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Triosphere - The Heart Of The Matter

TRIOSPHERE - THE HEART OF THE MATTERLabel: AFM Records

Spielzeit: 54:21 Min.

Genre: (Progressive) Power Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Ab und an tauchen norwegische Bands auf, die beweisen, dass es im Land der Fjorde auch noch etwas anderes gibt, außer finsterem Black Metal. Eine solche sind Triosphere, die bereits 2006 ihr Debütalbum „Onwards" veröffentlichten und mit ihrem druckvoll gespielten Progressive Power Metal viele positive Reviews einfahren konnten.
Auf dem Zweitlingswerk „The Road Less Travelled", das volle vier Jahre auf sich warten ließ, nahm man leider etwas Power heraus und schlug deutlich rockigere Töne an.
Weitere vier Jahre später, versuchen die Norweger nun im dritten Anlauf mit „The Heart Of The Matter" endlich die Bekanntheit zu erlangen, die ihnen aufgrund überzeugender Musik zusteht.

Nach einer ruhigen Einleitung zeigt „My Fortress" gleich alle Trademarks der Band auf, legt mit schwerem Gitarrenriff und drückendem Drumming los, zu dem sich die markante Stimme von Frontfrau Ida Haukland gesellt. Der Opener kulminiert in einem melodischen Refrain, wie man ihn so von Triosphere noch nicht gehört hat. Ein starker Auftakt!
Im weiteren Verlauf wird der Sound zunächst softer, neigt wie auf dem Vorgänger mehr zum Rock. Dazu kommen weiterhin Melodien, die vor Eingängigkeit nur so strotzen. Wären da nicht hin und wieder kleinere progressive Parts – wenn auch auf ein Minimum reduziert – oder gelegentlich härtere Passagen, könnte man Triosphere hier fast schon Massentauglichkeit attestieren.
Zwar weiterhin ordentlich, geht dem Album mit „Breathless" und dem anschließenden „Departure" allerdings schon früh ein wenig die Luft aus. Davon sollte man sich jedoch nicht beirren lassen, die Finger von der Stop-Taste fernhalten und unbedingt weiterhören. Denn was Triosphere im weiteren Verlauf abliefern, ist einfach unfassbar großartig und lässt jegliche aufkommende Tristesse sofort vergessen!

Als wäre ein Schalter umgelegt worden, beginnt „The Heart's Dominion" bombastisch mit Chören, fetten Gitarren und herausragendem Gesang, bietet einen erneut fantastischen Refrain und ein erhabenes Solo und überzeugt von Anfang bis Ende mit einem durchdachten und gelungenen Songaufbau.
Anschließend schalten die Norweger gleich noch einen Gang höher und hauen mit „As I Call" mal eben ihren bislang wohl eingängigsten, vielleicht besten Song raus. Was für eine Hookline! Und als wäre es nichts, erhöht man mal eben den Härtegrad und lässt dieser Großtat ganz locker das nicht minder geniale Metal-Meisterwerk „Relentless" folgen!
Diese Qualität lässt bis zum Ende der Platte kaum nach. Triosphere präsentieren sich in der zweiten Hälfte der Platte sehr vielseitig, begeistern mit tollem Songwriting und veredeln die Stücke immer wieder mit kurzen progressiven und klassischen Elementen.
Abschließend darf Ida Haukland, nur von einer ruhigen Gitarre und leisen Klavierklängen begleitet, bei der Ballade „Virgin Ground" noch einmal ihr Ausnahmetalent unter Beweis stellen. Hat sie bislang auf dem Quasi-Konzeptalbum mit ihrer Stimme die unterschiedlichen Emotionen, die Herzensangelegenheiten mit sich bringen, schon perfekt auf den Punkt gebracht, liefert sie hier mit ihrem sanften, zerbrechlichen Gesang die wohl beste Leistung ab. Ein wunderschöner Ausklang eines nach hinten raus überragenden Albums!

Triosphere legen auf dem berüchtigten dritten Album erfreulicherweise wieder etwas an Härte zu, wenngleich die Musik auch diesmal wieder des Öfteren gen Hard Rock tendiert, was zu dem gewählten Thema jedoch ausgesprochen gut passt. Dazu schütteln die Norweger Melodien und Refrains aus dem Ärmel, die eingängiger nicht sein könnten. Wäre da nicht das etwas verschlafene erste Drittel – sozusagen die Ruhe vor dem Sturm, der ab der Hälfte des Albums entfacht wird – „The Heart Of The Matter" hätte nichts anderes als die Höchstnote verdient. So gibt es alles in allem ein dickes XL!

Christian Schrübbers

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

01. My Fortress
02. Steal Away the Light
03. The Sentinel
04. Breathless
05. Departure
06. The Heart's Dominion
07. As I Call
08. Relentless
09. The Sphere
10. Remedy
11. Storyteller
12. Virgin Ground

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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