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GRAILKNIGHTS - CALLING THE CHOIR

GRAILKNIGHTS - CALLING THE CHOIRLabel: Intono Records

Spielzeit: 54:27 Min.

Genre: Power Folk Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Die sagenumwobenen Grailknights aus Grailham City sind zurück!
Die Band, die sich ihr eigenes Fantasy-Universum samt bösen Gegenspielern erdacht hat, präsentiert sich auf der Bühne in Superheldenkostümen und das majestätische Ross „Zapf Beauty" bringt dem „Battlechoir" auf den ausgetragenen Schlachten (= Konzerten) stets ein Fässchen Bier vorbei.
Es ist nicht verwunderlich, dass die Musiker, die sich hinter Pseudonymen wie Sir Optimus Prime oder Lord Drumcules verstecken, nicht zwingend ernst genommen werden und die Truppe aus Niedersachsen schnell als Spaßkapelle verschrien wird.
Dass die Jungs auf ihrer Mission, den Heiligen Gral vor dem bösen Widersacher Dr. Skull zu retten, aber auch mit guter Musik aufwarten können, haben sie auf bereits drei Alben bewiesen. Nachdem man sich kontinuierlich steigern konnte, war vor allem das letzte Werk „Alliance" ein richtig großer Wurf.
Sechs lange Jahre sind seitdem vergangen. Außer einer EP in 2011 hat man nichts mehr aus Grailham City gehört. In dieser Zeit verließen fast alle Mitglieder die Band und mit Lord Lightbringer, Mac Death und dem Duke of Drumington verschwanden auch fast alle Elemente, die den selbst ernannten „Superherometal" der Grailknights, eine gelungene Mischung aus melodischem Death und Power Metal, zu dem gemacht haben, was er war.
Einzig Sir Optimus Prime ist von der alten Garde noch verblieben und hält nun mit neuer Mannschaft die Fahne der Knights mit „Calling The Choir" erneut hoch.

Der eröffnende Titeltrack richtet sich sogleich an den treuen „Battlechoir" und man erkennt auch gleich, dass hier eine Platte der Grailknights im Player rotiert. Das Stück macht aber leider auch sofort deutlich, dass man sich auf einige Änderungen im Sound der Band gefasst machen muss.
Die Growls sind komplett verschwunden und bis auf einige Momente des Keifens dominiert klarer Gesang. Leider ist die Stimme von Sir Optimus Prime aber nicht auf dem Niveau, das es braucht, um die Songs alleine zu tragen. Einzig bei der Ballade „Anna Lee" kann der Gesang überzeugen, auch wenn die Nummer selbst nicht an „Tranquility's Embrace" und vor allem „Home At Last" heranreicht.
Musikalisch hat man sich völlig vom Death Metal gelöst und sich ganz dem Folk verschrieben. Viele ruhige Parts werden von Akustikgitarre oder Akkordeon begleitet und auch Bläser, ein Klavier sowie ein Glockenspiel lassen sich vernehmen. Die oft eingesetzten Chöre verstärken die folkige Atmosphäre. Es ist sicher nicht verkehrt, sich einem neuen Stil zuzuwenden, leider zünden die meisten Songs nicht richtig und der „Power Folk Metal" plätschert meist sehr drucklos aus den Boxen.
Erst mit dem bereits von der „Non Omnis Moriar"-EP bekannten „Sea Song" steigert sich das dargebotene Liedgut. Dieses wohl typischste Lied überzeugt durch einen starken Refrain zum Mitsingen, der live schon gerne und oft gefeiert wurde. Dem schließt sich mit „End of the World" der mitreißendste „neue" Song an, der schön aggressiv und recht hart daherkommt. Und auch „Far and Away" weiß dank einer Songstruktur zu gefallen, die endlich einmal aus dem vorherrschenden Schema ausbricht.
Als Bonus folgt danach das ebenfalls bereits bekannte Cover des Bonnie-Tyler-Hits „Holding Out for A Hero", mit dem man nicht viel falsch machen kann. Zum Superheldenimage passend kommt die Nummer in typischer Grailknights-Manier daher und beendet das durchwachsene Werk auf sehr unterhaltsame Weise.

Die lange Pause und vor allem der extreme Besetzungswechsel haben den Grailknights nicht gut getan. Von der musikalischen Klasse der Vorgänger ist auf „Calling The Choir" nicht viel übrig. Zu ereignisarm präsentieren sich die meisten Songs, zu eindimensional der Sound. Die Platte lässt sich trotz aller Kritik durchaus hören, Herausragendes der Marke „Moonlit Masquerade" oder eine neue Bandhymne à la „Grailquest Gladiators" sucht man jedoch vergeblich. Der starke Endspurt hebt das Album aber immerhin noch über das Mittelmaß.

Christian Schrübbers

XXL-WertungL

Tracklist:

01. Calling the Choir
02. Now or Nevermore
03. Morning Dew
04. Absence of Gravity
05. Victorious
06. Anna Lee
07. Desert Star
08. Sea Song
09. End of the World
10. Far and Away
11. Holding Out for A Hero (Bonus Track)

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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