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Ferndal: Singularitäten

FERNDAL1   Singularitaeten CD CoverLabel: Einheit Produktionen

Spielzeit: 60:20 min.

Genre: Klassik trifft Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 11. Januar 2019

Schon das Intro (welches mich übrigens stark an Lacrimosa in deren stärksten Zeiten erinnert!) zeigt, dass es sich hier mitnichten um gewöhnliche "Haudrauf-Mucke" handelt, auch wenn man mit dem Opener "Weltenbrände" zunächst mächtig böse und rasant in das zweite Album der Münsteraner Recken einsteigt. Doch schnell gesellt sich zum harschen Black Metal ein epischer Viking Metal Gesang und spätestens, wenn das Streichinstrument (Cello!) einsetzt, bin ich der Band verfallen. Deren Mucke ist aber wahrlich nicht von der Stange und ein schönes Beispiel, wie man mit einigen gekonnt eigesetzten musikalischen Accessoires einen ausgesprochenen eigenständigen und mitreissenden Sound kreieren kann. Nimmt man zum Beispiel den reinen Black Metal Anteil an diesem Album, würde man über ein (wenn auch gutes!) Mittelmass nicht hinwegkommen. So aber, gerade auch mit den oft langen instrumentalen, klassisch angehauchten Parts und dem Können der Musiker, wird aus "Singularitäten" ein wunderbar facettenreiches und faszinierendes Album. Die Atmosphäre von Melancholie und Traurigkeit - aber auch Zorn und Wut - packt den Hörer sehr schnell und zieht ihn mit sich in eine ferne Welt. Trotz der vielen Ingredienzien ist die Platte erfreulich homogen ausgefallen und präsentiert sich (auch mit Zwischenspielen wie "Klavierquintett in E-Moll") wie aus einem Guss. Nicht wirklich oft habe ich die (ohnehin seltene!) Verbindung zwischen Black Metal und Motiven aus der klassischen Musik derart harmonisch miteinander agieren hören. Zeit sollte man "Singularitäten" aber auf jeden Fall lassen, um sich komplett zu entfalten, da wäre ein flotter Durchlauf beim Wäsche aufhängen ein Frevel! Gefällt mir richtig gut!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro, op. 2.1
2. Weltenbrände, op. 2.2 
3. Bringer der Leere, op. 2.3 
4. Im Sternenlicht, op. 2.4
5. Klavierquintett e-Moll „Mother North“, op. 2.5
6. Die Verlorenen, op. 2.6
7. Siebter Gesang, op. 2.7
8. Serenade, op. 2.8
9. Distanz, op. 2.9

Angrrsth - Znikad

Angrrsth  ZnikadLabel: Godz Ov War Produktions

Spielzeit: 28:20 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine ganz neue Band aus Polen präsentiert sich hier mit ihrem ersten Tonträger und was der Hörer in der knappen halben Stunde zu hören bekommt ist ungelogen verdammt geiler Stoff! Die Kollegen faszinieren von Beginn an nicht nur mit einer fast schon perfekten Mischung aus Black und Death Metal, nein auch die erzeugte Atmosphäre knüppelt Dich nieder, tritt noch ein, zweimal nach - und Du willst mehr! Selten hat die Bezeichnung "majestätischer Sound" so gut gepasst, wie bei den Polen, denn gerade wenn man immer wieder auf die Bremse tritt, die (hervorragende!) Raserei hinter sich lässt und in einem stampfenden Midtempo alles niederwalzt, dann weiss man, wofür der Begriff "Episch" geschaffen wurde. Gänsehaut pur! Ich weiss gar nicht wohin mit meiner Begeisterung für diese Scheibe, denn auch Sänger Hermann (eigentlich Robert Golczyński, der auch bei Wyrok hinterm Mikro klemmt) liefert eine ausgezeichnete Leistung ab. Das er dabei seine Muttersprache benutzt, die ja hervorragend zu dieser Art von Musik passt, ist da nur noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Ich bin jedenfalls hin und weg von der Leistung dieser jungen Band und prophezeie ihr eine große Zukunft! Saugeiles Teil!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Krew i trans 06:12 
2. I kopyt słyszę stuk 05:31 
3. Upadłem 05:16 
4. Siarka i kwas 04:24

