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Blood of Seklusion – Servants of Chaos

BLOOD OF SEKLUSIONxxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 41:04 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 11. August 2017

Bei FDA Records gehe ich grundsätzlich mit einem nicht unerheblichen Vertrauensvorschuss an Alben ran, gefühlt sitzt dort nämlich die geballte deutsche Kompetenz wenn es darum geht, geile Death Metal Kombos zu finden und zu fördern. Enttäuscht wurde ich hier bisher nur in den seltensten Fällen. Es war nicht immer alles zwangsweise die Krone der Evolution, aber auch nie wirklich weniger als solide.
Hier haben wir nun also die Italiener von Blood of Seklusion, die mit ihrem zweiten Full Length ins Schweden-Death-Poker einsteigen. Ein, zur Zeit, gefühlt knüppelhart umkämpftes Feld. Death Metal nach schwedischer Rezeptur scheint einen neuen Frühling zu erleben und mit Bands wie Entrails oder Skelethal steht auch mehr als potente Konkurrenz in den Startlöchern. Um es kurz und schmerzlos zu machen: Im aktuellen Szenesetting können sich die vier Jungs aus Modena leider nicht nach oben absetzen. Die Arbeit an den Instrumenten ist solide, der Sound geht völlig in Ordnung, die Stimme ist für meinen Geschmack ein wenig dünn, aber das ist kein Beinbruch. Was jedoch fehlt sind die zwingenden Passagen. Auch nach dem dritten Hördurchlauf gab es kaum einen Song bei dem ich einen „Kick In“ hatte, bei dem mir sofort ins Gedächtnis sprang, welch geile Melodie oder welch fetziges Solo mich erwarten würde. Ich kann nur mutmaßen, aber ich gehe davon aus, dass dies mit dem Wechsel an den Gitarren im letzten Jahr zu tun haben könnte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht einfach ist innerhalb eines Jahres zwei neue Saitenschwinger in eine Band einzupflegen, vor allem dann nicht, wenn nebenher noch ein Album entsteht.
Sollten wir es hier mit einem Schnellschuss zu tun haben, der diesem Besetzungswechsel geschuldet ist, hätten wir zumindest eine passende Erklärung, wieso das vorhandene Potenzial nicht ausgeschöpft wurde. Der Vorgänger aus dem Jahr 2012 klang nämlich noch weitaus frischer und spannender.
Am Ende des Tages bleibt meine Aussage bestehen. F.D.A liefert hier zwar nicht der Weisheit letzten Schluss, aber immerhin ihr Mindestmaß und das ist schwer solider Durchschnitt. „Servants of Chaos“ ist ein Album, das nicht weh tut, das aber auch nicht mitreißt. Und um den Bogen zu Italien zu schließen, ist dieses Album ein wenig wie eine Pizza, denn selbst eine nicht so gute Pizza, ist irgendwie immer noch ein passables Abendessen. Ciao Bella.

Kai B.

XXL WertungM

Tracklist:

01. The Desert Of Lost Souls
02. Theatre Of Madness
03. Unconventional Warfare
04. Willie Pete
05. Servants Of Chaos
06. First Blood
07. Lands Of Desecration
08. The Sun Shines No More
09. King Of Serpents
10. Amen

 

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