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Nefastu - Obscura Transcendência (7")

NEFASTULabel: Purodium Records

Spielzeit: 13:36 min.

Genre: Raw Black Metal

Info: /

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Kommt es mir nur so vor, oder tummeln sich gerade in Portugal besonders viele Bands, die man der Raw Black Metal-Szene zuordnen kann? Nun zumindest darf man die hier aufspielende Truppe namens Nefastu mit Fug und Recht in diese Schublade stecken. Hatte man schon in den Jahren 2011 und 2012 mit jeweils einer Demo-Kassette Radau gemacht, so ist die vorliegende 7" das erste akustische Lebenszeichen seitdem. Die drei dargebotenen Songs sind prächtig primitiver Black Metal, räudig, ultra-brutal und mit einem hässlichen Underground-Sound versehen. Wem sowas gefällt (so wie mir zum Beispiel!!), der wird erstklassig bedient, alle Anderen rennen eh schreiend weg. Ich finde die Scheibe ziemlich gut, man bekommt halt genau das, was man erwartet. Cooles Teil, hoffentlich bleibt die Band am Ball und wartet nicht wieder so ewig lange mit 'nem Nachfolger!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Bélica Neblina 04:36
2. Supremo Trono da Noite 02:35
Side B
3. Na Imensidão do Vazio 06:25

Modrig - Ablebend (MC)

Modrig  Ablebend (MC)Label: Corpse Torture Records

Spielzeit: 11:27 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und wieder gibt es einen Newcomer aus heimischen Gefilden zu begrüßen: Modrig nennt man sich und mehr Infos gibt es nicht. Auch nicht nötig, denn wir haben ja deren Demo-Kassette mit dem klangvollen Namen "Ablebend" und die drei darauf enthaltenen Songs. Rau geht es zur Sache, der Opener "Erde" geht gleich in die Vollen und liefert uns räudigen Underground Black Metal, der mir ziemlich gut gefällt. Zur kleinen Auflockerung gibt es danach das Instrumentalstück "Bach", um schliesslich mit "Flüstern" wieder knietief in bösartiger Dunkelheit zu waten und akustische Giftpfeile auf den Hörer anzufeuern. Der Sound geht für Demo- Verhältnisse voll in Ordnung und auch die tiefschwarze und ätzende Atmosphäre weiss zu überzeugen. Leider ist der Spaß nach keinen 12 Minuten schon wieder vorbei, da hätte ich gern mehr gehört! Insgesamt also ein gelungener Einstand der Band, warum das Tonband allerdings auf popelige 10 Exemplare limitiert ist, will sich mir nicht so ganz erschliessen. Dafür gibt es die Mucke digital für lau und da die Qualität mich voll und ganz überzeugt, empfehle ich Euch dringend einen Besuch auf der Bandcamp-Seite der Kapelle!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Erde
2. Bach
3. Flüstern

Hexenbrett - Erste Beschwörung

hexenbrettLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 18:07 min.

Genre: Horror Black Heavy Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hexenbrett - was für ein klangvoller Bandname, dass da bislang noch keine Band drauf gekommen ist... Nun die Kapelle (über die mir wieder einmal überhaupt keine Informationen vorliegen...) hat sich unverkennbar dem Thema "Hexen" verschrieben und zeigt gerade mit den Titel des Openers, dass man sich wohl auch im Bereich des anspruchsvollen Horrorfilmes (höhö) auskennt. Musikalisch gibt es hier eine Mischung aus Proto-Black Metal und Heavy Metal, die erstaunlich gut funktioniert und irgendwie auch perfekt zum Thema passt, vor allem weil ich nach dem ersten Track diese charmanten 70er Jahre Hexenfilme im Hinterkopf habe. Die Atmosphäre stimmt also, wobei die musikalische Umsetzung hier und da noch etwas holprig ausfällt (und die "lalala"-Passage am Ende von "Toter Schrei" geht mal gar nicht Freunde der Nacht!!!) Dafür kann die Formation mit ihren gut gemachten deutschen Texten wieder ordentlich Punkte gut machen, denn diese haben Hand und Fuß (und sind vor allem nicht peinlich!) und passen hervorragend zu der oben erwähnten Horror-Atmosphäre. Insgesamt also eine hochinteressante Veröffentlichung, weit weg vom Mainstream und mit jetzt schon genügend Eigenständigkeit, um positiv aufzufallen! Mutiges Teil, das zwar noch ein wenig Luft nach oben lässt, dennoch eine intensive Hörprobe wert ist! Gibt es bislang nur digital, in Kürze soll es aber auch ein passenden physischen Tonträger geben! Find' ich gut!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Hexen (bis aufs Blut gequält) 05:19
2. Toter Schrei 04:09
3. Farben der Nacht 04:55
4. Sie Fliegen! 03:44

