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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsI-KKall - Kall

Kall - Kall

kallLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 53:44 Min.

Genre: Depressive Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Nach dem tragischen Tod von Nattdal (B), dem Sänger und Gitarristen von Lifelover im Jahr 2011, entschieden sich die verbliebenen Bandmitglieder (Kim Carlsson, Fix und H.) weiter Musik zusammen zu machen und gründeten auf den Ruinen von Lifelover 2012 die Band Kall. Danach dauerte es einige Zeit, bis der erste Schnipsel Musik das Licht der Welt erblickte. Zu Anfang dieses Jahres erschien dann die erste Single und auch die Ankündigung des Albums. Nun zum Ende des Jahres erscheint es endlich: das selbst-betitelte Debüt der Band. Anders als noch z.B. Lifelover entschied man sich bei diesem Release für eine Eigenproduktion und Veröffentlichung, daher ist das auf 500 Exemplare limitierte Album derzeit nur über Bandcamp erhältlich.

Da man zwei komplett unterschiedliche Bands natürlich auch nur bedingt vergleichen kann, vor allem dann, wenn die Besetzung sich zwar überschneidet, aber nicht komplett identisch ist, möchte ich das neue Album nicht mit Lifelover vergleichen. Kall haben einen sehr eigenständigen Sound, der zwar nicht so experimentell, dafür aber sehr emotional ist und einen hohen Wiedererkennungswert bietet. Das Album baut sich langsam auf um dann mit den beiden Herzstücken Försök Till Förstörelse (3.) und En Ujusare Morgondag (5.) seinen Höhepunkt zu finden. Mit zusammen etwa 22 Minuten Spielzeit stellen sie auch bereits einen Großteil des Albums dar. Das hier eingesetzte Saxophon kann die Melancholie dieser Songs noch einmal perfekt unterstreichen. Dazwischen findet sich immer mal wieder das ein oder andere Intro.
Das Album ist sehr emotional geworden und man kann es sicherlich auch als eine Art Befreiungsschlag sehen, der nötig war um sich von den Erwartungen der Fans zu lösen. Kall sind eine neue Band, mit einem ganz eigenen Sound, der nicht direkt vergleichbar ist. Leider hat das Album einen markanten Makel: Die Produktion. Insgesamt ist der Gesang zu leise abgemischt und auch viele Einzelheiten der Songs verschwinden etwas im Soundbrei. Dennoch können Kall auf emotionaler Ebene vollkommen mit diesem Album überzeugen und schaffen mit jedem einzelnen Song eine unglaublich intensive Atmosphäre. Aktuell wird das Album komplett auf Bandcamp gestreamt, somit kann sich jeder vor Kauf einen Eindruck vom Album verschaffen!

Trotz der schwammigen Produktion können Kall mit diesem Album in Sachen Stimmung, Vielfältigkeit und Emotionen überzeugen und brauchen sich zu keiner Zeit hinter den Veröffentlichungen der Landesbrüder (z.B. Vanhelga und Ofdrykkja) aus diesem Jahr verstecken. Für das nächste Album wünsche ich mir ganz klar eine stärkere Produktion.

Moritz Naczenski

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

1. Ingång
2. Mycelium veins
3. Försök till förstörelse
4. Brytpunkt
5. En ljusare morgondag
6. Descending ascension
7. Interludium
8. Varelsen
9. Far väl

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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