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Corpse Molester Cult: Benedictus Perverticus

corpsemolestercultLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 16:21 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 23. Oktober

 

Es ist schon erstaunlich, dass ein so kleines Land wir Finnland mit seinen gerade mal 5,4 Millionen Einwohnern eine derart große und vor allem eigenständige Metal-Szene hat. Gut, es mag auch daran liegen, dass dort jeder Musiker in 27 Bands gleichzeitig spielt.

Corpse Molester Cult sind dafür ein gutes Beispiel, denn auch hier tummeln sich Musiker, die bei Bands wie Amorphis, Catamenia, Wasara, usw. spielen, oder gespielt haben. Trotzdem (und das finde ich sehr cool!) hat man keine Ahnung, welche Kombination welche Mucke spielen könnte, denn auch hier sind die Finnen extrem "Open-Minded" und springen vom Black Metal zum Rotzrock und wieder zurück zum Heavy Doom! Im Falle der hier aufspielenden Band ist es knüppelharter Death Metal und zwar (jetzt wird's ganz verrückt!) der schwedischen Schule! Wer hätte das gedacht?

Zwar sind es "nur" vier Songs mit denen die Band ihren Einstand bei Apostasy Records gibt, aber die haben es in sich! Schon der Opener und Titeltrack zeigt ruckzuck, wo hier der Frosch die Locken hat: Ultra-Schwer und ultra-heavy drückt der Song Dich gegen die nächste Wand! Man stelle sich den musikalischen Bastard aus Grave und Warpath vor und man hat eine ungefähre Vorstellung von der Wucht dieses Midtempo-Brechers. Der Rest der EP schlägt in dieselbe Kerbe, die beiden letzten Songs sind etwas flotter unterwegs, aber ebenfalls machtvoll, brutal und volle Kanne schwedisch! Mein Favorit ist aber eindeutig "Raped by seven Zombies" (geschmackssicherer Titel, nicht wahr?), der Song hat einfach alles, um die Death Metal Welt zu erobern.

Alles in allem eine schweinegeile EP, aber jetzt mal fleißig sein und schnell einen Longplayer herausbringen, Freunde der Sonne. Bis dahin hören wir uns einfach nochmal "Benedictus Perversus" an!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Benedictus Perverticus
02. Raped By Seven Zombies
03. This Is Where It Ends
04. Satanic Seed

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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