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Khthoniik Cerviiks - Heptaedrone (Tape)

Khthoniik Cerviiks Heptaedrone TAPE KopieLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 43:10 Min.

Genre: Black/Death Metal

Info: nicht vorhanden

MC kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auf eine Band wie Khthoniik Cerviiks habe ich schon länger gewartet. Das Dortmunder Trio macht nicht nur eine unglaublich intensive und verstörend/chaotische Musik, bei ihrem Einstand in die große Metal Welt stimmt einfach alles! Hier wurde mit viel Liebe fürs Detail auf jede Kleinigkeit geachtet.

Fangen wir beim herrlich unaussprechlichen Bandnamen an, der wahrscheinlich bei korrekter Aussprache den sofortigen Untergang der Welt einleitet. Geiles Logo, faszinierendes Cover, saucoole Pseudonyme der drei Protagonisten (Okkhulus Siirs, Ohourobohortiik Ssphäross und Khraâl Vri*ïl) und dann erscheint der Spaß auch noch auf Tonband – Herrlich!!!!

Dazu passt die Musik auch wie die Faust in Fresse. Das fast zweiminütige Intro „Khthoniik Cerviiks Exhalement" klingt schon wie die Fahrstuhlmusik in Richtung Hölle (oder schlimmer!) und trotzdem bereitet es den Hörer nicht auf diese Atmosphäre des Bösen vor, die ihn mit den folgenden sechs Songs erwartet: Ein dreckiger Bastard aus Black und Death Metal wird und hier präsentiert, der chaotisch und verstörend durch die Gehörgänge kriecht und dabei nicht als blutende Wunden hinterlässt. Dass der Sound scheppernd bis matschig daherkommt, sollte in diesem Zusammenhang keinen wundern, ich sagte ja schon, hier greift alles passend ineinander. Mal wird die pure Raserei geboten, dann wieder (und hier liegen die ganz großen Stärken des Tapes!) im Midtempobereich bis hin zu gaaaanz langsam.

Manchmal erinnert mich das Ganze an die ersten Gehversuche von Sepultura, oft aber auch aufgrund der Intensität und der brachial-bösen Atmosphäre an die Glanztaten von Abruptum. Dabei darf man aber nicht glauben, dass hier simpel und primitiv vor sich hin geholzt würde – mitnichten. Das Niveau der Stücke ist enorm hoch, wenn man es schafft, einen fast zehnminütgen Song wie den Rausschmeißer „Moraines of Molten Light (Khthoniik Cerviiks Exhalement)" mit so viel Abwechslungen, Windungen und vertrackten Spielereien zu beseelen, dass er zu keiner Sekunde langweilig oder ermüdend erscheint, dann hat man definitiv was auf dem Kasten!

Hier haben Iron Bonehead mal wieder ein wahres Kleinod an Land gezogen! Eindeutig nichts für den 08/15 Durchschnitts-Hörer oder zum nebenbei hören beim Bügeln, aber wenn man sich auf diesen Höllentrip einlässt, wird man garantiert nicht enttäuscht! Ganz großes Tennis!!!

Christian Hemmer

XXL-WertungXXL

Tracklist:

1. Khthoniik Cerviiks Exhalement
2. The Grand Sidereal Swindle
3. Colliding Spheres Bend Solar Years
4. Elektriik Redeemer
5. Magmatiik Moil
6. Black Hole Neurotransmission
7. Moraines of Molten Light (Khthoniik Cerviiks Ex)

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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