CNTMPT - Towards Neglect

cntmptxxl coverLabel: Into Endless Chaos Records

Spielzeit: 41:14 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also, von der Schreibweise des Bandnamens her hatte ich zunächst auf Grindcore oder ähnliches getippt, aber Mitnichten - bei der Kapelle aus Leipzig gibt es feschen Black Metal auf die Ohren. Und zwar so richtig hochwertiges Zeug, das mich voll und ganz überzeugen konnte. Auf ihrem bereits zweiten Album legen die Musiker auf eines nämlich ganz großen Wert und das ist: Atmosphäre! Diese ist wirklich atemberaubend und majestätisch, ohne sich jemals in irgendwelchen Hochglanz/Bombast-Bereichen zu verfangen. Das Ganze ist purer Underground und trotz der teilweise echt prächtigen Melodien fast durchgehend brutal und hasserfüllt. Nur "fast" deshalb, weil es die Band hervorragend versteht, mit zum Beispiel dem herrlichen Intro oder dem akustischen Zwischenspiel "The arrival" sanfte (fast schon verträumte) kleine Momente der Ruhe ins Gesamtkonzept einzubauen, welche das Werk gelungen ummanteln (gerade, wenn man das Outro "Magical hands" noch dazurechnet...) Hier bekommt der Hörer großartigen atmosphärischen Black Metal präsentiert, der sich vor keiner Szenegröße verstecken muss - ganz im Gegenteil! Ein wahrlich beeindruckendes Werk!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Ascend Through Winds
2. Site of Vastness
3. Gravity
4. Fire Theurgy
5. The Arrival
6. Wyrd
7. Magical Herbs

Vomit Spell - Demo 2019

Vomit Spell  Demo 2019Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 20:48 min.

Genre: Deathgrind

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, das neue Jahr beginnt gleich mit einem musikalischen Paukenschlag, denn was die fünf Jungs aus Mainz hier auf ihrem ersten Demo abliefern, haut mich echt um!
Allerfeinstes Geprügel, eine leckere Mischung aus Death Metal, Grindcore mit einem guten Schuss D-Beat-Crust - Na, wem wird es bei dieser Beschreibung nicht schon ganz wuschig im Trommelfell? Die Umsetzung dieser knallharten Mischung gelingt den Kollegen aber auch ganz ausgezeichnet, die zwanzig Minuten Krach vergehen wie im Flug, also viel zu schnell! Die Band jongliert geschickt mit dem Tempo, knüppelt sich aber zum Großteil wild durchs Gehege. Das Ganze ist ordentlich brutal und wird von einer ausgesprochen angepissten Stimmung garniert. Kurz und knapp: Die Musiker haben echt alles richtig gemacht! Deshalb empfehle ich allen Lesern, sich das Teil ruhig schon mal digital zu besorgen (gibt es sogar für lau!), denn auch wenn es den Spaß im März dann als Tape geben soll (bei Lower Class Kids Records!), solltet Ihr auf gar keinen Fall so lange auf diesen brutalen Hörgenuss verzichten!!! Ich bin jedenfalls komplett begeistert!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vomit Spell 01:59
2. Misguided by Hatred 03:24
3. Liar 01:15
4. Delirious Incineration 02:39
5. Monastery of Infamy 04:35
6. Dead End 02:26
7. Transfiguration 04:30

Flotsam And Jetsam - The End Of Chaos

Flotsam xxlAnd Jetsam 2019Label: AFM Records

Spielzeit: 49:20 min.

Genre: Speed Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube 

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ah, Flotsam And Jetsam. Die seit 1984 unter diesem Namen firmierende Kapelle aus den Vereinigten Staaten von Amerika ist seit gut 35 Jahren eine ernstzunehmende Nummer im Metal-Bereich, auch wenn besagte Band nie den Status von beispielsweise Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax, Testament, Overkill oder Exodus erreichte; ebenso wichtig in der US-amerikanischen Speed-Metal-Geschichte sind sie jedenfalls, wie auch diverse andere Formationen wie Death Angel, Heathen etc. ... Aber gut, ich schweife ab.

