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Mystifier - Protogoni Mavri Magiki Dynasteia

Mystifier Label: Season of Mist

Spielzeit: 49:59 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass ich noch mal was von Mystifier hören würde, hatte ich dann echt nicht mehr erwartet, schliesslich ist das letzte richtige Album der Brasilianer "Profanus" nun auch schon gute 18 Jahre alt. Was hat diese Band für eine bewegte Geschichte! Mit ihren ersten beiden Alben "Wicca" (1992) und "Göetia" (1993) hat die Formation zwei unglaublich grandiose, zeitlose Meisterwerke des Black Metals erschaffen, die in wirklich keiner Sammlung fehlen dürfen und die mir immer noch eine gewaltige Gänsehaut verschaffen. Danach ging es leider nur noch abwärts mit den Kollegen, die Alben wurden schlechter und schlechter und irgendwann hörte man dann nichts mehr von ihnen... Bis heute! Mastermind Beelzeebubth hat mit Diego DoUrden und Warmonger zwei neue Mitstreiter gefunden und eine Platte eingespielt, die endlich mal wieder Grund zur Freude darstellt. Mit den oben erwähnten Klassikern kann man natürlich nicht mithalten, der Stil hat sich aber auch deutlich verändert. Auf "Protogoni mavri magiki dynasteia" bekommen wir altmodischen angehauchten Black Metal zu hören, der allerdings nicht auf stumpfes Geprügel setzt, sondern ganz viel Wert auf morbide Melodien und eine mystisch angehauchte Stimmung legt. Das funktioniert ganz ausgezeichnet, gerade Sänger Diego weiss hier Akzente zu setzen. Das Album ist sehr homogen ausgefallen und trotz aller Atmosphäre noch brutal genug, um ohne Bedenken als Black Metal durchzugehen. Ein solch gutes Werk hätte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr erwartet, freue mich aber umso mehr über dieses gelungene Ergebnis!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Protogoni Mavri Magiki Dynasteia (4:34)
2. Weighing Heart Ceremony (5:05)
3. Witching Lycanthropic Moon (5:27)
4. Akhenaton (Son Mighty Sun) (4:48)
5. Six Towers of Belial's Path (4:14)
6. Demoler las Torres del Cielo (en nombre del Diablo) (4:12)
7. Soultrap Sorcery of Vengeance (5:26)
8. (Introcucione d’la Melodia Mortuoria) Thanatopraxy (6:14)
9. Al Nakba (666 days of War) (5:03)
10. Chiesa dei Bambini Molestati (5:02)

Onirophagus - Endarkenment (Illumination through putrefaction)

OnirophagusLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 57:54 min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Beim Blick aufs Label, hatte ich eigentlich gedacht, dass es bei den Spaniern von Onirophagus heftigsten Death Metal zu hören gibt, schliesslich ist das ebenfalls in Spanien beheimatete Label genau für solche Brutalo-Mucke bekannt und beliebt. So ganz falsch ist das zwar nicht, aber komplett richtig ebenso wenig, denn hier gibt es allerfeinsten Death/Doom zu hören, der (ich nehme es vorweg!) extrem geil ist! Wunderbare, düstere Melodien transportieren eine emotionale Mischung aus Verzweiflung, Trauer und Wut, wie man es in dieser Qualität und Homogenität nicht oft zu hören bekommt. Dazu der wirklich packende Gesang von Sänger "Paingrinder" (Eduardo Jiménez) und alles passt perfekt zusammen. Dass die Kollegen auch immer wieder mal das Tempo anziehen und dem Death Metal Part des Ganzen damit Tribut zollen, macht die Songs noch abwechslungsreicher - aber ganz ehrlich: Das wäre für mich gar nicht nötig gewesen, denn die langsamen Passagen sind schon für sich allein so großartig, dass sie locker das gesamte Album tragen könnten. Aber so klingt es natürlich auch ausgezeichnet und es dürfte keine großartige Überraschung sein, dass damit auch so überlange Songs wie das abschliessende "Dystanasia" (für mich der Höhepunkt der Platte!) mit seinen fast 23 Minuten Spielzeit wie im Flug vergeht und man locker noch viel mehr davon hören könnte. So schön kann Death/Doom sein - mir gefällt's sehr gut!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Endarkenment 13:25
2. Book of the Half Men 10:52
3. Dark River 10:43
4. Dystanasia 22:54

Hexecutor - Hangmen of Roazhon

HexecutorLabel: Dying Victim Productions

Spielzeit: 14:38 min.

