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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsL-MMurmur - Murmur

Murmur - Murmur

murmurLabel: Season of Mist

Spielzeit: 58:42 Min.

Genre: Black Metal, Experimental,

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Stilistisch bewegt sich das Quartett aus Chicago im angejazzten Bereich des
Black Metals. Halt! Schon falsch, nochmal!

Stilistisch bewegt sich das Quartett aus Chicago im angeblackten Bereich des
Jazz. Trifft es noch immer nicht ganz, aber grob kann ich das so stehen lassen. Lange Rede kein Sinn - hier gibt es schlicht und ergreifend kaum METAL, sondern Jazz und krachige Parts, die an INDIAN oder CULTED erinnern.

Nach dem Debut "Mainlining the Lugubrious" von 2011 und der Split mit Nachtmystium kommen die Amis mit dem zweiten Langspieler ums Eck. Wohin die Reise geht ist spätestens nach dem neunminütigen und monolithischen Al-Malik absehbar. Ab und zu ein bisschen Doom und sehr wenig bis gar kein Black Metal auf die Kappe, dazwischen wird gejammt. Das wirkt auf denjenigen beliebig, der kein Musikdiplom an der Wand hängen hat.

Handwerklich gibt es nichts zu meckern. Speziell Drummer dreht bei Songs wie Zeta II Reticuli und Zeta II Reticuli, Pt II völligst am Rad. Angesichts dieses Jazz-Overkills stellt sich doch noch so etwas wie ein kurzer Moment der Begeisterung auf einem sonst in erster Linie anstrengenden Album ein. Das anschließende King In Yellow wirkt wie eine ermüdete Jamsession, die das Album nicht voranzubringen im Stande ist.

Ein häufiges Stilmittel auf Murmur sind schiefe Akkorde wodurch der Band im Opener "Water From Water" noch einigermaßen gelingt eine kaputte Stimmung des Zerfallenden aufzubauen. Im Verlaufe des gesamten Tonträgers entsteht dem Album leider aus den ganzen Dissonanzen, krummen Takten und Jazzelementen nicht immer ein Vorteil, sondern stellt den Hörer erst mal nur vor eine Megaportion schwerer Kost. Getreu dem Motto "Friss oder stirb!" heißt es hier handeln und weiterskippen/ausschalten oder sich auf eine ermüdende Klangreise durchs Ödland einlassen, denn neben den gut gemeinten Jazzparts sind weite Teile von z.B. Bull Of Crete von nichtssagendem Gestampfe geprägt.

Der Eindruck des planlosen verstärkt sich durch den einzigen wahren Höhepunkt auf Murmur. "Recuerdos", ein knapp 5-minütiges Instrumental kann vollsten zufriedenstellen und klingt nach langer Durststrecke endlich nach - ich mag´s kaum aussprechen - Musik. Zwei spanische Gitarren hüpfen leichtfüßig durch klassische, mediterrane Akkordfolgen.

Der zweite Silberling von Murmur ist etwas für Genrefreunde. Der Rest wird sich angesichts dieser Tatsache angewidert abwenden.

Tscherno Bill

XXL-WertungM

Trackliste:
01. Water From Water
02. Bull Of Crete
03. Al-Malik
04. Recuerdos
05. Zeta II Reticuli
06. Zeta II Reticuli
07. King In Yellow
08. When Blood Leaves
09. Larks' Tongues In Aspic

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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