Flotsam And Jetsam waren mir zum ersten Mal ein Begriff, als ich mich 1990 näher mit der Firma Metallica auseinandersetzte, in der sich nach Cliff Burtons Tod Jason Newsted den E-Bass umschnallte, welcher auf dem famosen FAJ-Debütalbum 'Doomsday For The Deceiver' zu hören (ja, dort konnte man den E-Bass tatsächlich hören, hö hö!) ist. Das grandiose Zweitwerk 'No Place For Disgrace' lief bei mir wenig später in Dauerrotation (die Schallplatte habe ich sogar noch, yeah!).
31 Jahre nach Veröffentlichung der im vorherigen Satz genannten Scheibe erschien kürzlich das neue, mit beinahe 50 Minuten Länge gut bestückte (hö hö!) Album, 'The End Of Chaos' betitelt.
Hoffentlich ist dies nicht die letzte Platte der Kapelle; immerhin kommt sie überraschend frisch daher und kombiniert beinharten US-Thrash mit melodischerem Heavy Metal. Und dies zwar auf ausgesprochen hohem Niveau. Das Quintett um die Gründungsmitglieder Michael Gilbert und Eric A.K. hatte in der Vergangenheit ja ein paar eher schwächere Scheiben veröffentlicht, in den letzten Jahren kamen allerdings wieder richtig starke Alben heraus; auch 'The End Of Chaos' liefert da mächtig ab, klingt weder altbacken noch allzu modern und dabei immer nach Flotsam And Jetsam. Bereits der Opener 'Prisoner Of Time' knallt gewaltig nach vorne, weist eine außerordentlich prägnante Hook sowie einen supereingängen, aber keinesfalls schmalzigen Refrain auf. Auch alle weiteren Stücke setzen jedes für sich kleine Nuancen, ohne dabei aus dem Rahmen zu fallen. Die Homogenität bleibt gewahrt, ohne das überhaupt so etwas wie Langeweile aufkommt.

Fazit: Flotsam And Jetsam haben hier ein wirklich starkes Stück Metal am Start und wird sowohl Thrasher als auch den traditionellen Metaller sicherlich in seinen Bann ziehen.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Prisoner Of Time
02. Control
03. Recover
04. Prepare For Chaos
05. Slowly Insane
06. Architects Of Hate
07. Demolition Man
08. Unwelcome Surprise
09. Snake Eye
10. Survive
11. Good or Bad
12. The End

Dust Bolt - Trapped In Chaos

dust bolt 2019Label: Napalm Records

Spielzeit: 38:48 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Thrash-Metaller von Dust Bolt, deren Album 'Trapped In Chaos' vor kurzer Zeit erschien, hatte ich mit dem Vorgängeralbum 'Mass Confusion' ja auch schon auf dem Seziertisch. Auch auf Album Nummer vier weichen die Jungs aus Bayern kaum von ihrem eingeschlagenen Pfad ab, wobei die Bay-Area-Thrash-Versatzstücke noch ausgeprägter vorhanden sind; die Hardcore-Anleihen sind dafür ein wenig in den Hintergrund gerückt, setzen aber ihrerseits immer wieder Akzente und wirken nicht ansatzweise deplatziert. Nicht selten fühlt man sich beim Hören der neun Songs an die Größen des Genres, Slayer, die seligen Grip Inc. sowie Metallica zu 'Justice...'-Zeiten erinnert, ohne dass Dust Bolt als schiere Kopie um die Ecke kommen. Besonders gefallen hat mir der letzte Song, die groovige Halbballade 'Another Day In Hell', die wieder erstaunlich nach End Of Green klingt, ha ha.

Mein Fazit: Das Gesamtpaket wirkt erstaunlich erwachsen, durchdacht und reif, ohne ansatzweise an Biss zu verlieren. Das sitzt, passt und hat Luft.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Forth Strike
02. Dead Inside
03. The Bad Ad
04. Bloody Rain
05. Rhythm To My Madness
06. Shed My Skin
07. Killing Time
08. Trapped In Chaos
09. Another Day In Hell

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