Feral - Flesh For Funerals Eternal

Feral 2018xxlLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 41:07 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Für Liebhaber des schwedischen Death Metals war 2018 ein gutes Jahr, selbst wenn die „Größen“ des Genres – mit der Ausnahme Unleashed – keine neuen Veröffentlichungen herausbrachten. Dafür lieferte die sogenannte zweite Reihe ordentliche Ersatzdrogen. Die Schweden LIK und Gravestone schicken Euch mit ihrem Sound direkt nach Stockholm Anfang der neunziger Jahre. Sentient Horror, die trotz ihrer US-amerikanischen Herkunft ebenfalls wunderbar skandinavisch klingen, verkürzen mit einer EP die Wartezeit bis zum hoffentlich bald erscheinenden zweiten Album. Und zum Jahresende schwingen Feral gewaltig den Hammer.
Die Nordschweden schielen auf „Flesh for Funerals Eternal“ nach Gotland, denn ich entdecke immer wieder Anleihen an (neuere) Grave, beileibe kein schlechter Arbeitsnachweis. Begeistern können die eingestreuten Thrash-Riffs in „Of Gods No Longer Invoked“ genauso wie die Vollbremsung in „Accursed“. Aber keine Angst, natürlich geben Feral meist Vollgas. Wie es sich gehört, kommt der geliebte D-Beat nicht zu kurz.
„Flesh for Funerals Eternal“ ist ein rundes Album, auf dem Innovationen natürlich mit der Lupe gesucht werden müssen. Dafür gibt es jede Menge Enthusiasmus und ganz, ganz viel Herzblut. Diese LP duftet nach Schweiß, modrigem Keller und Dosenbier.

Torben Jablosnki

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vaults Of Undead Horror
2. Black Coven Secrets
3. Gathering Their Bones
4. Dormant Disease
5. Of Gods No Longer Invoked
6. Accursed
7. Horrendous Sight
8. Stygian Void
9. Buried
10. Bled Dry

Mütiilation - The Lost Tapes

the lost tapesLabel: Osmose Productions

Spielzeit: 38:57 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier haben wir mal wieder eine Veröffentlichung, bei der sich die Frage stellt: Braucht man das wirklich? So handelt es sich nämlich mitnichten um neue Songs von Mütiilation, denn dieses Projekt dürfte Mastermind Meyhna'ch spätestens mit seiner neuen Spielwiese Meyhnach (Review des Debüts "Non omnis morita" hier!) endgültig zu Grabe getragen haben. (Eigentlich wollte sich der gute Mann ja komplett aus dem Musik-Zirkus zurückziehen...) Allerdings bekommt man auch nicht (wie es der Titel ja irgendwie suggeriert!) bislang unveröffentlichte Stücke zu hören, sondern lediglich Neueinspielungen (entstanden 2009 + 2010) alter Mütiilation Songs und zwar vom "Black Imperial Blood"-Demo (1994j und den Alben "Vampires of black imperial blood" (1995), sowie "Remains of a ruined, dead, cursed soul" (1999). Ich bin ganz ehrlich, ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die neuen mit den alten Versionen zu vergleichen, so aus dem Gedächtnis würde ich aber mal ganz frech behaupten, so dolle Unterschiede gibt es da nicht. Ohne Zweifel sind die präsentierten Songs natürlich immer noch schweinegeil, nicht umsonst war die Band mit Abstand das Beste, was die Black Legions damals hervorgebracht haben. Wer noch nie das Vergnügen mit Mütiilation hatte, für den mag "The lost tapes" ein geeigneter Einstieg sein, wer dagegen die Band kennt und deren Tonträger längst in der Sammlung stehen hat (so wie ich zum Beispiel...), kann sich diese Compilation eigentlich schenken. Eine "XL"-Bewertung bekommt die Scheibe trotzdem, weil das enthaltene Songmaterial einfach zeitlos grandios ist!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Transylvania 06:13
2. To The Memory of the Dark Countess 06:39
3. Black Imperial Blood 05:27
4. Born under the Master´s Spell 05:25
5. My Travels to Sadness, Hate & Depression 06:58
6. Through the Funeral Maelstrom of Evil 08:15

Waxen - Terror Decree

Waxen2018Label: Moribund Records

Spielzeit: 45:24 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Gut anderthalb Jahre ist es nun her, dass mich Toby Knapp (der Mann hinter Waxen!) mit seinem "Weihung auf Satan"-Album (Review hier!) echt begeistert hat. Um es vorwegzunehmen: An dieses Werk kann er mit "Terror Decree" nicht komplett anknüpfen. Warum ist dies so? Das ist gar nicht einfach zu erklären, denn technisch schlechter ist der Kollege nicht geworden, eher sogar besser! Noch immer schafft er es vorzüglich, knüppelharten Black Metal mit gekonnten Ausflügen in den "normalen" Hard Rock und Metal (so ungefähr von den frühen Scorpions bis zu Iron Maiden!) zu verknüpfen und somit etwas verdammt eigenständiges zu kreieren. Ich würde sogar sagen, dass "Terror Decree" einen ganzen Tick erwachsener und professioneller klingt als sein Vorgänger. Und dadurch für mich ein bisserl weniger interessant. Zwei Dinge vermisse ich nämlich im direkten Vergleich einfach: Zum einen den schweinegeilen Industrial-Touch, der "Weihung auf Satan" konsequent und gnadenlos durchzog und zweitens das Chaotische, Unvorhersehbare auf dieser Scheibe. Trotzdem ist "Terror Decree" ziemlich gut und innovativ, mir ganz persönlich gefällt der Vorgänger halt etwas besser!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Denier 03:55
2. Wir kampfen 03:07
3. Terror Decree 04:48
4. Ionized 03:09
5. Arc of Abomination 05:28
6. I Pass Away 03:14
7. Tyrant of Armageddon 02:40
8. Conflagration Elite 04:35
9. Enter 731 03:41
10. To See the Light 03:23
11. Blade from the West 03:05
12. Fortress of Zhongma 04:19

