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Ketzer - Cloud Collider

Ketzer CloudColliderLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 42:35 min.

Genre: Blackened Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die rheinländische Krachkappelle Ketzer hat ein neues Album, 'Cloud Collider', am Start. Nachdem das Vorgängeralbum 'Starless' von 2016 bei vielen Hörern aufgrund der Experimentierfreude Überforderung auslöste und daher weniger gut ankam, besann sich das Quintett eines Besseren und zockt auf Album Nummer 4 den von den ersten beiden Scheiben (von 2009 sowie 2012) gewohnten Black Thrash, wobei - und das finde ich gerade gut - trotzdem andere Einflüsse auf der aktuellen Langrille des Fünfers auszumachen sind. Ketzer wirken sehr gereift und haben mit 'Cloud Collider' ihre bis dato beste Platte abgeliefert, die dynamisch ist, aber auch sehr viel Düsternis aufweist und ganz einfach sehr viel Spaß macht. Fans von Absu werden zudem erfreut sein zu hören, dass Proscriptor McGovern auf einem der Songs mit seiner unflätigen Stimme in Erscheinung tritt.
Lobend erwähnen muss ich auch das famose Artwork, für das sich Adam Burke und Johannes Stahl verantwortlich zeichnen.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. The Machine
02. Keine Angst
03. Walls
04. Cloud Collider
05. Forever Death
06. The Wind Brings Them Horses
07. No Stories Left
08. This Knife Won't Stay Clean Today
09. (The Taste of) Rust and Bone
10. Light Dies Last

Protector - Summon the Hordes

Protectorxxl  Summon the hordesLabel: High Roller Records

Spielzeit: 38:25 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 26. April 2019

Also Thrash Metal für Weicheier haben Protector ja noch nie gespielt, aber was die schwedisch/deutsche Truppe mit ihrem neuen Longplayer "Summon the hordes" abliefert, dürfte das mit Abstand heftigste Teil ihrer Karriere sein. Sehr roh und wütend ballert man sich durch die Songs, bei denen es echt keinen einzigen Durchhänger gibt. Was für mich allerdings den entscheidenden Kick dieser Scheibe ausmacht (ohne die musikalische Qualität der Songs damit schmälern zu wollen!!), ist der Gesang von Urgestein Martin! Keine Ahnung, was da passiert ist, dass der Auswanderer dermassen aggressiv und angepisst ins Mikro brüllt (ob der VFL Wolfsburg zur Zeit der Aufnahmen schlecht gespielt hat, oder ob der Herr Missy sauer darüber ist, dass er immer noch nicht bei "Goodbye Deutschland" mitspielt - man weiss es nicht...), aber es ist wirklich sehr, sehr geil geworden. Wer also auf verdammt gut gemachten, brutalen Old School Thrash steht (so wie ich!!), dem wird eigentlich gar nichts anderes übrig bleiben, als sich "Summon the hordes" sofort zuzulegen, aufzulegen (wir kaufen natürlich alle das Vinyl - High Roller Records steht da ja für ausgezeichnete Qualität!!) und gepflegt auszurasten! Geiles Geschoss!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Stillwell Avenue
2. Steel Caravan
3. Realm of Crime
4. The Celtic Hammer
5. Two Ton Behemoth
6. Summon the Hordes
7. Three Legions
8. Meaningless Eradication
9. Unity, Anthems and Pandemonium
10. Glove of Love

Perversor - Umbravorous

Perversor  UmbravorousLabel: Pulverised Records

Spielzeit: 31:59 min.

Genre: Death/Black/Thrash Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nachdem der dritte Longplayer der Chilenen bereits im letzten Jahr digital und auf Kassette veröffentlicht wurde, gibt es das Prachtstück jetzt auch endlich als Schallplatte käuflich zu erwerben - und das sogar in zwei Farben. Geboten wird genau der Sound, der mir durch den Kopf geht, wenn ich an Mucke aus Chile denke: Herrlich angeschwärzter Death Metal, der dazu noch eine leckere Thrash-Schlagseite aufweisen kann. Es rumpelt und scheppert ganz wunderbar, die Atmosphäre ist brutal und dunkel zugleich und den Sound möchte ich als für diese Underground-Spielart des Metals als geradezu perfekt bezeichnen: Schön rau und dreckig, aber nie zu dünn oder matschig. Hier bleiben für Freunde des typischen Südamerika-Geballers echt keine Wünsche offen, man wird für 'ne gute halbe Stunde sehr gut unterhalten und hat definitiv seinen Spaß. Was will man denn mehr? Ach ja, das Teil ist übrigens auf 900 Exemplare limitiert!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Deadly Poison and Black Fire 02:47
2. Umbravorous 03:48
3. The Dwell 03:27
4. Formidable Destino 03:02
5. Military Industrial Complex 03:09
6. Somnambulus 03:54
7. The Excrements of Infinity Are the Vices of Divinity 03:12
8. Virtual Antropophagy 02:54
9. Merchant of Spirits 02:14
10. D.M.T 03:32

