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Prong: X-No Absolutes

PRONG X No Absolutes WebLabel: SPV/Steamhammer

Spielzeit: 44:37 Min.

Genre: Thrash / Hardcore

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 05. Februar 2016

 

Prong haben ein Problem: die Band ist zwar wieder hochaktiv, wirkt aber zu umtriebig und unausreichend auf das große Ganze fokussiert. Zu wenig wirkliche Höhepunkte vermögen Tommy Victor und Co. zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere zu setzen. Und so überrascht es leider wenig, dass „X-No Absolutes“ kaum besser als das letzte Studioalbum „Ruining Lives“, vor allem aber deutlich weniger abwechslungsreich als das nach wie vor absolut empfehlenswerte Coveralbum „Songs From The Black Hole“ aus dem vergangenen Jahr geraten ist.

Warum so viel Musik in so kurzer Zeit? Klar, die Band muss irgendwie von dem leben, was da finanziell hereinkommt – aber ich betrachte das Ganze als Hörer ausschließlich unter qualitativen Gesichtspunkten. Und stelle fest, dass die besten Momente der in den vergangenen 24 Monaten veröffentlichten Alben ein Endprodukt ergeben hätten, welches es fast mit den Sternstunden der Diskografie wie „Cleansing“ (1994) aufnehmen könnte. Nur fast – aber immerhin. Stattdessen wird aber leider im Hauruckverfahren ein Album nach dem nächsten auf den Markt geworfen und Prong bieten darauf fast schon folgerichtig nicht nur glänzendes Material.

Erneut ist die aktuelle Platte zwar hörenswert, doch insgesamt nicht meisterhaft oder gar Funken sprühend wie die frühen Feuerwerke. Es gibt stattdessen immer wieder diese Stellen, die austauschbar oder bekannt klingen. Streckenweise ist alles noch im grünen Bereich, aber kaum zwingend. Die Band überrascht nicht mehr (außer vielleicht bei den Linkin Park-Anklängen in „With Dignity“) und verwaltet lediglich ihren eingefahrenen, routinierten Standard. Einen Übersong wie in den Neunzigern (und damals gab es mehrere Lieder dieser Sorte auf jedem Prong-Album) wird man hier vergeblich suchen. Vereinzelte Höhepunkte gibt es – aber das Zeug zum wahren Klassiker hat keiner davon.

Natürlich macht das Album Spaß, natürlich verbergen sich darauf auch tolle Melodien und Songs („Without Words“, „No Absolutes“, „Ultimate Authority“). Der ganz große Kick bleibt jedoch auch dieses Mal leider aus – das Coveralbum war klar besser. Die Band sollte künftig wieder länger an den Songs feilen, um wie in ihrer seligen Vergangenheit wahre Schmuckstücke zu feilen. „X-No Absolutes“ ist Vordergründigkeit ohne Tiefgang – nett zu hören zwar, und gefallen tut es auch – aber letztlich positioniert sich dies alles doch zu sehr im akustischen Meer des blanken Durchschnitts.

Phasenweise gefiel mir das Album gut, doch nach mehreren Wochen der Auseinandersetzung damit steht als Ergebnis leider eindeutig im Raum: wenig davon wird sich nachhaltig im Gedächtnis halten, das meiste bald wieder vergessen sein. Von einer Band, die vor über 20 Jahren so einflussreich und genial war, erwarte ich eindeutig mehr.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

01. Ultimate Authority 2:54
02. Sense Of Ease 4:05
03. Without Words 3:18
04. Cut And Dry 3:51
05. No Absolutes 3:17
06. Do Nothing 3:40
07. Belief System 3.21
08. Soul Sickness 3:05
09. In Spite Of Hindrances 2:45
10. Ice Runs Through My Veins 4:04
11. Worth Pursuing 3:12
12. With Dignity 3:14
13. Universal Law (DigiPak bonus track)

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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