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James LaBrie – Impermanent Resonance

James LaBrie  Impermanent ResonanceLabel: Inside Out

Spielzeit: 49:51 Min

Genre: ProgMetal/MeloDeath

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon 

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Obwohl seine Hauptband Dream Theater mit Hochdruck an ihrem neuen Werk arbeiten (und zu diesem Zeitpunkt -Aug. 13- auch so gut wie fertig sein dürfte) (könnte man annehmen - Sven), hat Sänger James LaBrie tatsächlich noch Zeit gefunden, seine nächste Solo-Rille an den Start zu bringen. Schon bei seiner letzten Platte „Static Impulse“ zeigte er, dass er etwas für den Göteborger Sound übrig hat. Dazu bekam er von der Fachpresse glänzende Kritiken. Diese Verflechtung setzt er jetzt mit dem neuen Album „Impermanent Resonance“ fort und ich bin gespannt, wie gut ihm das gelungen ist.

Der Opener „Agony“ lässt gleich zu Beginn keinerlei Wünsche offen, so shreddern die ersten harten Riffs munter drauf los, während die Growls von Peter Wildoer und der Cleangesang von LaBrie sich wunderbar ergänzen. Das Solo ist auch nicht von schlechten Eltern und so darf und sollte ein Album beginnen. „Undertow“ ist durch die Keyboards arg elektronisch geraten. Wer aber darauf steht, dem darf dies gerne als Schmankerl dienen. Das Tempo wurde hier ein wenig gedrosselt, während der Vorgänger da schon deutlich flotter von der Hand ging. Dafür präsentiert der Track durch die gerade im Refrain lethargische Stimmung eine schöne Härte. „Slight Of Hand“ beginnt ruhig, schlägt danach aber mit den derbe tief gestimmten Gitarren und einem kreischenden Keysound durch. Die recht seltsam klingenden Strophen werden durch den schön klingenden Refrain ausgeglichen. Das Interlude vor dem Gitarrensolo ist auch noch ein Glanzmoment, aber sonst schwächelt der Song ein bisschen.

Balladesk erscheint „Back On The Ground“, in dem James LaBrie sein gesangliches Können einmal mehr unter Beweis stellt. Die Powerballade geht wunderbar ins Ohr und wirkt insgesamt sehr harmonisch. Der Bass steht im Gegenzug zu den anderen Instrumenten recht weit im Vordergrund, was man besonders in den Strophen heraushört. Unsortierter dagegen hört sich danach „I Got You“ an, dass dennoch durch ordentliche Riffs und treibende Drums glänzen kann. Hängen bleibt auch dieser Track kaum in den Gehörgängen und so kann man getrost ein Stück weiter schalten.

Prompt kommen spacige Sounds daher, die später von den Gitarren getragen werden. Der Gesang und die Instrumentalisierung klingen bei „Holding On“ sehr hoffnungsvoll und positiv. Mit viel Gefühl ist auch das Gitarrensolo angereichert und das ergibt im Gesamten einen sehr stimmigen und schönen Song.

„Lost In The Fire“ lässt es ruhig angehen, denn so vergehen die ersten paar Sekunden mit einem fast-Solo des Gesangs. Der Refrain ist durch die Powerriffs sehr kraftvoll und auch nicht überladen. Das Midtempo sorgt auch für einen angenehmen Hörgenuss und so empfiehlt sich der Song als Anspieltipp der Platte. Einen beinah-auf-die-Fresse Sound bietet „Letting Go“, bei dem nach einer halben Ewigkeit wieder Growls auftauchen, diese aber auch nur nuancenweise. Ansonsten bietet der Song nicht allzu viel aufregendes, reiht sich aber ohne Zweifel in der Sparte der besseren Tracks ein. „Destined To Burn“ legt die Aufmerksamkeit auf minimalistische Instrumente und starken Gesang, Klappt an sich ganz gut, da dieser Song sehr atmosphärisch geraten ist. Das einzige, was fehlt ist der Extra Kick, der den Track zu etwas besonderen macht.

„Say You're Still Mine“ hingegen hat ein feines Klavierintro, was den zweifelsfrei brillanten Gesang von James LaBrie wundervoll zur Geltung kommen lässt. Verfeinert wird anschließend noch mit Akustikgitarre, bis die Powerchords die Oberhand gewinnen. Der Übergang ist sehr gut gelungen und kommt keineswegs abrupt. „Amnesia“ nimmt gerade in den Stakkatoriffs ordentlich Fahrt auf, bis die Strophen die Geschwindigkeit drosseln. Macht aber nichts, denn ansonsten macht man hier gar nichts falsch. Positiv anzumerken ist die Abwägung aus Härte und gemächlichen Parts, die durch den abwechslungsreichen Gesang an Intensität gewinnt. Abschließend klingt „I Will Not Break“ erst nach Boyband-Pop. Die kantigen Riffs im Anschluss verwerfen jeden Gedanken an Verweichlichung und zeigen, wie melodischer Metal gepaart mit harten Riffs zu funktionieren hat. Alles in allem ein guter Abschluss dieser vielseitigen Platte.

Zunächst sei gesagt, dass es James LaBrie und seinen Mitstreitern eine anständige Platte gelungen ist, die auch Schwächen zeigt. Die angepriesene Mischung aus Göteborg Sound und Progressive Metal ist nur ansatzweise zu hören und lässt dahingehend keine Vergleiche zu Bands der „Göteborger Schule“ zu. Nicht alle Songs zünden sofort, da manchmal die Harmonie fehlt, die es gebraucht hätte. Dennoch hat die Platte sehr viele Stärken, da sie Vielseitigkeit und Leidenschaft mitbringt. Genau richtig, um sich die Wartezeit auf das neue Dream Theater Album angenehm zu versüßen. Für Sammler bietet die ebenfalls erhältliche Special Edition noch eine DVD und zwei Bonus Tracks. Zugreifen lohnt sich bestimmt.

Fazit:

„Impermanent Resonance“ ist eine starke Platte mit kleinen Schwächen, die man bei dem sonst überragenden Material gerne verzeiht. Harte Riffs, treibende Bässe und Drums und ein gut aufgelegter James LaBrie machen diesen Silberling definitiv hörenswert. Prädikat wertvoll.

XXL-BewertungXL

Ben Denkers

Tracklist:

1. Adore
2. Undertow
3. Slight Of Hand
4. Back On The Ground
5. I Got You
6. Holding On
7. Lost In The Fire
8. Letting Go
9. Destined To Burn
10. Say You're Still Mine
11. Amnesia
12. I Will Not Break

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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