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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsS-TThe Sword: High Country

The Sword: High Country

The Sword High Country CoverLabel: Razor & Tie

Spielzeit: 50:12 Min.

Genre: Stoner Rock/Doom Rock/Space Rock

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Das aus dem texanischen Austin stammende Quartett geistert bereits seit 2003 durch das musikalische Paralleluniversum und hat schon eine große Anzahl Demos, EPs, Singles, Split-EPs sowie vier Alben veröffentlicht. Mit 'High Country' stellen die vier Amis nun ihr fünftes, 15 Stücke umfassendes Langeisen vor, das sowohl auf Schallplatte als auch auf CD erscheint.

Nach dem etwas schrägen Intro 'Unicorn Farm' folgen zwölf Songs sowie zwei Instrumentalstücke, welche alle erst einmal eines klingen: sehr retro. Insbesondere huldigt man den mächtigen Black Sabbath, welche mit ihrem Meilenstein 'Masters Of Reality' sozusagen den Stoner Rock erfunden haben und ansonsten auch den Doom miterschaffen haben. Aber zurück zu 'High Country': Oldschool-Wüstenrock trifft auf Oldschool-Doom trifft auf bluesigen Hard Rock, wie man ihn von ZZ Top gewohnt ist. Gelegentlich übertritt der Vierer die Grenzen zum Space-Rock ('Agartha', 'Seriously Mysterious'), was vor allem dem verstärkten Einsatz von Synthesizern geschuldet ist. Abwechslung bieten auch der vermehrte Einsatz von Backing Vocals, welche punktiert eingesetzt ihre maximale Wirkung entfalten.
Noch ein paar Worte zur Produktion (Church House Recording, Austin/Texas): ich habe in den letzten zwanzig Jahren keine Neuerscheinung rezipiert, die derart "auf alt gemacht" klingt. Wenn ich es nicht besser wüsste, ich würde behaupten, die Scheibe wurde Anfang der Siebziger des letzten Jahrhunderts aufgenommen.

Fazit: Wer seinen Stoner-Doom-Rock mit Space-Rock- sowie Blues-Rock-Versatzstücken in einen kongenialen Retrosound verpackt mag, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Wer hingegen einen mächtigen Schlag in die Fresse erwartet, sollte sich weiter auf die Suche begeben und 'High Country' meiden. Anspieltipps sind das äußerst sabbateske 'Early Snow' sowie der mächtige Titeltrack.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Unicorn Farm
02. Empty Temples
03. High Country
04. Tears Like Diamonds
05. Mist and Shadow
06. Agartha
07. Seriously Mysterious
08. Suffer No Fools
09. Early Snow
10. The Dreamthieves
11. Buzzards
12. Silver Petals
13. Ghost Eye
14. Turned to Dust
15. The Bees of Spring

XXL-Tipp

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