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Mors Principium Est - ...And Death Said Live

Label: AMF Records

Spielzeit: 46:19 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

Beim Anschauen der aktuellen Scheiben, die es zu rezensieren gilt, habe ich das Gefühl, in einer Schulklasse kurz vor dem großen Latinum gelandet zu sein. Lateinische Bandnamen sind wohl gerade total in. Keine Ausnahme bilden da die Finnen von Mors Principium Est, was so viel bedeutet wie „Der Tod ist der Anfang“. Das Skandinavier sich gerne mit dem Tod befassen, ist schon seit Anbeginn des Metal-Zeitalters kein Geheimnis mehr und so verwundert es kaum, dass auch der Titel des neuen Albums der melodischen Todesmetaller ihn zitiert: „… and Death Said Live“. Neben Größen des Genres, namentlich In Flames oder At the Gates, sind die Jungs von Mors Principium Est eher unbekannt und für eingeweihten Fans ein Begriff. Das mittlerweile vierte Album der Musiker könnte dies allerdings ändern. Nach gut fünf Jahren taucht die Band wieder mit einem echten Kracher aus der Versenkung auf, der den großen Vorbildern in nichts nachsteht.

Wo Melodic Death Metal drauf steht, muss auch Melodic Death Metal drin sein, dachten sich wohl die nordischen Recken und zimmerten mit Drums, Äxten und Growls eine Sammlung von zehn eingängigen Turbo-Stücken auf den Silberling, wie man es sich nicht besser wünschen kann. Nach einem kurzen Intro zeigt bereits das Stück Departure nicht nur im Titel, wohin die Reise geht. High Speed-Riffing unterstützt von einer atemlosen Rhythmussektion bilden das Fundament für beflügelnde Melodien, die episch genug sind, um ein nordisches Heldenlied zu vertonen. Streckenweise könnte man meinen, man höre eines der frühen Blind Guardian-Alben mit Growls anstelle des Gesangs. „Birth of the Starchild“ zum Beispiel ist so ein Song, der ohne das Todesgrunzen auf einer soliden Power Metal-Scheibe hätte auftauchen könnte. Das zweistimmige Zusammenspiel der Gitarren wird häufig von Keyboard-Klängen ergänzt und besticht bei aller Geschwindigkeit mit Klarheit in der Komposition und vielen interessanten Harmonien. Der Death Metal-Part in dieser Mischung wird dann hauptsächlich vom typischen Gesang getragen, der selten zwischen echten Growls und Shouts variiert. Zeitweise Erinnert der Sänger Ville Viljanen stark an einen anderen Finnen: Tuomas Saukonnen, der erst jüngst alle seine Projekte zu Gunsten eines neuen einstampfte.

Mittlerweile habe ich schon das Gefühl, mich ständig zu wiederholen, wenn ich in Rezensionen eines Albums darauf hinweise, dass der Inhalt der Scheibe keine Revolution des jeweiligen Genres darstellt. Ich verspreche, ich tue es hier zum letzten Mal, denn ich habe erkannt, dass eine gute Scheibe nicht zwangsläufig innovativ sein muss. Mors Principium Est erfinden das Rad nicht neu, sind aber ziemlich gut in dem, was sie machen.

„… and Death Said Live“ ist ein wunderbares Album, das ich mir gerne immer wieder angehört habe. Melodic Death Metal kann schnell kitschig werden, wie die Kollegen von Amon Amarth mit ihrer Huldigung der Asen immer wieder unter Beweis stellen. Mors schrammt daran um Haaresbreite vorbei und bekommt dafür einen Extrapunkt. Das Große Latinum haben sie somit bestanden, mindestens mit magna cum laude.

Oliver Fedkte

Tracklist:
The Awakening
Departure
I Will Return
Birth Of The Starchild
Bringer Of Light
Ascension
…And Death Said Live
Destroyer Of All
What The Future Holds
The Meadows Of Asphodel
Dead Winds Of Hope

 

XXL-Tipp

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