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Stinger - Colourblind

Stinger xxl Colourblind Label: Boersma Records

Spielzeit: 45:28 min.

Genre: AC/DC

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus dem fränkischen Allersberg kommen diese Rocker und präsentieren mit "Colourblind" ihr zweites Album. Welche australische Band hier Pate stand, hört man ab der ersten Minute, aber das stört natürlich überhaupt nicht, denn die Kollegen zelebrieren ein Hard Rock Feuerwerk, das absolut mitreissend ist. Dass Sänger Schaffi auch noch eine coole "Bon Scott Gedächtnis Röhre" besitzt, rundet das Ganze ausgezeichnet ab. Die Jungs liefern geile Songs ab, die flott ins Ohr gehen, ordentlich Spaß machen und die Leidenschaft und den Enthusiasmus der Musiker zu hundert Prozent auf den Hörer übertragen. Diese Mucke gehört definitiv auf die Bühne, ich denke dort wird die Post dann so richtig abgehen. Das ist ehrliche und erdige Musik, die absolut zeitlos ist und eigentlich jedem gefallen dürfte, der auf Gitarren steht - auch wenn's natürlich Null innovativ ist. Aber wen das stört, der soll halt sowas wie Devin Townsend oder Waltari hören. Mir gefällt das Teil ziemlich gut, zwischendurch braucht jeder Metaller auch mal den guten alten Rock'n'Roll auf den Ohren. Übrigens: Wer bei dem farblichen Overkill des (sehr coolen!) Cover-Artworks nicht sofort "colourblind" wird, dem ist echt nicht mehr zu helfen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. Hard To Believe
02. Mashed Potatoes
03. So Dark
04. Smile
05. Deaf And Blind
06. Suicide
07. Rollin´ Along
08. My Girl
09. On The Edge
10. Stick It In
11. From Heaven Above

Allegaeon - Apoptosis

Allegaeon ApoptosisLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 56:18 min.

Genre: Technisch/Progressiver Melodic Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Guck mal an, die Kollegen von Allegaeon sind wieder da! Drei Jahre sind seit "Proponent for sentience" (Review hier!) vergangen, da kann man bei solch technischen Bands, wie es die Amerikaner nun mal sind, schon mal gravierende Veränderungen oder Weiterentwicklungen erwarten. Allerdings nicht bei Allegaeon, denn man knüpft schon recht konsequent an das Vorgängerwerk an. Klar gibt es eine gewisse Entwicklung, doch ist diese eher in Kleinigkeiten zu finden - was bedeutet, dass man dem Album definitiv mehr Zeit geben sollte, um alles zu entdecken. So ist man zum Beispiel diesmal erheblich brutaler unterwegs und man spielt mit vielerlei (auch genrefremden) Elementen. Man findet sogar einen Hauch von Synthwave-Klängen (seit der entsprechenden Krachmucker-Sendung letztens wissen wir ja alle, was das ist - Danke Ernie!!!), was zeigt, dass die Band absolut am Puls der Zeit klebt. Insgesamt kann man sagen, dass die Musiker ihrem Stil treu geblieben sind, ein paar Facetten hinzugefügt haben, ansonsten aber wieder ein sehr gutes, trotz der musikalischen Vielfalt schön homogenes Werk abgeliefert haben. Wer bislang Fan der Kapelle war, kann hier bei "Apoptosis" bedenkenlos zuschlagen.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Parthenogenesis
2. Interphase // Meiosis
3. Extremophiles (B)
4. The Secular Age
5. Exothermic Chemical Combustion
6. Extremophiles (A)
7. Metaphobia
8. Tsunami and Submergence
9. Colors of the Currents
10. Stellar Tidal Disruption
11. Apoptosis

Minenfeld - The Great Adventure

minenfeldLabel: Fucking Kill Records (LP), Lycanthropoc Chants (MC)

Spielzeit: 39:34 min.