Illum Adora - ...of serpentine forces

Illum Adora  ...of serpentine forcesLabel: Folter Records

Spielzeit: 40:45 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Als ich vorhin dem Hermes-Boten die neue Platte von Illum Adora (natürlich das schnuckelige Splatter-Vinyl!) aus den Händen gerissen habe, fiel mir doch schlagartig auf, dass ich dieses musikalische Schmuckstück noch gar nicht besprochen habe... (Sorry Dennis!!) Also ran an die Tastatur, während der erste Longplayer des Herrn Hellfukker auf dem Pattenteller rotiert. Fand ich seinen Beitrag auf der Split mit Morte Incandescente (Review hier!) bereits sehr gelungen, darf ich feststellen, dass er mit "...of serpentine forces" noch mal fett einen draufgelegt hat. Was schon nach dem ersten Hören extrem positiv auffällt: Man kann die Mucke schlecht in eine bestimmte Schublade stecken. Sicher ist es zu einem gewichtigen Teil orthodoxer Black Metal, aber man findet auch grandiose Melodien (und zwar nicht zu knapp!), die eher in die schwedische Ecke schielen und auch einige schön dreckige Thrash-Parts lassen sich entdecken. Ebenfalls wird das Tempo gekonnt variiert, von rasenden Gewalt-Eruptionen bis hin zu gar doomigen Momenten wird hier alles abgedeckt. Die Atmosphäre ist eiskalt und majestätisch zugleich und spätestens wenn dann am Ende von "Slaves to existence" noch aus Goethes "Prometheus" zitiert wird, bin ich dem Album mit Haut und Haar verfallen. Für mich ein wirklich hochklassiges Black Metal Album, das fest zu seinen Wurzeln steht, aber überhaupt keine Probleme damit hat, auch (dezent) über den Tellerrand zu schauen und alle verwendeten musikalischen Ingredienzien auf ausgesprochen homogene Weise zu einem beeindruckenden Gesamtwerk zu formen. Ich finde an der Platte beim besten Willen nix zu meckern, sie ist brutal, atmosphärisch und niveauvoll - kurz: Saugeil!

Christian Hemmer

Tracklist:

1. Dominions of Spheres Beyond 05:26 
2. Clashing of Swords 05:15 
3. Forever Dying but Never Dead 04:43 
4. ...of Serpentine Forces 04:23 
5. Nihil Negativum 04:14 
6. Hic Sunt Dracones 05:42 
7. Slaves to Existence 04:28 
8. Under the Iron of the Moon 04:21 
9. Tiusche Man in Wieße Thorn 02:13 

Vltimas - Something Wicked Marches In

VLTIMASLabel: Season of Mist

Spielzeit: 38:17 min.

Genre: Blackened Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Uiuiui! Mit Vltimas präsentiert sich ein äußerst illustres Trio dem Extrem-Metal-Publikum: seit 2015 in dieser Konstellation vereint sind Rune 'Blasphemer' Eriksen (Aura Noir, Ex-Mayhem und noch viele weitere "Baustellen"), David Vincent (Ex-Morbid Angel etc.) sowie Drum-Monster Flo Mounier, der u. a. bei den mächtigen Cryptopsy die Trommelfelle malträtiert. Das Debütalbum, 'Something Wicked Marches In' betitelt, erschien jüngst und bietet knappe 39 Minuten feinste Death-Metal-Kost, die mit einem Hauch Schwarzwurzelgemüse angereichert wurde. Der leicht angeschwärzte Todesblei ist mordsbrutal, weist eine sehr intensive Düsternis auf und wirkt nicht nur richtig böse, sondern auch sehr authentisch und kann viel mehr als die letzten Outputs der einst hochgelobten Morbid Angel. Die Vocals sind abwechslungsreich (vom verständlichen Growlen bis hin zum recht starken Chorgesang ist alles dabei), das Drumming könnte nicht präziser sein und die Produktion von Jaime Gomez Arellano (Orgone Studios) macht aus der Kiste ein echt fettes Brett.

