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Sinister - The Carnage Ending

sinisterLabel: Massacre Records

Spielzeit: 48:47 Min

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 28. September 2012


Todesmetall aus den Niederlanden bekam spätestens mit Bands wie Asphyx, Pestilence oder Gorefest ein Gewicht in der Szene. Alle drei Combos tauchen auch anno 1992 unter den zu diesem Zeitpunkt 100 wichtigsten Genrealben im Rock Hard Death Metal Special auf. Sinister suchte man beim Durchblättern des Heftes leider noch vergeblich: „Cross the Styx", ihr erstes Werk, das größere Beachtung fand, erschien wohl erst nach Redaktionsschluss der legendären Rock Hard-Ausgabe. (Wobei ganz stimmt es nicht: in den damals üblichen Mail-Order-Anzeigen findet man zwei EPs der Band für 7 und 8 Mark). Geschichte schrieben die Niederländer dann unter anderem mit einer Frau am Mikrophon. Eine Auflösung im Jahr 2003 dauerte nur kurz und die Fans erweckten die Toten knapp zwei Jahre später zu neuem Leben und so liegt mit dem Erscheinen von „The Carnage Ending" das mittlerweile zehnte Studio-Album von Sinister vor - so viel zur Geschichte! Dass sich die Band ihrer Geschichte und ihrer Wurzeln bewusst ist, kann man alleine schon an den als Bonustracks erhältlichen Coverversionen von unter anderem Celtic Frost, Whiplash oder Possessed erkennen. Dazu aber später mehr.

Die elf neuen Songs auf dem Silberling hauen rein wie man es sich nicht besser wünschen kann. Brutaler, schneller Death Metal, gespielt auf hohem Niveau dröhnt nach einem orchestralen Intro aus den Boxen. Glasklar produziert und routiniert eingespielt, kloppen sich unsere geographischen Nachbarn durch ihr über die Jahre gereiftes Repertoire ohne dabei jemals langweilig zu werden. Gleichzeitig überfordern sie den Hörer nicht mit umständlichen Gefrickel und uninspirierten Sound-Experimenten. Ich hatte das Album bereits mit dem Opener „Unheavenly Domain" ins Herz geschlossen. Für einen kurzen, nervösen Wimpernschlag hallt ein einsames Gitarrenriff durch den akustischen Raum, das dann von einem knüppelharten Double Bass-Inferno zerhackt und weggetragen wird. Von da an geht es gerade aus nach vorne. Auch die folgenden Songs sind dicht gepackte Death Metal-Stücke, die neben brutalen Blast Beats, sägenden Gitarren in rasenden Geschwindigkeiten und abrupten Wechseln zwischen den einzelnen Parts auch kleine Überraschungen wie Spoken Words-Passagen zu bieten haben. Titel wie „Transylvania" sind solide Gassenhauer für Fans dieses Sounds. Gefangene machen die Musiker dabei nicht. Bei „Final Destroyer" mischen sich sogar epische Elemente in das genretypische, sehr eingängige Riffing. Dabei verlassen die Jungs nie den Pfad, den sie vor mehr als zwanzig Jahren einmal eingeschlagen haben. Solides, aber nicht wirklich revolutionäres Songwriting beherrscht das Album. Das reicht aber vollkommen aus, um einen bleibenden Eindruck beim Hörer zu hinterlassen.

„The Carnage Ending" ist eine sehr gefällige Death Metal-Scheibe, die vor allem Fans des klassischen Genre-Sounds anspricht und aufzeigt, dass diese Musik noch lange nicht tot ist. Wieder einmal sind es Veteranen, die hier eine moderne Scheibe veröffentlichen, und damit den Jungen zeigen, wo „der Bartel den Most holt", ohne sich selber zu verraten. Empfehlenswert gerade vielleicht auch für jüngere Höher ist dann auch die Bonus-CD mit fünf Cover-Versionen alter Metal-Helden. Der Weg von Whiplash über Celtic Frost und The Possessed hin zum modernen Death Metal wird damit musikalisch illustriert und alle Stücke auch ansprechend interpretiert. Dabei fügen sie sich in ihren Sinister-Versionen nahtlos in das Klangbild des restlichen Albums ein und sind somit einem gelungene Ergänzung.

Oliver Fedtke

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Tracklist:

01. Defamatory Content
02. Regarding the Imagery
03. The Carnage Ending
04. Transylvania (City of the Damned)
05. My Casual Enemy
06. Crown of Thorns
07. Blood Ecstasy
08. Unheavenly Domain
09. The Final Destroyer
10. Oath of Rebirth

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