Genre: Old School Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Habt Ihr auch so gar keinen Bock auf modernen Thrash Metal? Geht Euch bevorzugt einer ab, wenn sich Violent Force, Living Death oder ähnliches auf dem Plattenteller drehen? Wenn ja, dann sind die Franzosen von Hexecutor genau die Richtigen für Euch! Deren "Hangmen of Roazhon"-7" aus dem Jahre 2014 wurde nämlich unlängst von Dying Victims Records ausgebuddelt, zu 'ner stattlichen 12" aufgepäppelt und wieder auf die Menschheit losgelassen. Diese freut sich über eine knappe Viertelstunde feinsten Old School Thrash für alle Freunde der oben erwähnten Kapellen. Macht Spaß, knallt ordentlich und ist herrlich Retro. Schade nur, dass keinerlei Bonustracks draufgepackt wurden (vielleicht von der Split mit Manzer?), Platz wäre ja noch genug da gewesen. Egal, das Scheibchen ist ziemlich cool und die Wiederveröffentlichung animiert die Band ja vielleicht dazu, ein neues Album einzuspielen - würde mir gefallen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Hangmen of Roazhon 03:13
2. Soldiers of Darkness 03:52
Side B
3. Consecrated Slaughter 03:57
4. Napalm Assault 03:36

Ice War - Manifest Destiny

Ice War  Manifest destinyLabel: Dying Victim Productions

Spielzeit: 29:13 min.

Genre: Kauziger Heavy Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Kollege Joe Capitalicide und sein Ein-Mann-Unternehmen sind für mich der Inbegriff des kauzigen Heavy Metals. Der gute Mann zieht seit 2015 sein Ding konsequent durch (zählt man die Vorgängerband Iron Dogs noch dazu, sogar seit 2011!) und gibt einen Scheiß auf Trends und Hypes. Sein immer etwas schräger Heavy Metal wird aber auch von Platte zu Platte geiler und so stellt für mich die halbe Stunde Musik auf "Manifest destiny" den bisherigen Höhepunkt des Kanadiers dar. Hier folgt ein geiler Song dem anderen, der Enthusiasmus des Musikers kann man in jeder Note spüren und das Teil macht einfach nur Spaß. Ist natürlich nur was für Spezialisten, aber ich denke, dass Jo auch definitiv kein Mainstream-Publikum als bevorzugte Zielgruppe auserkoren hat. Mir gefällt's und ich freue mich über jede neue Veröffentlichung!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Manifest Destiny 03:20
2. Ride to Conquer 04:31
3. Forbidden Zone (Misfits cover) 02:22
Side B
1. Manifest Destiny 03:20
2. Ride to Conquer 04:31
3. Forbidden Zone (Misfits cover) 02:22

Ysbryd - Kraft

Ysbryd (Germany) KraftLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 74:19 min.

Genre: Black Metal

Info:Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nachdem die bereits 2018 in kompletter Eigenregie veröffentlichte CD mittlerweile nicht mehr zu bekommen ist, hat man bei Purity Through Fire jetzt das Ganze nochmal neu aufgelegt und mit den vier Songs des "Gestalt"-Demos (von dem es wohl eine Handvoll Exemplare geben soll...) aufgemotzt. Zu jenen Bonustracks kann ich an dieser Stelle leider nichts sagen, da sie bei meiner digitalen Promo nicht dabei waren. (Sehr schade....) Aber es bliebt mir ja das "Kraft"-Album und das hat es definitiv verdient, einem breiteren Publikum präsentiert zu werden. Alleinherrscher "Gestalt" beglückt uns mit herrlich altmodischem, mittelschnellen Black Metal, der schnell an gute alte Zeiten erinnert und somit voll und ganz meinen Geschmack trifft. Für ein Debüt ist das Ganze erstaunlich professionell ausgefallen, die Songs vermitteln eine unglaublich boshafte Atmosphäre, der Gesang pendelt zwischen garstig und ätzend und der Sound ist einfach nur grandios räudig und trifft damit genau ins Schwarze! Der gute Mann ist aber wohl auch durch und durch Musiker, so spielt (und spielte) er in unzähligen weiteren Bands. Diese Erfahrung merkt man seinen Songs auch deutlich an, sie sind facettenreich, ohne zu verwässern, oder gar künstlich zu klingen. Die Texte scheinen komplett auf Deutsch zu sein (so richtig verstehen kann man sie natürlich nicht, schliesslich ist's ja Black Metal!), was ich ja auch immer recht dufte finde. Mir gefällt "Kraft" ganz ausgezeichnet und ich warte jetzt nur noch auf die kommende Vinyl-Version (leider habe ich vergessen, auf welchem Label die erscheint...), auf der meines Wissens auch die erwähnten Demo-Bonus-Tracks enthalten sein sollen. Geiles Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Diafol 03:08
2. Schmach und Schande 05:30
3. Die Stunde des Daemons 04:41
4. Im Kriege 02:55
5. Geist ueber Fleisch 05:30
6. Ritual der Befreiung 07:42
7. Die Stunde des Kriegers 05:38
8. Glanz und Gloria 07:56
9. Duw 02:31
10. Verlautbarung 06:41
11. Kaelte im Koma des Lebens 06:25
12. Klingen aus Feuer 10:28
13. Phalanx 05:14

DunkelNacht - Empires of Mediocracy

DunkelNachtLabel: Non Serviam Records

Spielzeit: 47:46 min.

