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King Of Asgard - ...to North

king of asgard to northLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 52:52 Min

Genre: Viking Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 27. Juli 2012

Aus der Asche der viel zu früh aufgelösten Mithotyn stieg lange neun Jahre später King Of Asgard empor. Von den ehemaligen Kollegen Karl Beckman und Karsten Larsson 2008 ins Leben gerufen, knüpft die neue Formation musikalisch fast nahtlos dort an, wo die beiden Schweden im letzten Jahrtausend mit Mithotyn aufgehört haben. Der Folk-Anteil wurde fast komplett aussortiert, geblieben ist exzellenter angeschwärzter Todesmetall. Gepaart mit den nordisch-mythologischen Texten entsteht traditioneller Viking Metal in Reinkultur.

Nach dem beeindruckenden Debüt „Fi'mbulvintr", das 2010 hohe Wellen schlug, steht nun der Nachfolger „...to North" in den Startlöchern. Nach einem kurzen Intro macht ‚The Nine Worlds Burn' gleich deutlich, dass auf King Of Asgard auch auf dem zweiten Album weiterhin Verlass ist. Ein markantes Gitarrenriff beginnt, bevor der Song vom Schlagzeug angetrieben ohne weitere Umwege durchstartet. Wie schon auf dem Debüt, konnte man Heléne Blad, Schwester von Mathias Blad, Sänger bei den befreundeten Falconer, für einen Gastauftritt gewinnen. Ihr atmosphärischer Gesang setzt gleich im Opener einen schönen Kontrapunkt zu den harschen Vocals von Beckman.
Als weiteren Gast gibt es im weiteren Verlauf Falconer-Gitarrist Jimmy Hedlund zu hören, der die wohl typischste Viking-Metal-Nummer ‚Gap of Ginnungs' mit zwei grandiosen Soli aufwertet.
Die ersten Stücke zeigen, dass sich King Of Asgard weitestgehend treu geblieben ist. Man hat die Melodien im Vergleich zu „Fi'mbulvintr" ein wenig herausgenommen, geht eine Spur härter zu Werke und hat insgesamt längere Songs im Repertoire, die meist die 6-Minuten-Marke überschreiten. Hier liegt aber genau das Problem von „...to North". Die Songs bietet oft nicht genug, um über die gesamte Laufzeit zu fesseln. Die Gitarren dominieren wie gewohnt, während Bass und Drums einzelne Akzente setzen. Leider sind diese deutlich seltener zu finden, als noch auf dem ersten Album. Das Songmaterial ist stellenweise zu ähnlich, fast schon monoton, beinahe belanglos.
Dass King Of Asgard auch anders können, zeigt ‚Up on the Mountain' mit seinem fast schon groovenden Rhythmus, einer geschickt eingesetzten Akustikgitarre und choralem Hintergrundgesang auf eindrucksvolle Weise. Mit dem längsten und zugleich besten Song der Platte ‚Plague-ridden Rebirth' demonstrieren die Schweden dann, dass sie durchaus in der Lage sind, auch über mehr als sieben Minuten den Hörer zu begeistern. Das aggressive Drumming, die brachialen Gitarren, der keifende Gesang formen ein absolutes Viking-Monstrum.

War die Auflösung von Mithotyn noch ein großer Verlust, sind King Of Asgard ein adäquater Ersatz und großer Gewinn für den Viking Metal. Auf dem zweiten Album „...to North" herrschen jedoch Licht und Schatten. Zu viele Songs finden kein rechtzeitiges Ende und bieten insgesamt zu wenig Abwechslung. Demgegenüber stehen aber teils überragende Nummern, die über alles und mehr verfügen, was Viking Metal ausmacht. Alles zusammen genommen erringt „...to North" damit einen Platz im gehobenen Mittelfeld.

Christian Schrübbers

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Tracklist:

Intro
The Nine Worlds Burn
The Dispossessed
Gap Of Ginnungs
Bound To Reunite
Nordvegr
Up On The Mountain
Plague-ridden Rebirth
Harvest (The End)
...To North


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