.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsI-KKeitzer - The Last Defence

King Of Asgard - Karg

KING OF ASGARD kargLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 49:51 Min.

Genre: Viking Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. Juli 2014

 

Selten war ein Album treffender betitelt als das dritte Werk vom König Asgards, „Karg". Schon das düstere, grau-schwarze Cover-Artwork vermittelt mit kahlen Bäumen und wolkenverhangenem Nachthimmel ein Gefühl der Kälte, Leere und Tristesse, die auch über die Lieder transportiert wird.
„Karg" setzt damit die musikalische Entwicklung von King Of Asgard fort, die auf „Fi'mbulvintr" mit auf den Punkt gespieltem, von starken Melodien getragenem Viking Metal begann, der auf dem Nachfolger „...to North" schon merklich in eine tödlichere Richtung lehnte und in ausufernde, weniger eingängige Songs verpackt wurde.
Dieses Songwriting wurde nun um „monophonic warlike hymns and fierce riffage" erweitert, erklärt Sänger/Gitarrist Karl Beckman, und greift so die Musik der vergangenen Projekte der jeweiligen Bandmitglieder – also vor allem die schwärzeren Spielarten des Metal – auf.

Beim Hören von „Karg" wird schnell deutlich, dass der erste äußere Eindruck und diese Beschreibung Beckmans die gebotene Musik sehr genau widerspiegeln. King Of Asgard wenden sich weiter von den Wikingerwurzeln ab und dem angeschwärzten Death Metal zu. Das einleitende „The Runes of Hel" oder das herausragende „Highland Rebellion" lassen die früheren Viking-Zeiten zwar noch einmal aufleben, das weitere Material präsentiert sich dafür deutlich grimmiger und trostloser; „monofone Kriegshymnen" eben. Das alptraumhafte Centerpiece „Omma" weckt sogar Erinnerungen an die norwegischen Prog-Black-Metaller von Enslaved und als Bonus bekommt man noch das gelungene Cover „Total Destruction" aus der Black-Metal-Phase Bathorys geboten, das auf seine schrammelige Art wunderbar den Garagensound früher Bathory-Aufnahmen einfängt.
Musikalisch und gesanglich präsentieren sich King Of Asgard 2014 deutlich aggressiver und düsterer, die (offensichtlichen) Melodien wurden fast gänzlich herausgenommen und Soli sind nur noch vereinzelt, sehr versteckt zu erkennen. Die Gitarren riffen sich behäbig, aber beständig durch die Platte, das Schlagzeug gibt einen erbarmungslosen Rhythmus vor und der raue Bass verleiht dem Ganzen eine bedrückende, depressive Stimmung. Alles von Andy LaRocque in ein atmosphärisches Düstergewand gebannt.
Für ordentlichen Death Metal durchaus als positive Kritik zu verstehen, allerdings fehlen vielen Songs die besonderen, fesselnden Momente. Handwerklich auf hohem Niveau rauscht das Album leider größtenteils an einem vorbei und wirkt im Ganzen einfach zu... nun ja, karg.

King Of Asgard entwickeln sich konstant weiter und gehen diesen Weg auf dem programmatischen „Karg" mit einer bemerkenswerten Konsequenz. Produktion und Äußeres stimmen und auch das brutale „Riffage" sowie einige der „kriegerischen Hymnen" wissen sehr zu gefallen, durchweg überzeugt das Songmaterial jedoch nicht.
Vielleicht ist „Karg" aber auch einfach kein Sommeralbum und der Hörgenuss verhält sich antiproportional zu den Außentemperaturen und den Sonnenstunden. Der Winter wird's zeigen. Im Juli reicht es jedenfalls nur für ein L.

Christian Schrübbers

XXL-WertungL

Tracklist:

01. The Runes of Hel
02. The Trickster
03. Highland Rebellion
04. Remnant of the Past
05. Omma
06. The Heritage Throne
07. Huldran
08. Rising
09. Total Destruction (Bathory Cover) (Bonus Track)

 

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

Das hörst Du Dir an:

Abythic - Conjuring The Obscure

abythic conjuring 600px

Baest - Venenum

beast2019

Atlantean Kodex - The Course Of Empire

atlantean

Kêres - Ice, vapor and crooked arrows

Keres  Ice,

Karmic Void - Armageddon sun

KARMIC VOID   Armageddon Sun

Kringa - Feast upon the gleam

kringa

Arcane Frost - Dragged into the void

Arcane Frost  Drag

Aske + Kuutar + Old Pagan + Black Candle: Four ways of blasphemy

Aske

Temple Of Dread - Blood Craving Mantras

temple of dead

Vordr - Vordr

vordr

Nunslaughter - Antichrist 

Nunslaughter  Antichrist

Necrotted - Die for something worthwhile

Necrotted  Die for something worthwhile

Entombed A.D. - Bowels of Earth

emtombedad2019

Kudlaakh - Kudlaakh

Kudlaakh  Kudlaakh

Darkmoon Warrior: Angels of dirt - Beasts of rebellion

Darkmoon Warrior  Angels of dirt   Beasts of rebellion

Aiwīgaz Undergangaz + Múspellzheimr - Split

aiwigaz

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

mayhem tour2019

sulphuraeon tour

abortedtour

swallowthsun

spectralwound

Destroyer666 2019xxl

at the gatestour

endseeker tour

abbath tour

Zum Seitenanfang