Genre: Death Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nicht wenige Kenner des einheimischen Death Metal Undergrounds dürften sehnsüchtig auf diesen Debüt-Longplayer gewartet haben. Nach den beiden hervorragenden Splits mit Kriegszittern und Cryptic Brood (Review hier!) war die Spannung groß, ob die Jungs von Minenfeld dieses hohe Niveau würden halten können. Schnelle Antwort: Jawoll!!! Und noch mehr, ich denke man kann definitiv von bisherigen Höhepunkt im Schaffen der Band sprechen! Der raue, brutale Death Metal zeigt noch mehr Eigenständigkeit, ich finde die Band hat es in der kurzen Zeit ihres Bestehens ganz vortrefflich geschafft, einen ganz eigenen Sound mit hohem Wiedererkennungswert zu kreieren, das soll ihnen erst mal einer nachmachen! Dafür sorgen natürlich auch die vielfach eingebauten historischen Samples, welche die Atmosphäre des Albums zusätzlich prägen. Die Kriegsthematik (Erster Weltkrieg) wurde natürlich beibehalten, wobei man hier mitnichten das Ganze glorifiziert, sondern kritisch damit umgeht. Auf ihrer Bandcamp-Seite (Facebook o.ä. gibt es nicht) distanziert man sich auch deutlich vom Nationalismus und ähnlichen Strömungen - Gut so! (Auch wenn das heutzutage auch fast schon notwendig ist, wie schnell wird auch in unserer Szene die Rechnung "Kriegsthematik = Nazis" aufgemacht...) Doch kommen wir nochmal zurück zur Musik. Diese lässt sich so gar nicht in irgendeine Death Metal Schublade packen, der Spaß ist weder typisch Old School (noch am ehesten), oder amerikanisch, oder schwedisch - schlicht und ergreifend "Minenfeld!" Das soll heissen, es klingt sehr rau und ungeschliffen, die Vocals sind grimmig und kalt, was hervorragend zur Atmosphäre passt, auf welche hier großen Wert gelegt wird. Diese ist passend zum Textkonzept düster, kalt und hoffnungslos und packt den Hörer von Beginn an. Ein wirklich hervorragendes Album, hier sollte jeder Death Metal Fan mal unbedingt reinhören - und dann voller Begeisterung kaufen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Great Adventure 05:15 
2. Upon Gruesome Pathways 02:35 
3. Blood Traces 03:13 
4. Assault 04:18 
5. Dethrone the Tyrant 02:32 
7. Dust & Iron 02:27 
8. Bellum Omnium Contra Omnes 08:44 
9. Wunden 05:25

Sørgelig - Devoted to nothingness

sorgeligLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 24:13 min.

Genre: Raw Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Eigentlich bereits im Januar als Kassette via Les Fleurs du Mal Productions (ein sehr cooles kleines Label aus Kanada!) veröffentlicht, dachte man sich bei Iron Bonehead: "Was für ein kranker Scheiß - das passt perfekt in unser Repertoire" und man packte den Spaß auf eine 12" große schwarze Scheibe. Recht so (Zumal das Tape auch schon ausverkauft ist)! Denn die Musik der beiden Griechen ist verdammt geil. Herrlich dreckiger und primitiver Underground Black Metal, wie man ihn sich in seinen dunkelsten Träumen vorstellt: Hässlich, bösartig und voll abgefuckt. Also genau das Richtige für mich!! Erinnert mich ein wenig an die ganz üblen Sachen aus Portugal, ist mit einem rauen Sound versehen und wird von einem irren Sänger vorgetragen, der fast schon unmenschlich klingende Töne von sich gibt - Grandios kaputt! Interessanterweise ist mein absoluter Lieblingssong auf der Platte (gleichzeitig der Titelsong) ein akustischer Ausreisser, denn hier schleppt man sich extrem langsam, wie durch satanische Lava streitend, durchs Gehölz und steigert die ohnehin schon krankhafte und irgendwie monströse Atmosphäre ins fast Unerträgliche. Ansonsten wird ordentlich stumpf geprügelt, was mir ebenfalls sehr gut gefällt. Jetzt werde ich erst mal schauen, wie ich an den letztes Jahr erschienenen Longplayer "Apostate" herankomme (CD: Perkun Records, MC: Goatlordth Records), denn wenn das Teil auch nur halb so geil ist, wie diese EP, dann lohnt es sich definitiv!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Light Fades Away 00:51
2. Die in Vain 03:46
3. The Parasites of Existence 03:38
4. H.E.M.E.O.Θ.Σ. 03:16
Side B
5. Μηδέν 05:13
6. Devoted to Nothingness 02:32
7. We Shall Be Forever Blind 02:39
8. Eclipse 02:18

Vananidr - Road North

VananidrLabel: Purity Through Fire

Spielzeit: 66:00 min.

