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Eye Beyond Sight – The Sun and the Flood

eye beyond sight  the sun and the floodLabel: Massacra Records

Spielzeit: 46:22 Min.

Genre: Neo Thrash Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 23. März 2012


Die Slowaken Eye Beyond Sight hauen mit „The Sun and the Flood" die Tage ihren zweiten Silberling heraus. Die 2003 gegründete Combo hatte die ersten zwei Jahre ihrer Existenz mit starken personellen Fluktuationen zu kämpfen und konnte erst im Jahr 2005 von einem wirklich festen Lineup sprechen. Das Resultat war das bereits 2007 erschienen Debüt „Dies Ad Quem". Soviel zur Historie, schauen wir uns mal an, was das aktuelle Album so kann....

Der Opener „Sick Society" geht mit ziemlich technischem Death-Metal direkt auf die Zwölf. Fiese Vocals pusten mir die Ohren durch und die Gitarren braten ordentlich. Sehr solides Liedgut mit eingängiger Bridge und einem netten Breakdown am Songende. Allerdings haben die Jungs die Handbremse noch nicht ganz gelöst. „Redemption" kommt da schon ganz anders rüber. Nach einem Gitarrenlead als Intro setzen Powerchords und verhaltenes Doublebass-Drumming ein, um im Anschluß in einen klassischen Uptempo-Thrashsong zu münden. Der Refrain ist sehr groovig gehalten, lädt zum Kopfnicken ein und wird live einen klasse Song zum Mitgröhlen abgeben. Ein ruhiger Akustikpart zum Ende hin rundet das Ganze noch ab und bietet eine sehr gelungene Abwechslung.

„From Stars to Scum" holt mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurück - ich höre mir gerade ein Metalalbum an! Stilistisch nicht weit entfernt von Soulfly - also sehr groovig - und mit starker Hardcore-Schlagseite versehen knallen mir die Jungs diesen Batzen um die Ohren. Ganz nett, aber nicht wirklich zwingend. Der Funke will (immer noch) nicht ganz überspringen. „Self Possession" startet mit einem markanten Stakkato-Intro und mutiert zu einer enormen Mid-Tempo-Walze. Wieder einmal herrschen hardcore-lastige Vocals vor und erinnern nicht nur entfernt an bessere Biohazard oder Agnostic Front. Der „obligatorische" Breakdown-Part darf natürlich nicht fehlen, rundet diesen Song jedoch gut ab. Der folgende „That Hurts" wird brachial eröffnet. Donnernde Akkorde in schleppendem Groove pusten mir den Kopf in den Nacken und werden just durch ein feines Gitarrenlead und einer „Spoken Words Passage" unterbrochen. Mit einem Schrei geht es dann los und die Jungs nehmen keine Gefangenen. Der bereits im Intro verwendete Gitarrenlead erweist sich hier als wiederkehrendes Motiv und stellt einen guten Hook dar. Der Refrain ist wieder purer Hardcore. Als Outro wird dann zur Abwechslung mal ein Breakdown eingestreut, hatten wir ja noch nicht so oft. Wie hatte ich weiter oben geschrieben? Ich höre mir ein Metalalbum an? Für Metal ist der Anteil an Hardcore-Elementen für meinen Geschmack zu hoch - mal sehen was mich noch erwartet....

Ruhige Gitarrenklänge leiten „God's Bite" ein. Doch kaum wähnt man sich in „Sicherheit", wird die vermeintliche Ruhe schon durch sägende Gitarrenakkorde und schleppenden Drumgroove durchbrochen. Im weiteren Songverlauf wird mir hier ein schöner Uptempo-Thrashsong präsentiert, der durch leichte Melodiebögen einen sehr einprägsamen Refrain für sich beansprucht! Das folgende „Blast" ist purer Thrash und zeichnet sich durch den Wechsel von Highspeed-Passagen und groovigen Parts aus, die durchgängig zum Kopfnicken verleiten. Der bis jetzt stärkste Song erwartet mich allerdings erst als nächstes. „Screams from your childhood" spielt in einer anderen Liga, als alle anderen Song zuvor. Ein sehr interessantes, weil „mystisches" Intro erzeugt von der ersten Sekunde an Aufmerksamkeit, geht dann in eine kleine Bridge über, die die Strophe einleitet und los geht's! In bester Napalm Death-Manier zu „Greed Killing"-Zeiten geben die Jungs Gas und zeigen, dass sie es drauf haben. „We care" und der Titeltrack „The Sun and the Flood" im Anschluss sind aber leider wieder Kreisklasse und bieten keine großen Überraschungen.

Fazit:
Eye Beyond Sight liefern mit „The Sun and the Flood" ein solides Album ab. Allerdings kommt es zu gleichförmig daher und bieten nicht die gewünschte Abwechslung. Mir scheint es auch so, als ob die Combo noch nicht ihren eigenen Stil gefunden hat. Die vielen angeführten Vergleiche mit anderen Bands kommen daher nicht von Ungefähr. Dass sie es können und das Potential vorhanden ist, lassen manche Parts oder der eine oder andere Song bereits erkennen - sie sollten sich auf diese Dinge fokussieren und werden dann in Zukunft ein großes Wort im Metal mitreden können.

Thomas Engel

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Tracklist:

01. Sick Society
02. Redemption
03. From Stars to Scum
04. Self Possession
05. That Hurts
06. God‘s Bite
07. Blast
08. Screams From Your Childhood
09. We Care
10. The Sun and the Flood

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