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Long Distance Calling - The Flood Inside

LDC2 2013Label: Superball Music

Spielzeit: 55:23 Min.

Genre: Rock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: YouTube

VÖ-Datum: 22. Februar 2013

Rückblende: 2011 veröffentlichten die Münsteraner mit ihrem bärenstarken, selbstbetitelten Werk ein klassisches „Make it or Break it“-Album. Vielerorts wurde das Teil abgefeiert, bescherte den Jungs coole Touren und kassierte sogar eine dufte Chartplatzierung. Ein kleines Meisterwerk war geboren.
Interessant war aber schon damals die Frage, wie sich der mögliche Nachfolger anhören würde. In der Regel ist es eine schwierige Angelegenheit, einem großen Werk ein ebenbürtiges Album nachfolgen zulassen. Doch Stilstand und Stagnation sind Fremdwörter im Sprachgebrauch von Long Distance Calling und bringen zwei Jahre später mit der Trennung von Knöpfchendreher Reimut van Bonn und Personaleinstellung von Martin „Marsen“ Fischer (Pigeon Toe, Ex-Fear My Thoughts) als festen Sänger die bislang gravierendste Veränderung in der Geschichte der irgendwie-nicht-so-ganz-Instrumental-Postrocker. Und eben genau jener Marsen passt mit seinem eindringlichen Organ wie die Faust ins Gretchen und man möchte beim Hören von „The Flood Inside“ meinen, dass das fehlende Puzzelteilchen, welches zwar nicht notwendigerweise vermisst wurde, aber dennoch irgendwie fehlte, nun doch gefunden wurde und den Bandsound auf die nächsthöhere Stufe hievt. Herausgekommen sind dabei drei Songs (Titeltrack, „Tell The End“ und „The Man Within“) unter seiner Beteiligung, die zwar naturgemäß etwas anders, aber genau so cool klingen wie man es von den Jungs gewohnt ist und drücken Long Distance Calling (im positiven Sinne) gefährlich in die Nähe von Faith No More.
Interessanter- und vielleicht sogar konsequenterweise halten die Münsteraner am Instrumentalsound weiterhin fest und kredenzen uns vier ausufernde und höchst intensive Tracks, die zwar (wenn man das überhaupt sagen kann) typisch nach LCD klingen, aber weitaus atmosphärischer und nicht so riffbetont wie auf dem Vorgänger Werk tönen. Ganz großer Sport: das Erste Sahne Solo der deutschen Blues Hoffnung Henrik Freischlader, welches er als Gastbeitrag beim Opener „Nucleus“ zum Besten gibt.
Weiterhin wird an der Tradition festgehalten, jeweils einen Song von einem Gastsänger einträllen zulassen. Bei „Welcome Change“ nehmen mit Anathema-Kopf Vincent Cavanagh und dem norwegischen Singer/Songwriter Petter Carlsen sogar zwei Gesangstalente das Mikrofon in die Hand und liefern eine 1a Putenparker Performance ab. Ein wahrlich großer Song mit ebenso großen Momenten, aber ob dieser Fremdbeitrag beim Einstand von Marsen als fester Sänger unbedingt hätte sein müssen, sei mal dahingestellt.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass „The Flood Inside“ ein sensationeller und vergleichsweise düsterer Trip geworden ist, den man auf jeden Fall am Stück und mit Kopfhörer genießen muss. Für mich das erste musikalische Ausrufezeichen 2013.

Sven Meier

Tracklist:

Nucleus
Inside The Flood
Ductus
Tell The End
Welcome Change
Waves
The Man Within
Breaker

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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