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Five Finger Death Punch - American Capitalist

five fingerLabel: Spinefarm Records

Spielzeit: 40:12 Min

Stil: Modern Metal

Info: MySpace

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: bereits erschienen


Ach ja! Rock made in the USA. Wer kennt sie nicht die unzähligen Band aus Amerika, die mit ihrem Mainstream Rock ganze Hallen füllen, die Charts in aller Welt stürmen und obendrein mit Gold und Platin ausgezeichnet werden. Doch auch wenn Bands wie Nickelback, 3 Doors Down, Puddle Of Mudd (ja die gibt's noch) usw. dem einen oder anderen zum Hals raus hängt, weil sie zu radiotauglich sind, muss man ihnen aber eines zugestehen: eine schlechte Platte hat keiner dieser Bands veröffentlicht. (jedenfalls nicht dass ich wüsste)
Die Hard Rock Abteilung hat mit Five Finger Death Punch ebenfalls einen Hochkaräter an der Hand, der im Heimatland auch mit ihren Singles und den beiden veröffentlichten Platten Charterfolge verbuchen konnte. Im Oktober warf der Fünfer ihr drittes Werk "American Capitalist" auf den Markt und wartet darauf, von Hard Rock und Metal Liebhabern gehört zu werden. Ich werde mir nun das musikalische Menü zu Gemüte führen.

Mit einem straighten Riff wird das Album eingeläutet. Gewürzt wird der Titeltrack, der den Beginn markiert mit sehr rauhem, fast gegrunzten Gesang, der im Refrain ins cleane übergeht. Das Solo zwischendurch ist auch ordentlich und nicht zu aufgesetzt. Cool! Es geht mit der Single "Under And Over It" weiter, der ebenso gut ins Ohr geht. Der Drummer macht einen guten Job und sonst kann sich auch dieser Titel musikalisch sehen lassen. Hier werden einem auch die ersten Fucks entgegengerufen, die jeder Radiosender zensieren dürfte. Hat Potenzial als Titelsong einer Wrestlinggroßveranstaltung.
Der nächste Song schlägt die gleiche Kerbe wie der Titel davor, klingt aber vergleichsweise wenig differenziert in Hinsicht auf den Vorgänger. Der Text ist interessant, da hier viele Statussymbole der USA aufzählt werden.

Neue Töne gibt es bei "Coming Down" zu hören, denn es wird ruhig und balladenhaft. Sanft wird die Strophe gesungen und begleitet, bis es zum Refrain wieder rauher wird. Mit dieser Powerballade hat die Band sich von ihrer melodischen Seite gezeigt. Gibt es davon noch mehr?
Mit dem Nachfolger wird das wohl nix, denn dieser Track bietet knackigen Metalcore gepaart mit dem obligatorischen Refraingesang. Die Gitarreneffekte erinnern mich an spätere Megadeth Platten, ist aber weniger melidiös und etwas sehr dumpf. Danach wird der nächste Song "Generation Dead" mit einem Basssolo begonnen. Unterlegt mit den üblichen Gitarrensound darf auch dieser Song das Prädikat Gut tragen. Mit "Back For More" wird es etwas flotter. Hier kommt Partystimmung auf, da die marschierenden Drums und Riffs den Kopf zum rhythmischen Nicken bringen. Ein Frickelsolo gibt es oben drauf und damit dürfte auch jeder Metal-DJ glücklich werden.

"Remember Everything" ist die zweite Ballade des Silberlings. Der Sänger zieht das volle Register seines Könnens und er versagt keineswegs. Dort bittet der Potagonist um Vergebung durch seine Familie, die er enttäuscht hat. Absolut gelungen und wie ich finde der beste Track der Platte.
Geschreddert wird dafür wieder bei "Wicked Ways" und es wird erneut der Ursprungsstil des bisherigen Outputs verfolgt. Mit vertracktem Riffing und einigen Hooks poltert auch dieser Song durch meinen Gehörgang und genau das bekomme ich auch mit dem nächsten Titel. Einen Mitgröhlrefrain kann "If I Fall" vorweisen, bietet aber wenn man es genau nimmt nicht viel Abwechslung. Zum Schluss gibt es noch eine Westerngitarre zu hören, was meine Aussage etwas relativieren dürfte.
Den goldenen Abschluss bringt "100 Ways To Hate", welches agressiven Sprechgesang bietet. Man spührt, dass der Sänger sauer ist und seinem Unmut über die besungene Person Luft macht. Dementsprechend brutal sind auch die Riffs und die Drums. Ein obligatorischer Schlusstrack, der intensiv und hart daherkommt.

Nachdem ich mit dem Hören fertig bin fasse ich mich diesmal etwas einfacher mit meiner Bewertung.
Die Platte ist gut. Es sind coole Riffs dabei, ein paar gute Hooks und die Musiker machen ihre Sache ordentlich. Es ist eben typischer Hard Rock mit einem Hang zum Metal und deswegen ist es auch nicht mehr als das. Man bekommt das, was man erwartet und die Überraschungen bleiben aus. Doch jeder, der auf guten Rock steht wird mit dieser Scheibe nichts falsch machen.

"American Capitalist" ist eine brauchbare Platte geworden, die jedes Plattenregal nützlich bestücken wird. Lege sie auf, wenn du ne Party am Start hast; lege sie auf, wenn du mit Kumpels ein Bier trinkst; lege sie auf, wenn du auf der Autobahn bist oder lege sie auf, wenn du dein Date flachlegen willst. Den Soundtrack dazu bietet eben diese Längsrille.

Ben Denkers

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Tracklist:

01.American Capitalist
02.Under And Over It
03.The Pride
04.Coming Down
05. Menance
06. Generation Dead
07. Back for More
08. Remember Everything
09. Wicked Ways
10. If I Fall
11. 100 Ways To Hate

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