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Axel Rudi Pell: Into the Storm - Deluxe Edition

Axel Rudi Pell Into the Storm - Deluxe EditionLabel: Steamhammer / SPV

Spielzeit: 98:07 Min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

DIE Weltsensation des nicht mehr ganz so jungen Jahres: Axel Rudi Pell sind zurück, mit einem Re-Release ihres neuen Albums. Damit hätte ich wirklich nicht mehr gerechnet!!! Immerhin war ,,Into The Storm" erst das 16. Studioalbum des Saitenhexers Axel Rudi Pell, nach dem wahrscheinlich auch die Band benannt ist und auf dieses mussten wir damals sage und schreibe zwei (!) Jahre nach der Veröffentlichung von ,,Circle of the Oath" warten. Aber Spaß beiseite: das neue Album ,,Into the Storm", liegt mir als Download in der Limited Edition mit sehr edlem, schlicht gehaltenen Cover vor (statt dem obligatorischen Fantasy-Cover aus der Standard Edition).

Und was bieten uns Axel Rudi Pell und seine Mannen auf ihrem neuen Album? Klar, atmosphärischen Heavy/Power-Metal mit melodischer 80er Hardrock-Schlagseite der Marke Dio/Rainbow/Black Sabbath mit Tony Martin. Und so rockt sich ,,Tower of Lies" angenehm nach vorne durch das Gehör, während der Midtempo-Stampfer ,,Long Way to Go" zum Mitwippen einlädt und ein bisschen an ,,Rock'n Roll-Children" von Dino, äääh, Dio erinnert. Weitere schnelle Riff-Rocker wie ,,Burning Chains" und ,,High Above" wechseln sich ab mit Midtempo-Nummern wie ,,Changing Times" und ,,Touching Heaven" (Klasse!). Ein Schreiber des Rock-Hard-Magazines schrieb einmal: bei Axel Rudi Pell gibt es drei Songarten: Der schnelle Song, der Mittempo-Song und die Ballade. Und letztere folgt dann auch mit ,,When Truth Hurts". Dieser Song dürfte der große Renner gewesen sein, wenn die Band ihn in einem riesigen Stadion für Millionen spielte, wie es einst Queen gemacht haben. Dazu wippst du am besten mit deiner Freundin hin und her und hältst das Feuerzeug in die Luft. Die zweite Ballade ,,Hey Hey My My" kann sich ebenfalls hören lassen. Der Titelsong ist auch der abschließende Track der regulären Edition und ein richtig epischer Stampfer geworden, der auch zeigt, was Bobby Rondinelli für ein Tier an dem Schlagzeug ist - Cozy Powell dürfte daran seine helle Freude gehabt haben. Auch der zusätzliche Bonustrack ,,White Cats", der ein bisschen experimenteller ausgefallen ist und an ,,Call of Ktulu" von Metallica erinnert, fügt sich exzellent in die voran gegangenen Songs ein, während das Blackmores-Night-Cover ,,Way to Mandalay" Axels Vorliebe für das Spiel von Gitarrenlegende Ritchie Blackmore zeigt. Wie im Original stehen hier auch keltische Elemente und Akustik-Gitarren im Vordergrund und die Nummer hätte auch von Axel Rudi Pell kommen können, wie sie versuchen, einen packenden Lagerfeuer-Song, der sich dann immer mehr zu einem kraftvollen Stampfer steigert, zu schreiben.

Der permanente Einsatz des Keyboards auf ,,Into the Storm" sorgt für zusätzliche Atmosphäre mit Spät-80er-Flair ohne dabei auch nur eine Sekunde ins Kitschige abzudriften. Axel himself macht wieder einen formidablen Job an der Gitarre - technisch sauber, aber immer mit der zusätzlichen Prise Gefühl. während Sänger Johnny Gioeli der Band mit seinem einzigartigen Organ, das tatsächlich ein bisschen an Glenn Hughes oder Tony Martin erinnert, die Musik zu dem macht, was die Fans hören wollen. Klar, den Preis für Innovationen wird Axel Rudi Pell wahrscheinlich nicht mehr in diesem Leben gewinnen und auch mit den zusätzlich beigelieferten Band-Promofotos wird seine Mannschaft keinen Schönheitswettbewerb gewinnen - von Axel Rudi Pell selber, der sein Aussehen seit ca. 40 Jahren nicht verändert haben dürfte, ganz zu schweigen. Da sind die Mannen auf ihre Weise manchen vielleicht zu originell, zu kauzig, trotzdem dürften die Fans mit ,,Into The Storm" wieder ihre helle Freude haben, zumal Menschen wie Axel Rudi Pell von sich behaupten können, in unruhigen Zeiten von Orientierungslosigkeit, Stagnation bei den Bands und zurückgehenden Plattenverkäufen ein Fels in der Brandung zu sein - ist er doch mit seiner Band immer da und liefert mit ihr kontinuierlich gute bis sehr gute Qualität ab und VOR ALLEM: schert er sich einen Dreck darum, was andere über seine Musik schreiben und er schert sich einen Dreck darum, wie die Band in Augen anderer klingen sollte. Dieser Mann (wie auch seine Kollegen) IST f@%&?§' Heavy Metal und das spielt bei der Bewertung dieser Platte eine nicht unwichtige Rolle.

Der eigentliche Grund für diese Rezension ist allerdings die Tatsache, dass die mir vorliegende Limited Edition eine Neuveröffentlichung von ,,Into the Storm" ist, die passend zu der Tourhälfte zum Album herausgekommen ist. Und hier liegt der Hase im Pfeffer: ja, die Aufmachung im Digipack macht etwas her und die Liveversionen von älteren Axel-Rudi-Pell-Klassikern sind super aufgenommen, aber inwiefern dürften sich die Fans, die das Album schon seit Monaten im Schrank stehen haben, durch diese Veröffentlichung an den Kopf gestoßen fühlen? Hätte man den Fans für ihre CDs nicht zum NicePrice ein Digipack zum Selberbasteln anbieten oder die Livesongs als Single zum Song ,,Long Way to Go" veröffentlichen können? Oder ist es in Zukunft wirklich ratsamer, demnächst bei der Veröffentlichung eines Albums den Release der Limited Edition abzuwarten und so evtl. den Künstlern den Charteinstieg zu versauen?

Vor einigen Monaten wurde auf XXL-Rock dem Album die Höchstnote vergeben, aber für den Re-Release werde ich zwei Punkte Abzug geben müssen: einen für das Bonusmaterial, das wirklich üppiger hätte ausfallen dürfen und zum anderen für diese nicht gerade von Erhabenheit erfüllte Aktion der Plattenfirma, den zahlenden Fan zur Kasse zu beten.

Domenic Saheb Djavaher

XXL-WertungL

Tracklist:

The Inquisitorial Procedure
Tower of Lies
Long Way To Go
Burning Chains
When Truth Hurts
Changing Times
Touching Heaven
High Above
Hey Hey My My
Into the Storm
White Cats (Opus #6 Scivolare)
Way to Mandalay
Nasty Reputation (Live)
Strong As A Rock (Live)
Medley (Live)
Long Way To Go (Video)

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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