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Sadist: Hyaena

HyaenaLabel: Scarlet Records

Spielzeit: 45:20 Min.

Genre: Prog Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 16. Oktober 2015

 

Mit Sadist verbindet mich eine eher zwiespältige Vergangenheit. Ihr Debüt-Album "Above the light" gehört für mich immer noch zu einem der großartigsten Werke der Musikgeschichte, mit den Sachen die danach kamen, konnte ich allerdings immer weniger anfangen und ihre 2000er CD "Lego" war für mich der absolute Nullpunkt. Die Band löste sich dann auch für ein paar Jahre auf und ich habe nach ihrem Comeback ihre Karriere nicht mehr verfolgt. Nun steht "Hyaena" auf der Matte und es wird doch mal Zeit, sich vorsichtig wieder anzunähern (das neue Amorphis-Album hat mich der Band ja auch wieder näher geführt - ähnliche Vergangenheit...)

Nun, es ist natürlich kein zweites "Above the light" geworden, aber das hatte ich auch gar nicht erwartet. Positiv muss ich schnell feststellen, dass die Band ihren ganz eigenen Stil beibehalten hat, ich erkenne sie trotz der jahrelangen Trennung sofort wieder - Respekt! Ebenso ist ihr Stil immer noch ein hochinteressanter Mix aus Death Metal (der das Fundament bildet) und einer progressiven Ideenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Was neu ist, sind die leichten afrikanischen Einflüsse, die trotz ihrer Andersartigkeit aber hervorragend in den Sound eingebettet werden. Dieser wiederum ist definitiv keine leichte Kost. Schon die Mischung aus Death und Prog ist so alltäglich nicht und wenn die Kollegen anfangen zu frickeln, dann gibt es echt keine Gefangenen.

Das machte es für mich zunächst etwas schwierig, in das Album so richtig einzutauchen, denn die Songstrukturen gleiten immer wieder bis ins Jazzige ab, was für mich dann doch ein bisserl zu viel ist. Aber da schau her, nach und nach hat sich das Album dann geöffnet (oder ich mich, wir beide diskutieren das gerade noch aus...) und mittlerweile finde ich großen Gefallen an dem Werk. Keine Ahnung, ob es am Alter liegt (Weisheit und so...), oder daran, dass ich mich in den letzten Jahren dem Prog Metal immer mehr genähert habe und viele Bands extrem gut finde, die ich früher niemals angehört hätte, aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich mir die alten Werke der Italiener noch einmal vornehmen sollte!

Denn auch wenn "Hyaena" hier und da ein paar kleine Längen hat, so ist es ein wunderbares, vielschichtiges und faszinierendes Werk geworden! Es braucht seine Zeit, um mit dem zugegeben extremen Sound warm zu werden, aber das ist bei Prog-Sachen ja eigentlich nicht ungewöhnlich und in diesem Fall lohnt es sich ohne jeden Zweifel! Eine ganz ausgezeichnete CD mit einem tollen Coverartwork!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Lonely Mountain 05:14
2. Pachycrocuta
3. Bouki
4. The Devil Riding the Evil Steed
5. Scavenger and Thief
6. Gadawan Kura
7. Eternal Enemies
8. African Devourers
9. Scratching Rocks
10. Genital Mask

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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