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Fjoergyn - Lucifer Es

Fjoergyn   Lucifer EsxxlLabel: Lifeforce Records

Spielzeit: 50:40 Min.

Genre: Avantgarde Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. Februar 2017

Vier Jahre sind in der heutigen Zeit - besonders in Hinblick auf derzeitige Releasepolitik schon eine ganze Weile. Manche Künstler sollten sich daran ein Beispiel nehmen, bietet das Verweilen doch Raum um seine Kreativität zu steigern, sich neuen Werken vollends zu widmen und so ein vielleicht größeres Endprodukt zu erschaffen als man es für möglich gehalten hätte.
Wie sieht es also mit dem neuen Album "Lucifer Es" von Fjoergyn aus, hat sich das Warten gelohnt?

Schon auf dem Vorgängerwerk "Monument Ende" vollzog die in Thüringen ansässige Band eine kleine Kurskorrektur. Weg von naturromantischen Texten und Konzepten, hin zu moderneren Themen verfeinert mit einer großen Dosis Sozialkritik. Die Musik wurde düsterer, und auf "Lucifer Es" wird dieser Weg konsequent weiter gegangen, optimiert und in ein modernes Klangbild gepresst.

Fjoergyns Musik hatte immer etwas märchenhaftes an sich, die Songs glichen oftmals kleinen Erzählungen und entwickelten durch den gesanglichen Vortrag, der immer klar verständlich ist, oft den Eindruck einer Kurzgeschichte, fast schon einer Theatervorführung.
Auch auf der neuen Scheibe pendeln die einzelnen Lieder zwischen orchestralem Bombast und oftmals reduziertem Riffing, das nicht selten an die ein oder andere Rammsteinpassage denken lässt. Das mag zunächst komisch klingen, ist jedoch so.
Dabei fahren Fjoergyn ihr volles Arsenal auf um eine bedrohliche Atmosphäre entstehen zu lassen. So gibt es eingestreute Spoken Word Passagen, pompöse Chöre, die aus dem Hintergrund den Song zerschmettern zu wollen scheinen und, im Verhältnis zu den Vorgängern, wenige cleane Vocals.

Die ganze Mixtur funktioniert größtenteils gut, manchmal bekommt man aber das Gefühl, die Band hat zu viel gewollt. Man wird teilweise erschlagen aufgrund der zeitweise etwas prätentiös geratenen Texte, dem überbordenden Bombast und seltsamen Abzweigungen, wie dem mit Flamenco Gitarren startenden Titelsong. Das erinnert mehr als einmal an einen Arthaus Film, der nicht immer auf den Punkt kommt, den Zuschauer lieber ratlos zurücklässt, anstatt ihm Antworten zu geben. Lucifer Es – ein zweischneidiges Schwert, aber der Teufel hat ja bekanntlich viele Gesichter.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

01. MMXVII
02.Leviathan
03. Viva La Inquisition
04. Lucifer Es
05. Blut Samen Erde
06. Dinner mit Baal
07. Terra Satanica
08. Freiheit

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