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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsA-BApophys: Prime Incursion

Apophys: Prime Incursion

apohypsLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 39:05 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Auch im Death-Metal-Sektor gibt es Platten, die kein Mensch braucht. Gleichförmigkeit ist ein Handicap, mit dem viele junge Bands zu kämpfen haben. Und diese Befürchtung hatte ich erst auch bei Apophys, die sich vor zwei Jahren aus Mitgliedern der Bands God Dethroned, Prostitute Disfigurement, Detonation und Toxocara formiert haben.

Ihr Debütalbum beginnt direkt mit einem Schlag in die Fresse, den ich allerdings wegen seiner hohen Geschwindigkeit und dem technischen Gefrickel für übergeladen empfand und der Opener ,,Dimensional Odyssey" mich dementsprechend kalt ließ. Aber bereits ab dem zweiten Lied macht das Album ordentlich Laune und ich kann nicht anders, als meinen Nacken dazu bewegen, bis ich wegen Verdrehungen zum Orthopäden muss. Auf den folgenden sieben Liedern schafft es die Gruppe dann auch, die perfekte Balance zwischen technischem Gebolze und schädelzersplitternden Riffs zu halten, wobei ich dann auch nochmal ,,The Antidote" hervorheben möchte. Dieses Lied beginnt mit einem unheimlichen Gänsehaut-Spoken-Part, bevor der musikalische Part einsetzt und Blastbeats ohne Ende aufbietet. Im Gegensatz zum Opener wurden sie hier sehr gut umgesetzt, sodass ich spätestens ab diesem Track der Band Alles, nur keine Gleichförmigkeit vorwerfen kann.
Und damit noch nicht genug, liefert sie mit dem schleppenden ,,Ego" ein weiteres Highlight mit Güteklasse A ab: wer von euch kann sich seit Vaders ,,Predator" oder Behemoths ,,Ov Fire and Void" daran erinnern, einen hochtechnischen, aber sehr langsamen, mit haufenweise Doublebass unterlegten Nackenbrecher serviert bekommen zu haben (Asphyx und Hail of Bullets lass ich hier mal wegen ihrem nicht wirklich technischen Death Metal mal außen vor)? Eben. Und Sänger Kevin Quilligan braucht sich hinter dem Corpsegrinder nicht verstecken.

Alles in Allem kann man den Mitgliedern der Band attestieren, ihre Hausaufgaben mit ,,Prime Incursion" gemacht zu haben, weshalb die XL-Bewertung von der Gruppe erfolgreich eingefahren werden kann.

Domenic Saheb Djavaher

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dimensional Odyssey 3:44
2. Miscreants 4:22
3. Requiem for the Absurd 4:15
4. The Antidote 4:35
5. Ego 5:44
6. The Sentient 4:15
7. The Final Step 3:43
8. Humanity's Epilogue 4:42
9. The Red Planet 3:45

XXL-Tipp

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