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Oni - Ironshore

Oni  Ironshorexxl Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 49:02 Min.

Genre: Prog Death Metal trifft Djent

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 13. Januar 2017

Ein "Oni" ist ein aus der japanischen Mythologie stammender böser Dämon, der meist mit einer Eisenkeule bewaffnet ist und ein ziemlich sadistischer Kerl sein soll. Interessanterweise waren die Kollegen in ihrem Ursprung gutmütige Gesellen, die Menschen gegen böse Geister und heimtückische Wegelagerer beschützt haben, was sich im Laufe der Jahrhunderte im Bewusstsein der Japaner ins genaue Gegenteil gewandelt hat. (Hatten wohl eine verdammt schlechte PR-Abteilung, diese Oni!)

Welche Variante die hier aufspielende kanadische Bands bei ihrer Namensfindung wohl im Kopf hatte? Wir wissen es nicht. Viel wichtiger ist auch, dass die Kollegen den ersten, verdammt gewichtigen Meilenstein im Bereich des progressiven (Death) Metals in diesem noch recht jungen Jahr abgeliefert haben! Es ist schier unglaublich, in was für einen vielseitigen und facettenreichen Klangkosmos uns die Kanadier entführen! Zwar ist der Death Metal eine gewisse Basis des Sounds, aber er kann nur als Ausgangspunkt für eine ausschweifende Reise in unerforschte musikalische Dimensionen gewertet werden. Dabei überschreiten die Kanadier locker die Grenzen des progressiven und fühlen sich auch im Bereich des noch verspielteren Djent sichtlich wohl. Und jetzt kommt die ganz große Magie dieses Tonträgers: Die entstandenen Songs sind nicht nur auf einem traumhaften Niveau angesiedelt, nein sie sind trotzdem auch für einen "normalen" Hörer, der Nicht-Musiker ist, wunderbar zu konsumieren. Eingängigkeit und technisches Niveau so grandios zu verbinden, das ist eine ganz große Kunst, welche Oni scheinbar mit Links erschaffen.

Eine Facette des bereits erwähnten Klangkosmos muss ich hier besonders hervorheben, nämlich den Xylosynth, der hier wohl erst mal in der Geschichte im Bereich des Metal eingesetzt wird. Ein seltsames, erst 1986 erfundenes Instrument, das (der Name lässt es vermuten!) eine Symbiose aus Xylophon und Synthesizer darstellt und hochgradig interessante, weil nie zuvor gehörte Klänge erzeugt. Allein um dies einmal zu hören, sollte wirklich JEDER Prog-Fan (auch wenn ihn die Death Metal-Elemente vielleicht abschrecken sollten!) im dieses kleine Meisterwerk hineinhorchen! Ich bin jedenfalls total begeistert!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Barn Burner
2. Eternal Recurrence
3. The Only Cure
4. The Science
5. Spawn and Feed
6. Chasing Ecstasy
7. Kanvas
8. Thrive
9. Coast to Coast

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