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Selvans: Lupercalia

selvans Label: Avantgarde

Spielzeit: 61:37 Min.

Genre: atmosphärischer Black Metal mit Folk-Einsprengseln

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

In der Encyclopedia Metallum bin ich zufällig auf Selvans gestoßen - und las im entsprechenden Artikel, dass Bands wie Kampfar, In The Woods... (wo bleibt das im vergangenen Jahr angekündigte Comeback-Album?) und Winterfylleth artverwandt seien. Meine Güte, was habe ich daraufhin gierig zu sabbern begonnen... Schließlich liebe ich jede einzelne dieser Bands.

Nun ja, was soll ich sagen: Selvans sind im direkten Vergleich doch sehr gewöhnlich, letztlich gar spannungs- und überraschungsarm. Außerdem passt nur der Vergleich zu Winterfylleth einigermaßen – und jene Band ist qualitativ um mehrere Ligen höher anzusiedeln. Selvans setzen auf „Lupercalia“ en gros altbekannte Gedanken und Melodien neu um, servieren das von den Altvorderen zerkaute und ausgespuckte neu und dürfen sich am Ende des Tages nicht darüber wundern, dass die Euphorie ob des Dargebotenen sich nur in Grenzen hält. Die tatsächlichen Einflüsse verorte ich bei ganz frühen Dimmu Borgir („For All Tid“ und „Stormblast“), den Empyrium der selben Zeit, Summoning sowie teilweise auch Limbonic Art (in deutlich reduzierter Qualität).

Dies sind alles andere als schlechte Referenzen – doch bei Selvans hapert es vorne und hinten mit der Kunst des Komponierens und Arrangierens. Die Songs sind viel zu lang, klingen letztlich recycelt und beliebig, obwohl sie durchaus schöne Momente beinhalten. Nur: den sprichwörtlichen Hund kann man damit nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Ein roter Faden sowie Geduld und Ausdauer beim Hörer erzeugende Anreize zur womöglich wochenlangen Auseinandersetzung und Erkundung der vorgesetzten Klangwelten (selbst auf die Gefahr hin, dass es noch dann nicht „Klick!“ macht) – all dies fehlt hier leider komplett. Der teilweise aufblitzenden Schönheit zum Trotz: es gibt alleine in diesem Jahr mindestens 50 Alben des Genres, welche man dringender benötigt. „Lupercalia“ ist durchaus liebliches Geklimper, jedoch ohne wirklichen Wiedererkennungswert und Nachhall. Dudel Dudel Dudel... Man kann es nicht mehr hören. Ab in die Songwriting-Fremdenlegion!

Schade, denn ich mag das Image der Band (tolle, fantasievolle Masken sowie ein daran anknüpfendes Artwork) eigentlich ganz gerne. Dank vereinzelter, netter Momente gerade noch:

XXL WertungS

Daniel Lofgren

Tracklist:

1. Matavitatau 03:04
2. Versipellis 10:04
3. O Clitumne! 08:42
4. Hirpi Sorani 12:31
5. Scurtchìn 10:13
6. N.A.F.H. 17:03

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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