Genre: Black Metal

Info:Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die französische Formation DunkelNacht (man beachte das groß geschriebene "N"!!) hat früher wohl mal Ambient-Musik gemacht, worüber ich aber nichts berichten kann, denn obwohl es die Band bereits seit 2004 gibt, hatte ich bislang noch nie etwas von ihnen gehört. Das hat ja jetzt ein Ende und das Erste, was mir bei ihrem neuen (dritten) Longplayer auffällt, ist der ausgezeichnete, druck- und kraftvolle Sound. Eigentlich schon viel zu clean für Black Metal und man merkt schnell: Das ist kein Underground-Rumpel-Geballer, sondern etwas etwas, was ich mal als "Hochglanz-Black Metal" bezeichnen möchte. Für die mit diesen Klängen anvisierte Zielgruppe ist "Empires of mediocracy" sicherlich ein Leckerbissen, denn die Musiker beherrschen ihre Instrumente, verbinden Pomp, Melodie und Brutalität auf durchaus geschickte Weise und profitieren definitiv von ihrer "Ambient-Vergangenheit". Trotzdem ist die Scheibe so gar nichts für mich. Das ist mir alles viel zu glattpoliert, ohne Ecken und Kanten und macht auf mich einen unangenehm künstlichen Eindruck. Da hat finsterer Drone meiner Meinung nach mehr mit Black Metal zu tun als sowas hier! Wie gesagt, wer Dimmu Borgir und ähnliches abfeiert, der sollte vielleicht mal ein Ohr riskieren, wer seinen Metal (ich schreibe absichtlich nicht Black Metal!!) dagegen erdig, dreckig und kaputt bevorzugt, kann sich das bei DunkelNacht definitiv sparen...

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Side A
1. Relentless Compendium 04:29
2. Servants 04:56
3. Eerie Horrendous Obsession 06:52
4. DunkelNacht - Amongst the Remnants of Liberty 07:44
Side B
5. Verses and Allegations 04:51
6. Empires of Mediocracy 08:10
7. The Necessary Evil 04:17
8. Non Canimus Surdis 06:20

Usurper - Lords of the Permafrost

Usurper  Lords of the PermafrostLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 36:26 min.

Genre: Thrash/Death/Black

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 22. März 2019

Was habe ich mich gefreut, als ich erfahren hatte, dass die Jungs von Usurper nach viel zu langen 14 Jahren endlich wieder ein neues Album veröffentlich würden. (Nein, ich schäme mich meiner Freudentränen nicht....) Denn ich bin schon seit ihrem Debüt "Diabolosis" (Head Not Found Records, 1995) ein Riesen-Fan der Band aus Chicago und habe alle ihre Tonträger in meiner Sammlung stehen. Und wie herrlich, auch nach so langer Zeit (die Band hatte sich von 2007 bis 2015 aufgelöst und dann in Originalbesetzung wieder zusammengefunden) haben die Musiker weder ihre musikalische Ausrichtung verlassen, noch ihren Biss verloren. Auch anno 2019 beglücken sie uns mit ihrer absolut tödlichen Mischung aus Thrash, Death und Black Metal, die ganz wunderbar mit einem guten Schuss klassischem Heavy Metal abgerundet wird. Und dabei klingen sie frischer und spielfreudiger als je zuvor, es ist ein Träumchen! Auch wenn das gesamte Album extrem grandios erschallt, so ist mein absoluter Favorit der Titeltrack "Lords of the Permafrost" - meine Fresse, dieser Song killt einfach alles! Ein wenig schade ist nur die relativ kurze Spielzeit, also meinetwegen hätte die Platte gerne doppelt bis dreifach so lang ausfallen können. Trotzdem ist das Ganze eine absolute Granate und für mich ein erster ganz großer Höhepunkt des noch jungen Jahres!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Skull Splitter 04:07
2. Beyond the Walls of Ice 04:01
3. Lords of the Permafrost 04:51
4. Cemetery Wolf 04:55
5. Warlock Moon 03:15
6. Gargoyle 05:10
7. Black Tide Rising 04:45
8. Mutants of the Iron Age 05:22

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