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Iskald - Nedom og Nord

Iskald- Nedom og NordLabel: Indie Recordings

Spielzeit: 48:14 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Facebook

VÖ-Datum: 17. Januar

 

 

Dass ich das noch erleben darf: Norwegischer Black Metal, der auch nach norwegischem Black Metal klingt! Herrlich!! Die Rede ist selbstmurmelnd von den beiden Protagonisten Aage André Krekling und Simon Larsen, besser bekannt unter dem Namen „Iskald“. (Ich verkneife mir jetzt ganz bewusst jegliches Wortspiel mit dem Bandnamen – das wäre ja viel zu billig…).

Vielmehr neige ich mein Haupt vor den zwei Musikern, die jetzt auch schon im neunten Jahr ihres Bestehens ihren vierten Longplayer auf die Menschheit loslassen. Denn sie haben das geschafft, was nur wenigen Bands gelingt – sie haben sich quasi neu erfunden, sich endgültig freigestrampelt und das (und da bin ich mir hundertprozentig sicher!) ohne auch nur einen alten Fan zu vergraulen, oder gar zu verlieren.

Wovon ich rede? Nun, Liebhabern der Black Metal Welt wird die Band bekannt sein, als definitiv gute, aber nicht allzu eigenständige Formation, die zwar (wie ich finde) immer erste Sahne Material abgeliefert, aber ihren ureigenen Stil nie so wirklich gefunden hatte. Gerade beim letzten Werk „The Sun I Carried Alone“ überschlugen sich in der Metal Presse ja die Vergleiche mit Dissection, oder gar Dimmu Borgir (wobei ich letzteres nicht ganz nachvollziehen konnte…). Ich persönlich finde so was nicht ganz so problematisch wie einige meiner Kollegen, aber dennoch begrüße ich es sehr, was die Band nach ihrer selbst auferlegten dreijährigen Pause aus sich gemacht hat!

Denn die Zeiten als „Kopie-Band“ dürften mit „Nedom og Nord“ eindeutig vorbei sein. Das fängt dabei an, dass sich der Sound der Band  nun viel stärker in Richtung nordischer Black Metal gedreht hat, die bislang gerne mal verwendeten Elemente aus dem Thrash wurden völlig verbannt und machen einer klirrend kalten Atmosphäre und rasiermesserscharfen Riffs Platz, wie sie selbst Immortal schon lange nicht mehr auf Platte gebannt haben. „Nur“ sechs Songs haben es auf das Album geschafft, aber diese sind (neben der Tatsache, dass von jedem die 7 Minuten Marke locker geknackt wird) allesamt höllisch geil. Rasend schnell, dann wieder Midtempo, bis hin zu einigen schleppenden Passagen – alles dabei. Keyboards sind ebenfalls vorhanden, werden aber lediglich zur Untermalung und Verstärkung benutzt. Dazu kommen die absolut mitreißende, kalte Atmosphäre (bei der man schon ganz automatisch ganze Gletscherlandschaften vor seinem geistigen Auge hat) und der Gesang von Kollege Larsen, der sich wie ein Besessener durch die Dreiviertelstunde Inferno schreit und krächzt. Das Ganze ist ein grandioses Album geworden; gewandelt, aber ohne den Eindruck zu hinterlassen, krampfhaft arrangiert zu sein. Vielmehr hat man während des Hörens das Gefühl, es hier mit einer homogenen, gewachsenen Einheit zu tun zu haben. Und trotz der benutzen Trademarks des nordischen Black Metals definitiv eigenständig und aus der 08/15-Masse hervorstechend.

„Nedom og Nord“ ist ohne Zweifel das mit Abstand beste Werk der beiden Norweger und das im neunten Bandjahr – das soll ihnen erst mal einer nachmachen! Das Black Metal Jahr 2014 fängt ja schon mal volle Lotte geil an!!!

Christian Hemmer

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

Fading Horizon
Underworldly
Iskald
The Silence
Nidingsdåd
Nedom og Nord

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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