Genre: Melodic Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 31. Mai 2019

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Anders Eriksson mit seinem neuen Projekt Vananidr das ausgesprochen gelungene Debüt "Vananidr" veröffentlicht hat (Digital: November 2018, physisch bei Purity Through Fire im März 2019!) und darauf so richtig guten Melodic Black Metal präsentiert hat. Bei der kurzen Zeitspanne verwundert es wenig, dass dieser Weg auf "Road North" konsequent weitergeführt wird. Was mich allerdings (sehr positiv!) erstaunt, ist die formidable Entwicklung in vielen kleinen Dingen. Kurz gesagt, hat der Schwede auf dem zweiten Album noch mal ordentlich was drauf gelegt. Die Songs sind deutlich facettenreicher ausgefallen, ohne irgendwie künstlich zu wirken. Das Ganze klingt gewachsen, wie ein ganz natürlicher Prozess, fast wie eine zwingende Evolution der Musik. Das Werk ist trotz der vielen kleinen Spielereien (von Black Metal Eruptionen, über wohlklingende Melodien bis hin zu instrumentalen Passagen, die sich gar dem Ambient annähern...) unglaublich homogen und mit einer dichten und ergreifenden Atmosphäre versehen worden. Man merkt vielleicht, dass ich mich mit der passenden Beschreibung des Sounds ein wenig schwer tue, da man diesen nicht so einfach in eine bestimmte Schublade packen kann, was ja meistens ein Zeichen für Qualität und Originalität ist. Hier auf jeden Fall! Müsst Ihr einfach selber mal reinhören, es lohnt sich definitiv! Der Kollege Erikssson hat mit dieser Platte eine fast schon perfekte Melange aus Härte und Melodie erschaffen, die mich schwer beeindruckt und begeistert! Irgendwie typisch schwedisch, aber vollkommen eigenständig. Ich bin echt angetan und vergebe sehr gerne die Höchstnote für dieses grandiose Stück Musik!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Cold Dead Skin 06:02
2. Melancholy March 05:01 
3. Bleak and Desolate 04:43
4. Drowned in Hells Fire 07:24
5. Raining Fire 07:42
6. Plains of Desolation 04:52
7. Shadow of the Past 07:52
8. Beneath the Glimmering Surface 06:15
9. Introduction to Ancient Powers 02:01
10. Ancient Powers 07:29
11. Purgatory 06:39

Indian Nightmare - By Ancient Force

Indian Nightmare  By Ancient ForceLabel: High Roller Records

Spielzeit: 40:06 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zwei Italiener, ein Türke, ein Indonesier und ein Mexikaner gründeten 2014 Indian Nightmare, machten unsere Bundeshauptstadt zu ihrer Basis, veröffentlichten zwei Jahre später das Staub aufwirbelnde Debütalbum 'Taking Back The Land' und hauen in diesen Tagen ihr 40 Minuten andauerndes Zweitwerk 'By Ancient Force' raus.
Das Quintett beschreibt seine Mucke als Tribal-Metal-Punk, wobei sich "tribal" wohl eher auf das Bühnenoutfit der Band bezieht, denn wie 'Roots' klingt die neun Stücke glücklicherweise nicht. Statt dessen zocken die Wahlberliner astreinen Oldschool-Thrash-Metal mit leichter Crust-Schlagseite und lassen immer und immer wieder Einflüsse von Motörhead und Venom erahnen. Die meisten Songs sind für Genre-Verhältnisse recht lang, allerdings alles andere als langatmig. Das Songwriting des Fünfers ist recht abwechslungsreich und kann mit interessanten Ideen insbesondere an der Gitarrenfront punkten. Geil sind auch die schrillen arayaesken Schreie, welche Sänger Poison Snake immer wieder ausstößt.

'By Ancient Force' versprüht einen gewissen Retro-Charm. Wer schon in den 80ern Helloween noch mit Kai Hansen am Mikro oder Destruction sowie die oben genannten Motörhead und Venom gehört hat, wird wissen, was ich meine. Wobei natürlich auch Thrasher und Punks, die später geboren wurden, durchaus in die Scheibe hineinhören sollte.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Bastions Of Nightmares
02. Incursions Of Death
03. Serpent's Eye
04. Land Of The Damned
05. Yang TarampAs Dan Terampas
06. Set The Spirit Free
07. The Awakening

Abnormality - Sociopathic constructs

Abnormality  Sociopathic constructsLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 32:43 min.

Genre: Technischer Brutal Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her, dass die Amis von Abnormality ihren letzten Longplayer veröffentlicht haben ("Mechanisms of ominiscience" - Review hier!). Nun gibt es Frischfutter aus Massachusetts und das Teil haut wieder ordentlich rein. Knüppelharter Brutal Death Metal springt aus den Boxen und reißt tiefe Wunden in Deine Gehörgänge. Aber wer die Burschen (plus Dame!!) bereits kennt, der weiss genau, dass es hier mitnichten Gekloppe von der Stange gibt - nein die Band versteht es ganz ausgezeichnet, Brutalität mit Technik zu verbinden und liefert so sehr geile Songs ab, die mit so einigen technischen Finessen aufwarten können, diese aber a) nie zu sehr in den Vordergrund packen und b) den Spaß nicht zu sehr verfrickeln (also von Prog-Death reden wir hier nicht!). Die Aggression steht also nach wie vor an erster Stelle, weshalb auch der "normale" Death Metal Freund zweifellos seine Freude an der Platte haben wird. Wirklich gut gemacht und dass mit Mallika Sundaramurthy eine Frau für die markerschütternden Growls verantwortlich ist, hört man immer noch nicht raus - sehr geil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Monarch Alpha 03:42
2. Penance 03:48
3. Kakistocracy 04:06
4. Transmogrification of the Echoborgs 03:47
5. A Catastrophic and Catalyzing Event 05:00
6. Aeturnum 00:50
7. Dying Breed 03:54
8. A Seething Perversion 04:06
9. Curb Stomp 03:30

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