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The Sword – Apocryphon

the sword 2012Label: Napalm Records Records

Spielzeit: 45:30 Min.

Genre: Rock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen


Die Sci-Fi-Stoner/Doom-Band aus Austin hievt mit aktualisierter Besatzung ein neues Stück Lava in die CD-Regale, das auf den Namen „Apocryphon" hört. Vor geraumer Zeit - genau genommen muss es 2008 gewesen sein - durfte bzw. musste ich The Sword bereits live als Vorband von Metallica erleben. Das war kein Zuckerschlecken... In endlose Sphären entwichen waberten sie sich durch ihr Set und ließen das erstaunte Publikum nahezu erstarren. Ich bin also an diese CD mit einer gewissen Grundhaltung heran gegangen...

„Veil of Isis" eröffnet den Reigen und was soll ich sagen?! Ich bin nicht schlecht überrascht und wider Erwarten sogar durchweg positiv! Ein griffig-eingängiges Hauptthema setzt nach wenigen Sekunden Intro ein und krallt sich mich. Alleine dieses Thema trägt den gesamten Song, natürlich in Kombination mit einem muffig-trockenen Vintagesound und einer respektablen Gesangsleistung.
„Cloak of Feathers" - Bei diesem Song liegt das Hauptaugenmerk auf dem Gesang, er steht sehr im Vordergrund und wird durch fiese Gitarrenakkorde ins rechte Licht gerückt. Alles spielt sich selbst verständlich in gemäßigtem Tempo ab...plätschert allerdings auf ganze Länge gesehen an mir vorbei. Nächster Song...
„Arcane Montane" lässt da schon wieder mehr aufhorchen. Ein prägnantes Gitarrenriff leitet den Song ein und sorgt für Kurzweil. Zur Hälfte des Songs wird ein Interlude eingestreut, das mit dezentem Glockenläuten punkten kann und das anschließende Gitarrensolo kann auch einiges - gefällt. „The Hidden Masters" ist für mich DIE Hommage an Black Sabbath schlechthin und könnte ohne Weiteres aus deren Anfangstagen stammen. Schleppende Drums in Kombination mit wehleidigem, klagendem Gesang und simplem, aber groovigem Riffing - Klasse! Macht Lust auf mehr....
Das Intro von „Dying Earth" spiegelt lup
enrein den Sci-Fi-Einfluss der Band wider. Spacige Gitarrensounds (?) bilden die Ruhe vor dem Sturm um kurz darauf fett groovend loszulegen - naja, für The Sword Verhältnisse jedenfalls. Nach dieser kurzen „Eruption" wird sogleich des Tempo wieder rausgenommen und eine feine Leadmelodie zum besten gegeben, die gut in die Hörmuschel geht und sogar als Thema bezeichnet werden kann, da sie wiederkehrend eingesetzt wird. Der Chorus hat auch gesanglich eine gute Hookline und bleibt - wie der Name schon sagt - hängen.
„Execrator" im Anschluss ist für mich aber der bis dato beste Song des neuen Silberlings. Treibende Drums, eingängige Gitarrenarbeit und ein starker Chorus sind die Zutaten für dieses Festmahl. Aber zu früh gefreut! „Seven Sisters" kann das noch toppen. Wieder einmal schauen Black Sabbath um die Ecke und nehmen The Sword an die Hand - das meine ich durchaus positiv. Ein an N.I.B. angelehntes Hauptriff und eine entsprechende Gesangsmelodie tragen diesen Song. Hier und da werden ruhige Töne angestimmt, um Abwechslung zu bieten und die Spannung aufrecht zu halten. Gut inspirierter Song! „Hawks and Serpents" bietet von Beginn an klassischen Hardrock und eine wiederholt gute Gesangsleistung. Treibende Schlagzeugarbeit und ein eingängiges Gitarrenriff verleiten dazu, schön mit dem Kopf im Takt zu nicken. „Eyes of the Stormwitch" kommt anfänglich schleppend daher gekrochen, kann aber nach nur wenigen Takten durch hohen Groove-Anteil und mal wieder geile Lyrics punkten - geiler Song! Kommt das Beste wie bekanntlich zum Schluss? Es steht noch der Titelsong „Apocryphon" aus....
Poppige, elektro-angehauchte Sounds eröffnen diesen Song und lassen mich erst Schlimmes befürchten - kurz darauf werde ich aber eines besseren belehrt. Sehr gut akzentuierte Snare-Schläge des Drummers passend zum prägnanten Gitarrenriff bringen den Song gut nach vorne. Im Mittelteil wird das Tempo etwas heraus genommen und eine kleine ruhige Bridge eingestreut, um darauf wieder Gas zu geben und die Platte standesgemäß ausklingen zu lassen.

Fazit:
The Sword steht für muffigen Stoner-Rock mit starker 70's Schlagseite, die ja momentan sehr angesagt ist. Allerdings schwimmen sie nicht auf dieser Welle nur mit, sie haben diese bereits vor einigen Jahren mit angestoßen. The Sword ist erwachsen geworden. Mit breiten Beinen stehen die Jungs da und pusten uns den Wüstensand um die Ohren. Apocryphon kann mich durchaus überzeugen - für jeden Retrorocker ein Muss!

Thomas Engel

xl

Tracklist:

Veil Of Isis
Cloak Of Feathers
Arcane Montane
The Hidden Masters
Dying Earth
Execrator
Seven Sisters
Hawks And Serpents
Eyes Of The Stormwitch
Apocryphon

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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