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Air Raid - Point Of Impact

airraid-cover smLabel: High Roller Records

Spielzeit: 34:54 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Nach einem Demo (2011) und der halbstündigen EP „Danger Ahead" (2012) war es das noch im gleichen Jahr veröffentlichte erste vollwertige Album „Night Of The Axe", das mächtig aufhorchen ließ und Air Raid auf der Liste der Bands, die man im Auge behalten sollte, weit nach oben katapultierte. Hier stimmte fast alles, angefangen beim stimmungsvollen Cover, dem in Chrom gehaltenen Bandlogo und natürlich der Musik, die perfekt in die Blütezeit der New Wave of Traditional Heavy Metal passte. Grund genug, auch das zweite Album einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.

„Point Of Impact" wird von ‚Bound to Destroy' eröffnet, das von Schlagzeug und Bass stilvoll eingeleitet wird, bevor die Gitarren den Song richtig durchstarten lassen. Wenn dann aber der Gesang einsetzt, muss man leider feststellen, dass hinter dem Mikrofon ein Personalwechsel vollzogen wurde.
Aufgrund „persönlicher Differenzen" haben sich Air Raid 2013 von Sänger Michael Rinakakis getrennt. Auf dem neuen Album ist nun Arthur W Andersson zu hören, der allerdings nicht die Qualität seines Vorgängers erreicht. Rinakakis überzeugte mit charismatischen Gesang, der zuweilen an J.D. Kimball (Omen) erinnerte, und bewies vor allem auf „Night Of The Axe" einen weiten Stimmumfang. Andersson verfügt trotz einiger hoher Screams im Vergleich über eine deutlich geringere Range, weshalb sein Gesang Dynamik vermissen lässt und er nie die Präsenz von Rinakakis ausstrahlt.
Hat man sich mit dem neuen Sänger aber erst arrangiert und konzentriert sich auf die Musik, merkt man schnell, dass sich in dieser Hinsicht glücklicherweise nichts Wesentliches geändert hat. Die Schweden haben sich immer noch voll und ganz dem traditionellen Heavy Metal mit deutlichen NWoBHM-Anleihen verschrieben, der besonders gut kommt, wenn das Tempo erhöht wird (‚Wildfire'), was auf „Point Of Impact" nicht selten der Fall ist.
Weiterhin dominieren die Gitarren von den Bandgründern Andreas Johansson und Johan Karlsson, die in schöner Regelmäßigkeit einprägsame Riffs und gelungene Gitarrenläufe zocken und sich in längeren Instrumentalparts immer wieder spannende Solo-Duelle liefern. Zum Ende hin erhöht man dann noch einmal die Melodiedichte und haut mit ‚Vengeance' und dem Rausschmeißer ‚We Got the Force' zwei der besten Nummern des Albums raus.

Der Austausch des Sängers schmerzt ein wenig, musikalisch knüpfen Air Raid mit „Point Of Impact" aber nahtlos dort an, wo sie vor knapp zwei Jahren auf dem Debüt aufgehört haben. Mit hörbarer Spielfreude, jugendlichem Elan und unbändiger Energie halten die Schweden die Fahne der NWoTHM mit ausnahmslos gelungenen Kompositionen weiterhin hoch. Leichte Abzüge gibt es in der B-Note, da die Laufzeit von weniger als 35 Minuten für einen Longplayer dann doch sehr knapp bemessen ist.
Summa summarum ein dickes L.

Christian Schrübbers

XXL-WertungL

Tracklist:

01. Bound to Destroy
02. Madness
03. Victim of the Night
04. Wildfire
05. Flying Fortress
06. Vengeance
07. The Fire Within
08. We Got the Force

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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