.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

The Ocean - Phanerozoic I: Palaezoic

the ocean 2018Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 47:25 min.

Genre: Post-Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine sanfte Melodie leitet das neue Machtwerk von The Ocean"ein, geht fließend über in den ersten "richtigen" Song und bereitet direkt zu Beginn Hirn und Ohren auf die kommende emotionale Achterbahnfahrt vor. "Phanerozoic I: Palaezoic", reiht sich in guter alter Tradition in die Reihe unaussprechlicher Albentitel des Musikerkollektivs ein. Die Scheibe ist der erste Teil eines Doppelalbums, dessen zweiter Teil 2020 erscheinen soll.

Bewährt und trotzdem frisch startet das Album bereits großartig, diese Band war viel zu lange abwesend. Wüste Hardcore Attacken, treffen in "Cambrian II" auf fragile Gesangslinien während es im Hintergrund synthetisch wabert. Sänger Loic Rossetti zeigt direkt zu Beginn die volle Bandbreite seines stimmlichen Spektrums. Großartig was dieser Mann über die volle Spielzeit abliefert. Sechs Minuten später wird das Tempo zurückgefahren, eine Pianomelodie übernimmt die Führung und wird kurz darauf durch einen furiosen Gänsehautpart weggebrochen um das Lied erhebend abzuschließen.

Abwechslung wird auf diesem Album groß geschrieben. "Silurian" beginnt sludgig, erhebt sich aber schnell in progressives Fahrwasser. Die progressive Ausrichtung sticht generell deutlich hervor. Vermehrte elektronische Einflüsse unterstützen die Atmosphäre oftmals im Hintergrund, verwässern die Musik aber nicht, lassen die brachialen Parts dafür umso mächtiger wirken. In manchen Momenten kommen Erinnerungen an Between The Buried And Me auf, ohne diese auch nur ansatzweise zu kopieren.
Ein besonderes Highlight findet sich an fünfter Stelle: "Devonian" ist ein ganz fantastisches Stück Musik, dessen Vocals zu großen Teilen von Jonas Renkse (Katatonia) vorgetragen werden. Zu Beginn erinnert der Song auch sehr an die letzten Ergüsse Katatonias, ändert seine Richtung jedoch und vereint quasi das Beste der beiden Bands in einem Lied. Spätestens jetzt herrscht Gänsehautalarm.

"Phanerozoic" erweist sich auch nach wochenlanger Dauerbeschallung als tolles Album. Die Band hat sich weiterentwickelt, bleibt jedoch stets erkennbar. Das Album wirkt von vorne bis hinten perfekt durchdacht, ohne jedoch zu verkopft zu sein und das Herz zu vergessen. Das Album bietet Stoff für viele Stunden und man kann mehr als gespannt sein, ob der zweite Teil das hohe Niveau halten kann, oder im besten Fall eine nicht wegzudenkende Ergänzung darstellen wird.

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Cambrian Explosion 01:54
2. Cambrian II: Eternal Recurrence 07:51
3. Ordovicium: The Glaciation of Gondwana 04:49
4. Silurian: Age of Sea Scorpions 09:36
5. Devonian: Nascent 11:05
6. The Carboniferous Rainforest Collapse 03:08
7. Permian: The Great Dying 09:22

XXL-Tipp

XXL TippUlthaxxl

Das hörst Du Dir an:

Svartidauði - Revelations of the Red Sword

svartidaudixxl2018

Xalpen - Wowk Otrr

Xalpen   Wowk Otrr

Mourning By Morning - Mourning By Morning

Mourning By Morning

Groza - Unified in Void 

Groza xxl

Organic - Carved in Flesh

organic

Xalpen - Wowk Otrr

Xalpen   Wowk Otrr

Fluisteraars + Turia - De Oord

Fluisteraarsxxl Turia Cover

Corpsessed - Impetus Of Death

Corpsessed xxlCover

Hate Eternal - Upon Desolate Sands

hate eternal 2018xxl

Deathrite - Nightmares Reign

deathrite 2018xxl

Megalith Grave - Reminiscence In Ancient Torments

Megalith Grave2018

Master - Vindictive Miscreant

master2018

Sodom - Partisan

sodomxxl2018

Lucifer´s Child - The Order

Lucifers child

Décembre Noir - Autumn Kings

Decembre noir 2018xxl

 

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

the crown tourxxl

aborted tour 2018xxl

hypo tour 2018xxl

watain tour 2018 xxl

naglfar tourxxl

ophis tour 2018xxl

endseeker tour 2018xxl

ezzens tourxxl

behemoth tour 2019xxl

Zum Seitenanfang