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Solace Of Requiem: Casting Ruin

solaceofrequiem cover smLabel: ViciSolum Productions

Spielzeit: 44:38 Min.

Genre: Technical Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Bei SOLACE OF REQUIEM handelt es sich um eine US-amerikanische Technical-Death-/Black-Metal-Band, die mit ,,Casting_Ruin" ihren vierten Longplayer vorgelegt hat. Da die Band offensichtlich noch nicht allzu bekannt ist und ich ihre ersten drei Alben nie gehört habe, ist dies meine erste Rezension für ein Album dieser Band - was nichts Schlechtes sein muss, kann ich die Platte doch so einigermassen unvoreingenommen bewerten:

,,Defiling_The_Spectrum" beginnt mit angsteinflößendem Alarm-Gesurre und Maschinengeräuschen, bevor der eigentliche Track zusammen mit dem Titelsong ein 45-minütiges Death-/Black-Metal-Inferno mit technischer Schlagseite einleitet. Anders als bei den von mir ebenfalls rezensierten Vesania, die symphonischen Elementen und Experimenten mehr Raum ließen und nicht so sehr ins technische abdrifteten, haben wir es bei SOLAR OF REQUIEM's Casting Ruin mit richtigem Gebolze zu tun, bei dem das Schlagzeug richtig schön in den Vordergrund gemischt wurde und mit durchgetretenem Gaspedal den Liedern richtig Feuer in den Hintern gibt. Ich würde mich nicht wundern, wenn bei der Produktion Trigger angewendet wurden. Bei diesem Sound und bei diesem Spiel könnte ich nicht lange durchhalten ohne irgendwelche Fehler zu machen. ,,Soiling_The_Fields_Of_Putridity" beginnt wieder langsam, bevor sich das Stück mit Blastbeats und dissonanten Gitarren, die teilweise auch an Morbid Angel erinnern, aufbaut, dabei aber immer perfekt den Wechsel zwischen Hochgeschwindigkeits-Salven und Slow-Motion-Momenten hinbekommt. Die schönen Harmonien am Ende des Liedes sind hier noch ein zusätzliches Sahnehäubchen. Weitere coole Harmonien findet man trotz der überdimensionalen Geschwindigkeit auch in ,,Song Of Shards", wo auch der Sänger zeigt, was er stimmlich drauf hat. Von tiefen Death-Growls über blutrünstige Screams und modernere Shouts ist alles dabei. Die Gitarrensoli, die sehr neoklassisch klingen und an Steve Vai oder Jason Becker erinnern, sind einfach nur herrlich. In dem langsameren Zwischenteil zeigen S.O.R. dann auch ihre Experimentierfreudigkeit, ohne dabei aber zu sehr sich zu verzahnen, wie es einst Origin gemacht haben. Denn trotz der vielen Tempo- und Harmoniewechsel bleibt in diesem Lied, wie auch in den Folgesongs, immer die Spannung erhalten und es klingt wirklich so, als ob jede Passage an jeder Stelle ihre Berechtigung hat. Während Origin mit ihren vielen Wechseln und Elementen zu sehr gewollt klangen und sich damit stark verrannt hatten, macht es bei S.O.R. alles viel mehr Sinn. Und so haben wir ein sehr homogenes Album, in dem die Stücke alle ähnlich variabel aufgebaut klingen - mal mit mehr (,,Wading_Into_Mire", ,, Eroded_Absolution", ,,Pools of Ablation") mal mit etwas weniger Erfolg (,,Heaving_Bile_And_Ash", ,, Bio Alchemy Instrumental").

Höhepunkt des Albums ist ganz klar das sechsminütige ,,Pools of Ablation", das in Sachen Komplexität und stimmiger Harmoniewechsel neue Maßstäbe setzt. Zusammen mit dem technischen Anspruch und dem fetten Sound, der sich trotz seiner Sterilität nicht verstecken brauch, kriegt das Album somit von mir eine runde XL-Bewertung.

Domenic Saheb Djavaher

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Defiling The Spectrum
2. Casting Ruin
3. Soiling The Fields Of Putridity
4. Song Of Shards
5. Wading Into Mire
6. Eroded Absolution
7. Heaving Bile And Ash
8. Pools Of Ablation
9. Bio-Alchemy (instrumental)

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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