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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsG-HHigh On Fire – Luminiferous

High On Fire – Luminiferous

High On Fire  LuminiferousLabel: Century Media Records

Spielzeit: 53:44 Min.

Genre: Stoner Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Was für ein großartiges Cover! Nicht nur ist dies die bislang beste Verpackung überhaupt im Hause High On Fire, vielmehr ist dies stattdessen sogar eines der herausragenden Artworks des laufenden Musikjahres. Darunter kann eigentlich nur ein wahres musikalisches Meisterwerk verborgen sein... Leider aber gilt hier so deutlich wie nur selten in den vergangenen Jahren die alte Binsenweisheit: „never judge a book by its cover“.

High On Fire klingen zwar wie eine Mischung aus Kyuss und Motörhead, schaffen es aber im Gegensatz zu diesen Legenden zu keiner einzigen Sekunde, auch nur eine einzige gottverdammte Hookline zu erschaffen (der Titelsong mag als minimale Ausnahme gelten, ist jedoch ebenfalls keine Offenbarung). Das Album poltert stumpf vor sich hin und wirkt wie ein auf ganz dicke Hose machender Vollproll, der seinen Mangel an Herz und Hirn durch eine möglichst strunzdoofe Macho-Höhlenmenschen-Masche zu kaschieren versucht – allerdings vergeblich; natürlich.

Mir ist das hier deutlich zu viel sinnlos und deplatziert umher mäanderndes Testosteron sowie ungenießbare Muskelmasse. Alleine die Stimme bietet nichts weiter als ein einziges gurgelndes Gewürge und liefert exakt null Abwechslung und fast schon logischerweise keinerlei Emotion (einzige Ausnahme: Teile von „The Cave“). Nach einem Album wie „Luminiferous“ verstehe ich ernstlich nicht, weshalb (die stilistisch natürlich vollkommen anders gelagerten) Napalm Death für etliche Zeitgenossen immer wieder unter „Krach“ laufen, denn die operieren immerhin immer mit Sinn und Verstand. Was High On Fire hier dagegen abliefern, das ist einfach nur unnötig, ärgerlich und hochgradig langweilig.

Ein großartiges Cover alleine kann aus musikalischer Scheiße leider kein Gold machen – traurig, aber wahr. Nur empfehlenswert für Proleten mit Plauze, die sich auf dem Festivalzeltplatz bierselig gröhlend und rülpsend für „echte Männer“ halten, während die Freundin sich unbemerkt nach einer ansprechenderen Partie umschaut (1a, Daniel ;) – Sven).

Daniel Lofgren

XXL WertungXS

Tracklist:

The Black Plot
Carcosa
The Sunless Years
Slave The Hive
The Falconist
The Dark Side Of The Compass
The Cave
Luminiferous
The Lethal Chamber

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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