Vetala - Retarded Necro Demential Hole

VetalaLabel: Harvest of Death Records

Spielzeit: 46:08 min.

Genre: Primitiver Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Heilige Scheiße, was ist das denn für brachial/primitives Inferno? Die Portugiesen von Vetala zelebrieren auf ihrem neuen (dritten) Longplayer ein derartiges Low-Fi Black Metal Gemetzel, dass man meinen möchte, Kollege Ildjarn würde wieder Mucke machen. Das ist total krank, absolut jenseits von irgendwelchen "normalen" Hörgewohnheiten und dadurch extrem faszinierend. Diesen scheppernden Krach dann noch in überlange Songs von teilweise mehr als 15 Minuten zu verpacken, ist da schon echt frech, aber was soll ich sagen? Es funktioniert! Die Songs haben keine Titel, es gibt überhaupt keine Informationen über die Musiker (scheint wohl ein Duo zu sein?) auch das alles passt wunderbar ins Gesamtkonzept. Dass der Sound extrem blechern und räudig ist, dürfte eigentlich niemanden überraschen, zumal etwas anderes auch gar nicht passen würde. Sich das Album an einem Stück reinzuziehen, ist schon verdammt hart, da der Spaß nicht nur ordentlich nah an der Schmerzgrenze angesiedelt ist, sondern diese in besonders dissonanten Momenten auch gerne mit Schwung überschreitet. Für Fans von erwähnten Ildjarn-Klängen oder wer Bands wie Ruach Raah immer schon viel zu soft fand, sind Vetala ein echter Leckerbissen - für den Rest der Menschheit wohl eher ein Folterinstrument aus dem letztem Kreis der Hölle!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Untitled 07:46
2. Untitled 15:41
3. Untitled 11:12
4. Untitled 11:29

Mütiilation - The Lost Tapes

Label: Osmose Productions

Spielzeit: 38:57 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier haben wir mal wieder eine Veröffentlichung, bei der sich die Frage stellt: Braucht man das wirklich? So handelt es sich nämlich mitnichten um neue Songs von Mütiilation, denn dieses Projekt dürfte Mastermind Meyhna'ch spätestens mit seiner neuen Spielwiese Meyhnach (Review des Debüts "Non omnis morita" hier!) endgültig zu Grabe getragen haben. (Eigentlich wollte sich der gute Mann ja komplett aus dem Musik-Zirkus zurückziehen...) Allerdings bekommt man auch nicht (wie es der Titel ja irgendwie suggeriert!) bislang unveröffentlichte Stücke zu hören, sondern lediglich Neueinspielungen (entstanden 2009 + 2010) alter Mütiilation Songs und zwar vom "Black Imperial Blood"-Demo (1994j und den Alben "Vampires of black imperial blood" (1995), sowie "Remains of a ruined, dead, cursed soul" (1999). Ich bin ganz ehrlich, ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die neuen mit den alten Versionen zu vergleichen, so aus dem Gedächtnis würde ich aber mal ganz frech behaupten, so dolle Unterschiede gibt es da nicht. Ohne Zweifel sind die präsentierten Songs natürlich immer noch schweinegeil, nicht umsonst war die Band mit Abstand das Beste, was die Black Legions damals hervorgebracht haben. Wer noch nie das Vergnügen mit Mütiilation hatte, für den mag "The lost tapes" ein geeigneter Einstieg sein, wer dagegen die Band kennt und deren Tonträger längst in der Sammlung stehen hat (so wie ich zum Beispiel...), kann sich diese Compilation eigentlich schenken. Eine "XL"-Bewertung bekommt die Scheibe trotzdem, weil das enthaltene Songmaterial einfach zeitlos grandios ist!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Transylvania 06:13
2. To The Memory of the Dark Countess 06:39
3. Black Imperial Blood 05:27
4. Born under the Master´s Spell 05:25
5. My Travels to Sadness, Hate & Depression 06:58
6. Through the Funeral Maelstrom of Evil 08:15

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