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Korn – Live At The Hollywood Palladium

korn  live at the hollywood palladiumLabel: AFM Records

Spielzeit: 74:33 Min

Genre: Nu Metal / Dubstep

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 07. September 2012

Diese Tage werden Korn - gewissermaßen als Einstand bei AFM Records - ihr neuestes Live-Werk auf den Markt werfen, welches gleichzeitig mit Spannung erwartet wird, da es das erste Livealbum nach „The Path Of Totality" darstellt, was, wenn man ehrlich sein soll, konzeptionell zwar durchaus spannend war und seine Momente hatte, allerdings mit „Narcissistic Cannibal" lediglich einen echten Hit aufbieten konnte (wie übrigens „Korn III: Remember Who You Are" davor auch).

Der Name dieser Band genießt nach wie vor hohe Popularität, aber angesichts mehrerer durchschnittlicher Alben und dem (vergeblichen) Versuch, sich zwischendrin stilistisch freizuschwimmen, war es vielleicht eine mutige, wenn auch gefährliche Idee, mit dem neuen Mainstream-Liebling Dubstep einen neuen Aspekt in das eigene Schaffen einzubringen.

Wie die Einleitung meinem Review helfen soll? Nun, dass im Hollywood Palladium aufgezeichnete Konzert ließ sich grob in zwei Teile einteilen. Der erste Part wurde mit Songs des aktuellen Albums gefüllt (und konnte entsprechend eine hohe Dichte an Dubstep-Künstlern aufweisen), der zweite Part wiederum gehörte voll und ganz der älteren Diskografie. Auffällig hierbei: Ganze vier Tracks entfallen hierbei auf das (von Fans und Kritikern als beste Werk titulierte) Debüt der Band...

Der Genuss dieses Werks ist eine zwiespältige Sache; zunächst ist besonders der erste Teil teilweise erschreckend saft- und kraftlos ausgefallen, lediglich besagtes „Narcissistic Cannibal" wird vernünftig umgesetzt. Auch das zeitweise völlige Fehlen von Gitarrenwänden fällt negativ auf. Überhaupt erscheint mir die Live-Umsetzung des aktuellen Werkes kaum vernünftig machbar zu sein, zumal das durchschnittliche Kornpuplikum kaum steilgehen dürfte (auch auf Platte sind hier kaum Reaktionen auszumachen). Also bis dahin leider ein Reinfall, da ja auch der visuelle Aspekt des Konzerts völlig fehlt.

Im zweiten Teil des Konzerts wird das Publikum langsam warm, und bis auf den Drummer, der manchmal Timingprobleme hat, aber ansonsten die Songs von Korn anders als gewohnt interpretiert und diesen damit einen neuen Aspekt abtrotzt, spielen die Instrumentalisten alle auf hohem Niveau. Womit ich dann auch auf den Ausfall des Abends zu sprechen kommen muss: Jonathan Davis schafft es über das gesamte Konzert nicht, seine Stimme zu finden und liegt teilweise so sehr neben der Spur, dass man sich als Hörer fragt, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn man mehrere Konzerte mitgeschnitten und die beste Sangesleistung auf Album gepresst hätte. Davis war zwar nie bekannt dafür, sonderlich stabil in seinem Gesang zu sein, das habe ich aber schon deutlich besser gehört. Schade! Die Songs kommen im Großen und Ganzen gut an, und man merkt eben deutlich, dass Korn mit ihrem eigentlichen (ursprünglichen) Stil am Besten fahren und sich auf diese Richtung konzentrieren sollten. Dennoch kann man sagen, dass der zweite Teil das Konzert quasi gerettet hat.

Fazit:

Mit der geradezu - nach meinem Empfinden - voreiligen Umsetzung dieses Live-Albums haben sich Korn keinen Gefallen getan und nebenbei offenbart, dass die Kombination „Korn+Dubstep" lediglich auf Platte funktioniert, Live aber kein Stück überzeugen kann. Durch den zweiten Teil wird das Konzert zwar noch gerettet, die unterirdische Gesangsleistung von Jonathan Davis zieht das Album aber noch mal deutlich runter. Deshalb bleibt hier leider nicht mehr als ein mageres

m

Michael Denkers

Tracklist:

Block 1: Dubstep

1. Get Up!
2. Kill Mercy Within
3. Illuminati
4. Chaos Lives In Everything
5. My Wall
6. Way Too Far
7. Narcissistic Cannibal

Block 2: Klassiker

1. Here To Stay
2. Freak On A Leash
3. Falling Away From Me
4. Predictable
5. Another Brick In The Wall
6. Shoots And Ladders
7. One
8. Got The Life
9. Blind

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