Fazit: Geiles Teil. Anchecken!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Something Wicked Marches In
02. Praevalidus
03. Total Destroy!
04. Monolilith
05. Truth And Consequence
06. Last Ones Alive Win Nothing
07. Everlasting
08. Diabolus Est Sanguis
09. Marching On

KHNVM - Foretold monuments of flesh

KHNVMxxlLabel: Testimony Records

Spielzeit: 28:31 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine bunte Mischung an Musikern hat sich hier zusammengefunden, um die Menschheit mit erbaulicher Musik zu erfreuen: Sänger, Bassist und Gitarrist Obliterator kommt aus Bangladesch, Session-Drummer Krysztof aus Polen und Live-Drummer Erik aus Deutschland. Getroffen hat man sich im schönen Magdeburg und hat nun ein erstes musikalisches Lebenszeichen entfesselt! Sehr schöner Old School Death Metal wird dem Hörer in die Gehörgänge geballert, der auf der einen Seite garstig und räudig daherkommt, auf der anderen Seite mit technischen Raffinessen punkten kann. Egal, ob man sein Können an den Instrumenten demonstriert, oder auch mal das Tempo drosselt - die Kollegen verlieren Brutalität und Aggression nie aus dem Auge und gerade die wirklich intensiven und grimmigen Growls des Herrn Obliterator unterstützen diese musikalische Marschrichtung ganz ausgezeichnet. Auch dass es nie zu sehr ins Technische abdriftet, finde ich ausgesprochen angenehm, denn Death Metal sollte vor allem immer feste in die Kauleiste getrümmert werden. Das Einzige, was ich an "Foretold monuments of flesh" auszusetzen habe, ist die doch recht sparsam ausgefallene Spielzeit. Na, da wären doch sicherlich noch zwei, drei Songs mehr drin gewesen, oder? Hätte mir auf jeden Fall gefallen, trotzdem ist die Platte ein mehr als gelungener Einstand und bei dem sehr fairen Preis von 'nem Zehner für die CD (so angeboten auf der Bandcamp-Seite des Labels!) ist es auch nicht mehr so schlimm, dass nach nicht ganz 30 Minuten der Spaß schon wieder vorbei ist. Die Band hat es auf jeden Fall verstanden, schon mit ihrer ersten Veröffentlichung ein gutes Stück Eigenständigkeit zu präsentieren, um sich positiv vom Einheitsbrei abzusetzen und das wird ja auch immer schwieriger heutzutage. Eine feine Platte, bei der sich Vinyl-Freunde übrigens beeilen sollten, denn das gute Stück ist auf 300 Exemplare limitiert (die CD übrigens auch...).

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Foretold Monuments Of Flesh
2. Invocato Deo Plaga
3. Heathen Beast
4. Sic Mundus Creatus Est
5. Profaning The Ancient Rites
6. Gutted To The Bone
7. Kabbalah Of Darkness

Drudkh - A Few Lines in Archaic Ukrainian

Drudkh2019Label: Season of Mist

Spielzeit: 56:07 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schade, nichts Neues von den Ukrainern (das letzte Album ist aber auch gerade erst ein Jahr alt...), sondern eine nette Zusammenstellung von Liedern, die der Hardcore-Fan allerdings schon von drei Splits der Musiker aus Charkiw (übrigens die zweitgrößte Stadt der Ukraine!) kennen dürfte. Da hätten wir die Split mit Hades Almighty (Review hier!), eine weitere mit Grift (Review hier - wobei ich mit der Benotung meines damaligen Kollegen so gar nicht einverstanden bin...) und die beiden Songs von der Split mit Paysage d'Hiver. Wer jene Veröffentlichung nicht besitzt, sollte spätestens jetzt zuschlagen, denn die Band liefert seit jeher hervorragende Qualität ab und fasziniert mich immer wieder mit ihrem eiskalten und dennoch irgendwie majestätischen Black Metal. Wer die CDs bereits besitzt, kann hier sein Geld allerdings sparen, es sei denn, er (oder sie) sei ein fanatischer Die Hard Fan. Ich finde die Musik sehr geil, da spielt es auch gar keine Rolle, wenn diese schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Golden Horse (08:45)
2. Fiery Serpent (08:45)
3. His Twenty-Fourth Spring (09:01)
4. Autumn In Sepia (08:26)
5. All Shades Of Silence (12:54)
6. The Night Walks Towards Her Throne (08:46)

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