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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsL-MMegadeth - Super Collider

Megadeth - Super Collider

megadeth CD 2013Label: Universal

Spielzeit: 45:14 Min

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Tja, was soll ich sagen? War der letzte Longplayer von unserem Lieblings-Quatsch-Erzähler Megadave noch halbwegs gelungen und man hatte Hoffnung, dass sich das einstige Flaggschiff der Thrash-Szene sich vielleicht wieder fangen könnte, so muss ich jetzt leider feststellen, dass diese Hoffnung für´n Arsch war.
„Super Collider“, das sei von vorne herein mal festgestellt, hat mit Thrash gar nichts mehr zu tun. Das ist nur noch irgendein seltsam uninspirierter Heavy Metal. Besonders fies finde ich, dass man mit dem ersten Song „Kingmaker“ zunächst noch positiv eingestimmt wird, denn der Song ist gar nicht mal schlecht. Leider lässt sich dieser Eindruck nicht sehr lange festhalten, den  schon beim zweiten, dem Titeltrack gehen die Mundwinkel automatisch in die Merkel-Stellung. Und das hat nix mit einer spontanen Erhöhung der Gravitation zu tun, sondern mit der unterirdischen Qualität des Songs und leider wird dieses Kreisklasse-Niveau auch bis zum Schluss konsequent durchgehalten.
Mensch Dave, was ist nur passiert? Du hast doch früher mal solche Geniestreiche abgeliefert und was ist das nun? Völlig belangloser Metal, den keiner braucht und der Dir langsam aber sicher auch den allerletzten Die Hard Fan vergraulen wird.
Daves Stimme ist zwar immer noch ziemlich geil, aber damit allein lässt sich „Super Collider“ leider nicht retten. Schade, schade…

Christian Hemmer

m

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Das vierzehnte Megadeth-Album ist da und wie erwartet, tut man sich damit ziemlich schwer. Der Titel „Super-Collider“ ist dabei auch etwas übertrieben gewählt – aber nur etwas... High-Speed geht anders!Ich habe mir extra viel Zeit mit meiner Rezension gelassen, um dem Album eine Chance zum Wachsen zu geben. Ich muss sagen, es hat was gebracht. Habe ich zu Beginn das Album enttäuscht in die Ecke gezimmert, konnten bei mehrmaligem Hören doch einige Songs an Überzeugungskraft zulegen. Das starke „Kingmaker“ zu anfangs konnte mich beim ersten Durchlauf schon durch die gute Gitarrenarbeit und stimmiges Songwriting mit einer eingängigen Hook überzeugen. Der Titeltrack „Super Collider“ ist dermaßen nichts-sagend, dass ich ihn immer noch für ziemlich schwach halte. Vor allem die nervigen Vocals von Dave gehen gar nicht! „Burn“ zeigt im Gegensatz wieder, was für erstklassige Musiker hier eigentlich am Werk sind. Shredding pur als Intro – sehr fein! Den Text sollte man jetzt nicht so beachten – teilweise kommt etwas Fremdschämen auf...aber trotz allem ein eingängiger Song, in dem Chris Broderick zeigt was er kann. „Built for war“ bietet ein gutes Riff (Strophe), der Refrain kann da aber nicht mithalten und fällt dadurch leider extrem ab. Erst ab der Hälfte, als eine Art von „Chorgesang“ einsetzt, gesellt sich etwas Epik dazu – durch erneutes Umschwenken auf den Refrain hat man aber nicht lange Spaß daran... Nächster Song!
„Off the Edge“ ist wieder ein Song, der vielversprechend startet, die Erwartungen aber nicht erfüllt. Vor allem der Gesang verurteilt diesen Track zum Scheitern. Dave leiert seinen Text fast schon gelangweilt herunter! Chris Broderick brilliert wieder mit seinem Solospiel, was diesen Song aber auch nicht retten kann. „Dance in the rain“ im Anschluss ist das Highlight bis zu diesem Punkt – Punkt! Unterstützt durch Streicher (!) kommt das Intro ziemlich fett rüber und Dave's rein gesprochenen Worte haben schon was von einer Beschwörung. Dazu noch das Stakkato-Riffing und Drovers präzises Drumming – genial! Zwischendurch wird das Tempo auch mal angezogen, was für die Ohren und den „Headbang-Zwang“ auch erfreulich ist. Als Gastsänger konnte Mustain hier David Draiman (Disturbed) gewinnen, der den Song ebenfalls deutlich nach vorne bringt. Das folgende „Beginning of Sorrow“ ist wieder nur ein „netter“ Song, der nicht wirklich hängen bleibt. Handwerklich gut gemacht, plätschert er so vor sich hin. Ein, zwei gute Riffs werden mal eingestreut, aber können auch diesen Song nicht über die Ziellinie hieven. Was ist das?! „The Blackest Crow“ beginnt mit Banjo-Spiel und Geigenunterstützung...mutig, mutig! Im Refrain wird dann noch die Slide-Guitar ausgepackt – Southern-Rock at its best! Echt nicht schlecht der Track. Aber es geht noch besser! „Forget to Remember“ ist der Übersong auf SUPER COLLIDER – und das meine ich so! Ein eingängiger Gitarrenlead intoniert diesen Song und verleitet auf der Stelle zum Schädel nicken! Gutes, minimalistisches Gitarrenspiel unterstützt die Vocals hervorragend und der Refrain geht schön auf – so muss das! Dazu noch kleine Leads von Broderick und fertig ist ein neuer Song, der zu 100% ins Liveset rutschen wird. „Don't turn your back“ mutet zu Beginn sehr bluesig an, wechselt aber schnell ins Uptempo und kann in der Strophe durchaus überzeugen. Der Refrain ist hingegen wieder sehr sehr schwach, wird aber durch verdammt geiles Solospiel gerettet – Broderick und Mustaine liefern sich hier ein wahres Duell!
Als Abschluss wählen Megadeth einen Coversong und zwar „Cold Sweat“ von Thin Lizzy! Was kann man damit falsch machen? Nichts! Wie bereits Metallica (ups...) nehmen Megadeth das Original und drücken ihren Stempel auf – der Song geht richtig ab, geil!Fazit:
Wer von Megadeth noch ein richtiges Metalalbum „like the old days“ erwartet tut mir Leid. „“ ist solider Hardrock, der allerdings etwas brüchig ist. An der einen und der anderen Stelle lassen Megadeth nochmal durchschimmern, wozu sie in der Lage wären, können dem Drang aber leider widerstehen. Zwei gute Songs und Experimentierfreude machen leider keine Hammer-Scheibe...

Anspieltipps:

Kingmaker
Dance in the Rain
Forget to Remember
Cold Sweat

Thomas Engel

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Tracklist:

Kingmaker
Super Collider
Burn!
Built For War
Off The Edge
Dance In The Rain
The Beginning Of Sorrow
The Blackest Crow
Forget To Remember
Don't Turn Your Back
Cold Sweat (THIN LIZZY-Cover)

 

XXL-Tipp

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