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Mercury Tide – Killing Saw

mercury tide  killing sawLabel: Limited Access Records / Intergroove

Spielzeit: 42:29 Min.

Genre: Power Metal / Hardrock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dirk Thurisch ist zurück! Der Frontmann der nun endgültig zu Grabe getragenen Angel Dust hat kurzer Hand sein Solo-Project Mercury Tide zur Hauptband ernannt, mit kompletter Bandbesetzung den nächsten Longplayer eingespielt und will nun mit dieser Combo durchstarten.
Im Gegensatz zum recht martialischen Albumtitel, beginnt „Killing Saw" mit ruhigen Pianoklängen, die in jeder Hotelbar für den nötigen Chillfaktor sorgen würden. Keine Spur von Metal! Habe ich die richtige CD eingelegt? Doch, doch....das folgende Titelstück „Killing Saw" belehrt mich nämlich eines besseren. Verzerrte Gitarren und das bereits im Opener anzutreffende Piano eröffnen den Song und werden durch Dirk Thurischs prägnante Stimme ergänzt. Mich erfreut von Beginn an der sehr knackige, aber dennoch klare Sound der Produktion. Da haben Carsten Rehmann (Schlagzeug, Produzent) und EROC (Mastering) ganze Arbeit geleistet. Soweit zum Positiven. „Killing Saw" als Song kann mich nicht wirklich überzeugen. Jeder einzelne Musiker macht einen guten Job - die Gitarren braten, das Schlagzeug groovt und Dirk singt gut wie gewohnt. Nur sind die Melodien, vor allem im Chorus, zu „käsig". Ich skippe mal zu „Home"...
Schon besser...sehr gute Gesangsmelodie, schöner Songaufbau und ultra groovende Strophe! Der Chorus geht schön auf und verleitet zum Mitsingen. Das anschließende „Searching" bietet leider wieder das genaue Gegenteil. Nach starkem Intro fällt der Song wieder durch zu pathetische Gesangsmelodien im Chorus ab - schade. Schnell zum nächsten Track „World of Pain"....
Sehr ruhiges Intro mit akustischen Gitarrenklängen unterlegt und Dirks geniale Stimme direkt in unserem Gesicht - geil...und dann geht der Song erst richtig los. Bombast pur! „World of Pain" könnte ohne Weiteres ein Song der letzten Evergrey Scheibe sein - wirklich ein Highlight.
„Lord of Memories" steht dem in nichts nach. Klasse Gitarrenlead kombiniert mit Akustikgitarrenklängen und über allem thront mal wieder Dirks Stimme. Mit diesem Chorus wird „Lord of Memories" garantiert live der Knaller - Mitsingfaktor 100%. „Out of the Darkness" - die The Cult-Huldigung schlechthin - macht den Hattrick komplett. Starke Melodien, guter Songaufbau und treibende Drums verleiten zum Kopfnicken und Mitsingen - geht doch! Doch was kommt jetzt? Schon wieder so ein käsiger, pathetischer Chorus bei „Alone in my Room". OK, bei diesem Songtitel muss man auf die Tränendrüse drücken, doch so extrem...tut das Not? Nächster Track: „Satan Sister". Yeah, geiler Songname - mal sehen was uns erwartet. Ein klassischer Rocker à la Alice Cooper zu „Trash"-Zeiten tönt mir aus den Boxen entgegen und stimmt mich wieder etwas milder. Klasse Refrain - wird live auch gut abgehen! Die folgenden „You cannot save me", „No more Pain" und vor allem „Have no Fear" bieten allerdings wieder das komplette Kontrastprogramm und lassen die Stimmung absacken...puh, harter Tobak.

Fazit:
Mercury Tide können geile, rockige Songs mit starken Hooklines schreiben - zeigen es auf „Killing Saw" aber leider zu wenig. Es hat schon etwas von einer Berg- und Talfahrt. Große Songs wechseln sich mit - ich sage jetzt mal diplomatisch - nicht so guten Songs ab und stören den Hörgenuss leider gewaltig. Kaum haben Mercury Tide den Hörer gepackt, lassen sie ihn auch schon wieder von der Angel - schade. Durch dieses hin und her und die zu geringe „Hitdichte" gibt es von mir nur ein

Thomas Engel

l

Tracklist:

In The Shame Of Trust
Killing Trust
Home
Searching
World Of Pain
Lord Of Memories
Out Of The Darkness
Alone In My Room
Satan Sister
You Cannot Save Me
No More Pain
Have No Fear

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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