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Facebreaker - Dedicated to the Flesh

facebreaker 2013Label: Cyclone Empire

Spielzeit: 44:15 Min

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 28 Juni 2013

 

„...und auch dieses Album erfindet das viel zitierte Rad nicht neu.“
Ein Satz, den man als Schreibknecht eines illustren Familienmagazins wie XXL-Rock oft verwendet. Vielleicht sogar zu oft. Besonders dann, wenn es sich um Death Metal handelt. Aber manchmal steckt in dieser Phrase sehr viel Wahrheit, denn wer von uns Todes Metal Fetischisten möchte schon gerne eine Palastrevolution bei seinen herzallerliebsten Bands erleben? Richtig, nur die Wenigsten.
Und auch der vierte Arbeitsnachweis der Schweden um Roberth Karlsson bietet traditionellen Death Metal in absoluter Reinkultur. Soll heißen: Facebreaker zerschmettern Dir auch auf dem vorliegenden Werk eher simpel und roh aber auch höchst effektiv das Gesicht und grooven dabei wie die Hölle. Punkt. Mehr muss dazu nicht gesagt werden, denn Szenekenner wissen was gemeint ist. Aber der Teufel (oder wahlweise auch der Zombie) steckt ja wie so oft im Detail:
Auf "Dedicated to the Flesh" agiert das Quintett so abwechslungsreich und treffsicher wie noch nie und macht dabei eine enorm sexy Figur. Neben den typischen Facebreakerischen Up-Tempo Tracks (Titeltrack, „Catacomb“) und den alles zermalmenden Mid-Tempo Tracks wie „Hellmaster“ (was für ein grandioses Riff ist denn bitte das???), „Swarm of Zombies“ und dem fetten Rausschmeißer „Tomb Of The Hungry Dead“ bietet Album Numero Vier alles, was das Death Metal Herz schneller schlagen lässt – Yeah!
Allerdings zeigen die Gesichtsspalter Mut zum Risiko und eröffnen das Werk mit einem ungewöhnlichen Stampfer („Meat Freak“) und bei „Zombie Flesh Cult“ agieren Karlsson und Co. so simpel und ähm tanzbar, dass man fast schon eine Brücke zu Pain schlagen möchte - nur ohne Keyboards versteht sich. Liest sich auf dem Bildschirm vielleicht etwas crazy, funktioniert in der Praxis aber überraschend gut.
Mit "Dedicated to the Flesh", das im übrigen auch klatschfett produziert wurde, liefern Facebreaker mal eben so ihr bisher vielseitigstes und stärkstes Vollzeitalbum ab. Fanboys besorgen sich bitte die limitierte Erstauflage, auf der eine alternative Version von „Legions Of The Doom“ zu finden ist.

Sven Meier

xl

Trackliste:

01 Meat Freak
02 Dedicated To The Flesh
03 Catacomb
04 Zombie Flesh Cult
05 Mutilator
06 Nuclear Outbreak
07 Hellmaster
08 Carving For Brains
09 Swarm Of Zombies
10 Legions Of Doom (Bonus)
11 World Cremation
12 Tomb Of The Hungry Dead

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