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The Embodied - The Embodied

the embodied  the embodiedLabel: Pure Legend Records

Spielzeit: 45:53 Min

Stil: Melodic Heavy/Power Metal

Info: MySpace

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 28. Oktober 2011


Heute kann ich zur Abwechslung mal das Debüt-Album einer weiteren Metalband aus dem europäischen Norden, genauer gesagt Schweden, rezensieren. Endlich mal wieder „Frischfleisch"...

Die fünf Jungs aus Jönköping nennen sich The Embodied und haben sich bereits 2005 gegründet. Bis dato wurden eine Demo-EP („Relativity Fade") und eine Single („Chapter One") herausgebracht. Das mir vorliegende Debüt-Album „The Embodied" - sehr kreativ - ist das erste Full-Length-Album, das am 28.10. über Pure Legend Records veröffentlicht wird.

Doch nun zum eigentlichen Gegenstand, zur Musik. „The Embodied" wollen von der ersten Sekunde an zeigen, was in ihnen steckt und geben Hackengas, dass es nur so kracht. Der Opener „As I speak" ist ein Uptempo-Song, der durch simplen Schlagzeug-Groove Druck erzeugt und mit einer schönen Melodie als Hauptthema überzeugen kann. Der Song reißt einen vom ersten Moment mit. „Dead Man walking" schließt daran nahtlos an. Treibende Drums, ein prägnantes Thema kombiniert mit cleanem, leicht crunchigem Gesang funktionieren hier sehr gut und verleiten das erste Mal zum Kopfnicken. Der folgende Song „Shedding Skin" wurde aus ähnlichen Zutaten (Uptempo, schönes Hauptthema, gute Hookline) kredenzt, kann aber zur Abwechslung mit einem Tempowechsel zur Mitte des Songs, der ein sehr gelungenes Gitarrensolo einleitet, überraschen - toll! Im Anschluss lässt mich ein sehr grooviges, stampfendes Intro aufhorchen. „Born from Shadows" schallt mir aus den Boxen entgegen. Ich kann nicht anders, ich muss meinen Schädel im Takt bewegen...die einsetzende, nach meinem Geschmack etwas zu poppig gesungene, Strophe stoppt leider meinen Enthusiasmus etwas. Der Refrain entschädigt dafür umso mehr und lässt doch ein genüssliches Lächeln in mein Gesicht zurückkehren. Hier sind auch zum ersten Mal waschechte Screams vom Sänger Marcus Thorell zu vernehmen - sehr geil!
Das folgende „Flawless" zeichnet sich - wieder einmal - durch Härte von der ersten Sekunde an aus. Dabei macht den Song aber die Kombination aus leichtem Melodic-Death-Touch in der Gitarrenarbeit und dem Klargesang sehr interessant. „Prometheus Flame" bildet als nette, ruhige Keyboardnummer die Über- bzw. Einleitung zu „Northern Lights". Mir wird Stakkato-Riffing um die Ohren geknallt und ab geht die Post. Eine nette Melodie ertönt und leitet die Strophe ein.

So langsam dämmert es mir aber. The Embodied wählen aus einem Topf mit festen Zutaten und zaubern daraus einen neuen Song, soll heißen: Es wiederholt sich zu viel und es fehlt die Abwechslung. Die folgenden Songs „Heaven burns tonight", „Deception" und „ Light up the Storm" bekräftigen meinen Verdacht nur noch mehr. Was sich hier jetzt als extrem negative Kritik liest, ist aber „Jammern auf hohem Niveau". Man darf nicht außer Acht lassen, dass wir hier das Debüt-Album einer Newcomerband besprechen.

Fazit:
Das Quintett schafft es, mit seinem Songwriting zu überzeugen. The Embodied sollten nur doch etwas mehr Variation bei zukünftigen Kompositionen walten lassen und den Hörer auch mal überraschen, wie es bei „Shedding Skin" schon passiert ist. Das Album „The Embodied" sollte auf alle Fälle angetestet und der Band eine Chance gegeben werden - es lohnt sich. Von hart bis zart ist für jeden etwas dabei. Im Hinblick darauf, dass diese Veröffentlichung ein erstes Ausrufezeichen einer aufstrebenden Metalband ist, fällt meine Wertung L/XXL mit starker Tendenz nach oben aus. Ich denke wir werden von The Embodied in Zukunft noch einiges hören und ich freue mich darauf. Ich behalte die Jungs im Auge....

Thomas Engel

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Tracklist:

01 As I speak 4:09
02 Dead man walkin' 3:55
03 Shedding Skin 3:54
04 Born from Shadows 5:14
05 Flawless 3:58
06 Prometheus Flame 0:42
07 Northern Lights 4:32
08 Heaven burns tonight 3:44
0ß Deception 3:51
10 Light up the storm 3:54

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