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Flagellum Dei - Order Of The Obscure

flagellum dei- order of the  obscureLabel: Pestilence Records

Spielzeit: 40:53 Min

Stil: Black Metal

Info: MySpace

CD kaufen: Labelshop

VÖ-Datum: 12. Dezember 2011

Man mag es kaum glauben, aber das kleine Portugal hat eine gewaltig beeindruckende Black Metal Szene mit einigen echt guten Bands (Mortal Incandescente, Omitir, Lux Ferre, Corpus Christii, Onirik und natürlich die Götter Decayed). Wer sich davon selber überzeugen möchte, dem kann ich nur die beiden Sampler „Lusitania Dark Hordes" 1 + 2 empfehlen!!
Bislang waren ja die Jungs von Morte Incandescente meine Favoriten (mal abgesehen von Decayed, aber stehen eh über allem was aus der iberischen Ecke kommt!!), aber mit diesem Output haben es Flagellum Dei geschafft, diesen Thron zu erklimmen!!!
Meine Fresse, was für ein Monster von Album!!! Schon das Instrumentale Intro weiß zu gefallen (und das sag ich als stadtbekannter Intro-Hasser!), obwohl es glatt an die 4 Minuten Grenze kommt. Aber es gibt einem schon einen kleinen Eindruck, was die geneigte Ohrmuschel mit den folgenden acht Tracks zu erwarten hat!
Und der folgende Track „Conjures fire" hält nicht nur, was das Intro verspricht, sondern legt noch einen drauf! Man wird erfasst von einem gigantischen Gitarrensturm, begleitet von einem Wirbelwind an den Drums. Besonders geil finde ich die extrem bedrohlich wirkenden Beschwörungsformeln, die am Ende des Songs eingespielt werden! Brrrr - mich schaudert es!!
Mit den nächsten Liedlein, genannt „Inferno em mim" und gesungen in der Muttersprache der Höllenhunde (Portugiesisch) geht's noch einen Schritt weiter: Hier rasten die Musiker komplett aus und hinterlassen nur noch Trümmer in Gehörgang!!
Man merkt, dass die Kollegen in ihrer vierjährigen Schaffenspause nicht auf der faulen Haut gelegen haben, sondern sich höllisch weiter entwickelt haben.
Denn dieses hohe Niveau wird auch weiterhin scheinbar mühelos gehalten, ob beim mitreißenden Titeltrack, beim Siebenminüter „Necropolis", oder beim zweiten Instrumentalstück „From the dark light", nicht nur die musikalische Fraktion begeistert mich total, einen ganz besonders starken Anteil an der extrem dichten und bösartigen Atmosphäre hat eindeutig der neue Sänger „Hellraiser", der seit 2009 den vorherigen Sänger „Nefastus" ersetzt. Und Hellraiser scheint echt nicht von dieser Welt zu sein, was der Kerl mit seinen Stimmbändern anstellt ist erstaunlich. Er variiert spielend zwischen dunklen Growls, spitzen Black Metal Schreien und räudigen Gekrächze, als wären Bibi Blocksbergs Oma die Hustenbonbons ausgegangen - Genial!!
Nun habe ich allerdings ein kleines Problem mit der Platte, was mich lange überlegen ließ, ob ich wirklich die Höchstnote vergeben soll, oder vielmehr kann: Den echt üblen Sound, bzw. die Abmischung des Ganzen. Denn gerade der unmenschliche „Gesang" von Hellraiser ist in vielen Songs so stark in den Hintergrund geraten, dass man ihn kaum hören kann (besonders schlimm z.B. in „Conjures fire").
Keine Ahnung, ob das als Stilmittel so gewollt wurde (könnte ich mir bei den Bekloppten glatt noch vorstellen), oder ob hier nicht gut gearbeitet wurde, ich kann mich (obwohl das Material wirklich die Höchstnote verdient hätte) „nur" zu einem XL durchringen. Denn ich bin echt nicht der pingeligste beim Sound, aber das stört mich doch zu sehr, als dass ich volle Punktzahl geben könnte - das wäre auch unfair anderen Bands gegenüber. Nichtdestotrotz eine Empfehlung an alle da draußen, die es auch zur Weihnachtszeit (oder gerade dann???) schön räudig und bösartig mögen!!!

Christian Hemmer

xl

Tracklist:
1. Intro 03:58 instrumental
2. Conjures Fire 04:24
3. Inferno Em Mim 03:34
4. Order of the Obscure 03:52
5. Necropolis 07:10
6. Ossadas 05:05
7. From the Dark Light... 05:15 instrumental
8. Black Metal Blood 04:56
9. Sacrificial Whore 02:39

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