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Miseration – Tragedy Has Spoken

miseration  tragedy has spokenLabel: Lifeforce Records

Spielzeit: 42:30 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 29. Juni 2012


Auch ein Progressive Liebhaber braucht mal Abwechslung und so nehme ich mir mal heute eine Death Metal Scheibe vor.
Miseration kommen aus dem wunderschönen Land Schweden und haben seid ihrer Gründung 2006 bereits zwei Full Length Alben rausgekloppt. Mir sind sie erst seit 2008 ein Begriff, so haben sie das Heilbronner Umland zusammen mit ihren Landsleuten Inevitable End (eine sehr gute und tighte Liveband) im genannten Jahr besucht. Beide Bands haben mich aber zu dieser Zeit wenig tangiert. Da ich die Bekanntschaft mit Inevitable End nicht bereue bin ich auf die neue Platte von Miseration gespannt. Dann würde ich sagen: los geht's!

Erst ein Einlochgeräusch, dann lauter Jubel und...... dann gibt es gleich auf die Fresse! Der Opener „Stepping Stone Agenda" macht keine Gefangenen und fräst mit schnellen und harten Riffs und einem tighten Drumming alles in Grund und Boden. In fünf Minuten gelingt es der Band, das Level durchgehend zu halten und die brutalen Growls des Sängers tun ihr Übriges. Ein Ruhemoment wird zwar auch eingeschoben, aber der wird zum Schluss hin doch noch zerstört.
„Children Of The Flames" ist da nicht minder brutal. Die technische Raffinesse ist bewundernswert so klingt das Gitarrenspiel sehr vertrackt und unmelodisch; und genau das macht Spaß! Mit einem kleinem Zwischenspiel wird Abwechslung reingebracht und ein Meeresrauschen darf den Track abschließen. Bei „Ghost Barrier" wird der Takt gewechselt, der Drummer trommelt immer noch wie von der Tarantel gestochen. Der Wechselgesang im Refrain macht gut Eindruck, die schief gespielten Geigen, die man vorher auch schon raushören konnte stören das Klangbild in keinster Weise. Sehr interessant bis hierher.

Track Nummer 4 „Ciniphes" haut einen coolen Hook raus und der Eingangsriff knallt ordentlich. Das Tempo wurde hier etwas gedrosselt, was dem Melodieaufbau zugute kommt und dem Album frischen Wind verleiht. Ich ertappe mich zwischendurch dabei, wie ich mit der flachen Hand hin und her wackle. Hier druckvoller Sound, da ein kurzer Break und dann auf einmal Ruhe. Ein Klavierinterlude lässt den Hörer verschnaufen und der hörbare Regen beruhigt ihn noch dazu. Mit der Ruhe ist es bei „Hill Of The Poison Tree" vorbei, auch wenn nicht Full Speed geknüppelt wird. Technisch kantig ist der Kurztrack aber dennoch und wird immer schneller und schneller. Das nenn ich mal konsequent und dann hört man Alarmsirenen; der Supergau ist da?!
Es geht nahtlos in „Disaster Cage" über und ein konstantes Tempo bestimmt den Song. Ich füge als Zwischenbilanz hinzu, dass ich bisher technisch guten Stoff zu hören bekommen habe und es niemals eintönig klang obwohl die Klangfarbe stets die selbe war.

Ein melodisches Fundament wird bei „On Wings Of Brimstone" gelegt und dann wird daraufhin rasend schnell geknüppelt. Der Refrain lässt wieder vom Tempo etwas liegen, die Strophen machen dies aber locker wett. Ein Break mit Soloeinlage dazwischen und dann geht es weiter mit den geschreddere. Ja ich hab tatsächlich Spaß während ich diesen Silberling höre.
Weiter geht es mit „White Light/Black Rain" und ein seltsames Riff lässt den Track beginnen. Danach drücken die Blastbeats und die pfeilschnellen Riffs auf die Ohren, dass es dich in den Sessel presst. Die kompromisslose Schiene wird auch hier beibehalten und mit melodischen Einlagen verziert. Zum Ende hin wirkt der Song beschwerter, was mit Donnergrollen noch unterstrichen wird. „Tomb Of Tephra" nimmt den Fuß leicht vom Gaspedal, büßt aber nichts von seiner Brutalität ein. Durch das Midtempo wirkt die Atmosphäre schaurig und düster, die Riffs aber auch ein wenig zahm. Zu guter Letzt kommt noch „Waylayer" dran, dass sehr ruhig und besonnen beginnt. Die Keyboard und Synthesizersounds betten einen zur Ruhe, werden aber von den kantigen Riffs wieder herausgeholt. Das Midtempo hält hier auch Einzug, zwischendurch hört man noch Babygeschrei und sonstige undefinierbare Laute heraus. Ich muss sagen, gerade die letzten beiden Tracks nehmen die Atmosphäre des Albums schon deutlich raus, bieten aber auch einen nicht minder gelungenen Abschluss.

Also ich muss sagen, dass Miseration mit dieser Scheibe ein ordentliches Stück Todesblei ausgeworfen haben. Das Tempo wird mit Ausnahme der letzten beiden Songs gehalten, die Songs ähneln sich wenig. Rein technisch betrachtet machen die Schweden keine halben Sachen und die Riffs knallen gut. Eine gute Voraussetzung für ein Death Metal Album.
Zum Schluss wird die Platte etwas zäh, aber einen Totalausfall gibt es bei weitem nicht.

Miseration legen mit „Tragedy Has Spoken" ein technisches Feuerwerk hin, dass die Matten kriesen lassen dürfte und nie langweilig wird. Hiermit gebe ich ein berechtigtes XL

Ben Denkers

xl

Trackliste:

1. Stepping Stone Agenda
2. Children Of The Flames
3. Ghost Barrier
4. Ciniphes
5. Hill Of The Poison Tree
6. Disaster Cage
7. On Wings Of Brimstone
8. White Light/Black Rain
9. Tomp Of Tephra
10. Waylayer

XXL-Tipp

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