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Tyranny: Aeons In Tectonic Interment

tyranny cover smLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 51:08 Min.

Genre: Funeral Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 02. Oktober 2015

 

Bei Tyranny handelt es sich um eine finnische Funeral Doom Metal-Band die seit etwa 2001 zusammen unterwegs ist. Mit „Aeons In Tectonic Interment“ präsentiert nun die Band den Nachfolger ihres Debutalbums „Tides Of Awakening“. Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass Funeral Doom Metal eine finnische Spezialität ist, haben doch Scepticism und Thergothon bereits vor vielen Jahren gezeigt, wie man solche Musik in Perfektion zelebriert.

Um Funeral Doom Metal schätzen zu können, muss man in der richtigen Laune sein. An einem fröhlichen Sommertag kann ansonsten ein Monster wie „Aeons in Tectonic Interment“ die Laune doch ziemlich runter ziehen. An kalten, unnahbaren Winter-/Herbsttagen kann ein solches Album dann aber auch eine Offenbarung sein. Tyranny nehmen keinerlei Rücksicht auf die Verfassung des Gemütes, Ziel des Albums ist es einfach den Zuhörer niederzuwalzen. Die dunkle und bedrohliche Atmosphäre dieses Albums ist so dicht und einzigartig gewebt, dass es keinerlei Chance gibt dem zu entkommen. Das Album macht depressiv, melancholisch und löscht jeden noch so kleinen Schimmer an guter Laune aus. Wenn dann diese 50-minütige unnahbare Walze über einen hinweggefegt ist, überlegt man es sich zweimal, ob man einen weiteren Durchlauf wagt, denn die Gefahr ist groß sich irgendwo in dieser Finsternis zu verlieren. Dabei bietet das Album keinerlei Abwechslung oder irgendwelche Momente, die man besonders hervorheben sollte. Es sind einfach 50 Minuten Finsternis und Monotonie. Aber genau das ist es, was man manchmal braucht. Ich würde euch hier raten das Album einfach anzuschalten und euch treiben zu lassen, einen klaren Gedanken kann man bei diesem drückenden Sound ohnehin nicht fassen. Tyranny ist aber auch eine Band, bei der ich denke, dass man mit einem Album das Schaffen ganz gut abgedeckt hat, ich wüsste nicht, was man mit zwei bis drei solcher Alben anfangen sollte.

Sicherlich kann man darüber streiten ob Monotonie ein stilistisches Mittel ist. Bei diesem Album bin ich der Überzeugung, dass es ohne nicht funktionieren würde. Bei vielen anderen Bands würde ich dem allerdings widersprechen. Für den ein oder anderen mag das hier eine Sammlung von langweiligen und langatmigen Riffs sein, für mich allerdings ist das Album eine bedrückende, beklemmende und melancholische Walze, die einen gefangen nimmt, wenn man nicht aufpasst.

Moritz Naczenski

XXL WertungL

Tracklist:

1. Sunless Deluge
2. A Voice Given Unto Ruin
3. Preparation Of A Vessel
4. The Stygian Enclave
5. Bells of The Black Basilica

XXL-Tipp

XXL TippxxlSulphurAeon

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