abstrichen meinetwegen auch bei The Devil´s Blood einsortiert werden. Für meinen Geschmack gehen die Jungs um Long Distance Calling Taktgeber Janosch Rathmer (ehemals Misery Speaks; sein Kollege an den sechs Saiten war dort auch mal angestellt) jedoch deutlich songdienlicher, bluesiger und (ja, kein Widerspruch!) frischer zu Werke - kurz: Zodiac haben einfach die besseren Songs am Start. Nicht umsonst wurde die Band im letzten Jahr zum „Demo des Monats" im RockHard und in der Vision gekürt.

„A Bit Of Devil" beinhaltet einfach alles, was ein starkes Album nun mal so braucht: einen duften Einstieg, etwas tiefe in der Mitte und einen famosen Abgang. Nach dem guten, sehr an Led Zeppelin erinnernden Opener und gleichzeitigen Titeltrack landen wir bei „Carinval", dem ersten, richtigen Highlight der Scheibe. Hier offenbaren die Gitarristen ihre Vorliebe für Thin Lizzy (Alter Finne, was für großartige Gitarrenharmonien) und zeigen dem Rest der Retrorocker, wie man mal so eben aus dem Stand heraus einen Minihit schreibt. Mut zum Risiko wird mit dem anschließenden ZZ Top Cover „Blue Jean Blues" bewiesen. Zwar ist die Nummer sehr nah am Original gehalten, aber mit einer so famosen Gesangsleistung von Goldkehlchen Nick (der dezent an Chris Rea mit Eiern klingt) gesegnet, dass man fast schon von einer Eigenkomposition sprechen könnte - Bluesrock in Reinkultur.
Die beiden folgenden Tracks „Assembly Line" und „Horror Vision" sind zwar alles andere als schwache Songs und eine Vielzahl an Bands würde für solches Liedgut töten, jed
och fehlt ihnen meiner Meinung nach das gewisse Etwas um richtig nach vorne zu gehen. Doch Rettung naht und zwar in Form der intimen Akustikballade „Thunder". Angenehm unaufgeregt wird der Song von Nicks bluesgetränktem Organ getragen und degradiert den Rest der Band zu Statisten - Highlight! Als reinrassiger Rocker entpuppt sich der vorletzte Track „Diamond Shoes", der mich von der Dynamik her dezent an Iron Maiden erinnert. Zum Ende spendieren uns die Münsteraner den knapp 10-Minütigen Rausschmeißer „Coming Home", das eher getragen mit einer Hammondorgel eingeläutet wird, mit einem Refrain für Millionen gesegnet ist und mit einer großartigen Jamsession überrascht.

Für die Höchstnote hat es noch nicht ganz gereicht, dafür fehlt mir einfach DER absolut göttliche Übersong und insgesamt hätte die Scheibe für meinen Gusto noch nen Ticken dreckiger klingen können. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Immerhin reden wir hier von einem Erstlingswerk und für mich zählen Zodiac schon jetzt zum oberen Drittel der aktuellen Retro Bewegung. Beide Daumen hoch für „A Bit Of Devil".

Sven Meier

xl

Tracklist:

A Bit Of Devil
Carinval
Blue Jean Blues
Assembly Line
Horror Vision
Thunder
Diamond Shoes
Coming Home

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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