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I Exist – II: The Broken Passage

i exist  ii- the broken passageLabel: Lost Shepard\ Prosthetic Records

Spielzeit: 42:20 Min.

Genre: Hardcore

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus der australischen Hauptstadt Canberra fliegt mir heute die zweite Platte der Band I Exist zu.
Bisher waren Down Under Bands immer mindestens ein Ohr wert und ich verbrachte schöne Stunden beim Genuss ihrer Musik, genauso schrieb ich wohlwollende Zeilen um dem werten Leser einen ordentlichen Eindruck zu vermitteln.
Mit wenig Informationen über I Exist und der Zuversicht, wieder eine hörenswerte Scheibe mein Eigen nennen zu dürfen gehe ich an dieses Werk heran. Geschwind auf den PC gezogen und den Player angeschaltet.

Mit dem Intro „Ghost Of A King" geht es gleich mal brachial zu Werke. Hier fällt auf, dass der Sound sehr sperrig wirkt. Dies ändert sich auch nicht beim nächsten Lied. Die Band gibt gut Gas, doch es scheint noch keinerlei Groove zu entstehen. Der gluturale Gesang ist zwar akzeptabel, mehr aber auch nicht. Beim anschließenden „Blades Ruin" werde ich grad schwer an die Ländsmänner LO! erinnert, die waren aber im Vergleich besser; und melodischer.

„Black Unicorn" schickt ein gezupftes Intro vor, legt mit einem Basslauf nach und schwimmt in ruhigeren Gefilden. Der Song klinkt schon ausgeglichener als die drei davor und ich kann endlich etwas Melodie heraushören. Als nächstes gibt es ein Instrumentalstück, welches zwei Akustikgitarren vortragen. Ich würde dieses Stück als ersten Lichtblick des Albums betrachten, auch wenn er sich deutlich von den anderen Liedern abhebt. Die Ruhe ist mit „Acid Strain" auch schon vorbei. Mit kantigen Riffs wird weiter gebolzt und die Melodie geht erneut in der Geschwindigkeit unter.

„Lungs Of Mire" beginnt zunächst nur mit den Drums bis die anderen Instrumente später dazu stoßen. Der Riff klingt schon sehr dumpf, der Takt wird ab der Mitte langsamer. Damit soll der Sound gewaltiger wirken, gelingt aber nur mäßig. Etwas mehr Tempo gibt es anschließend bei „Fleshold". Der Mittelriff klingt schon sehr cool, die Dynamik des Songs ist aber dennoch seltsam.
Beim nächsten Track wieder Taktwechsel. Mit dem Sound wird es wohl erst mal nicht besser und der Gesang geht mir ehrlich gesagt gerade auf die Nerven. Weiter zum Lied „Immortal Mare", welches schon gewissermaßen groovig klingt. Wäre dieser mit weniger Feedback aufgenommen würde ich dem Song das Prädikat gut aushändigen. Die Ansätze durch den rotzigen Brüllgesang und die durchdachteren Phrasierungen sind nämlich nicht schlecht.

Eine Ruhepause gönnt der Titel „Wretched Earth" durch sein basslatiges Intro, welches nur spärlich mit den Gitarren gesät ist. Die dürfen dann ab Minute Zwei durchstarten und schon ist die gute Stimmung weg. Abwechslungsreichtum Fehlanzeige und der Song plätschert unspektakulär vor sich hin ohne aufzufallen. „Return To The Cosmos" hört sich da schon interessanter an, auch wenn er anfänglich sehr elektronisch klingt. Die Riffs, die später einsteigen dürfen sich hier entwickeln und das Gitarrensolo hat schon was für sich. Nach einem wieder einmal erfrischenden Instrumental darf die Platte seinen Schluss finden mit dem Lied „Winters End". Rein melodisch stimmt mich der Song doch noch versöhnlich, da hier mehr kreativ gearbeitet wurde. Der Sänger geht erst ab der letzten Minute mit, hätte mich aber nicht gestört wenn er ganz fern geblieben wäre.

Alles in allem dürfte man an meinem Schreibstil erkannt haben, dass ich nicht sonderlich viel Freude mit „II: The Broken Passage" hatte. Ich hatte Schwierigkeiten mit dieser Platte warm zu werden, was größtenteils am dürftigen Sound lag. Da ich meiner PC-Soundanlage nicht ganz traue, hoffte ich über meinen iPod bessere Ergebnisse zu erzielen. Ein Irrtum wie sich herausstellte.

1. Man kann es drehen und wenden wie mal will, der Sound ist mit wenig Ausnahmen einfach indiskutabel. Die Instrumentals sind dagegen gelungen, wenn auch nicht durchgehend hervorragend. Dazu fehlt auch die Energie, die den Hardcore ausmacht und die Crowd in den Pit zieht. Kaum Groove, keine Power.
2. Der Sänger macht nach meinem Ermessen viel kaputt. Er wirkt weder energisch noch sticht er aus der Hardcoremasse heraus. Grottenschlecht ist er zwar nicht, da kenne ich aber weitaus bessere Leute, die selbst nach 5 Jahren Gesangspause besser brüllen können als er. Schade eigentlich.

Fazit:
Das Zweitwerk von I Exist krankt am schwer verbesserungsdürftigen Sound, der streckenweise nach musikalischen Durchfall klingt. Zu vertrackt und zu unausgeglichen stellt sich die Scheibe vor und dürfte dem Hörer vor einer riesigen Herausforderung stellen. Da ich nicht mit der Platte warm wurde gibt es diesmal nur ein

m

Ben Denkers

Tracklist:

1. Ghost Of A King
2. Wyverns Keep
3. Blades Ruin
4. Black Unicorn
5. The Riders Ode
6. Acid Stain
7. Lungs Of Mire
8. Fleshold
9. Mammoth Falls
10. Immotal Mare
11. Wretched Earth
12. Return To The Cosmos

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