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All My Sins: Pra Sila - Vukov Totem

All My Sins  Pra Sila   Vukov Totem Label: Saturnal Records

Spielzeit: 55:47 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Black Metal aus Serbien? Da fällt mir nicht viel ein, natürlich The Stone, daneben noch Kozeljnik und die Black/Speed-Kapelle Terrörhammer (sehr geile Truppe!!) und das war's dann auch schon... Klar wird es noch ein paar mehr geben, aber das dürfte dann schon ganz extremer Underground sein. Aus diesem heraustreten wollen nun die Musiker von All My Sins und ich hoffe sehr, das ihnen dies auch gelingt, denn das was die Band auf ihrem Debüt "Pra Sila - Vukov Totem" fabriziert, ist verdammt geiler Stoff! Majestätischer Atmospheric Black Metal schallt uns da entgegen, unglaublich kraftvoll und gleichzeitig ordentlich aggressiv - eine perfekte Mischung möchte ich mal behaupten! Das Ganze fetzt Dich auch aufgrund des extrem garstigen Gesangs echt von den Beinen, setzt neben hässlicher Brutalität aber auch (sehr gelungen!) auf mächtig Pathos und eine beeindruckende Atmosphäre. Dieses Zusammenspiel bekommt man in letzter Zeit ja immer öfter zu hören, aber selten wurde es derart grandios in Szene gesetzt, wie bei den Serben. Großartiges Debüt, hoffentlich bekommen wir von den Kollegen noch lange so geile Mucke zu hören!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vukov totem 09:43
2. Zov iz magle 07:56
3. Vetrovo kolo 06:25
4. U mlazevima krvi 03:52
5. Opsena 07:57
6. Mesecu u oko 01:19
7. Konačna ravnodnevica (Čin prvi) 10:25
8. Konačna ravnodnevica (Čin drugi) 08:10

Blood of Serpents - Sulphur Sovereign

Blood of Serpents   Sulphur SovereignLabel: Non Serviam Records

Spielzeit: 48:11 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Laut dem allwissenden Metal-Archiv haben die Schweden von Blood of Serpents wohl mal als Death/Thrash-Band begonnen (ich hab selber keine Ahnung, da mir die Formation bislang nicht bekannt war!), davon ist mittlerweile aber überhaupt nichts mehr zu hören. Denn was man via "Sulphur Sovereign" ins Trommelfell gefeuert bekommt ist Black Metal pur! Und zwar extrem schnell, extrem brutal und extrem schwedisch. Klar denken jetzt alle sofort an Marduk und jawoll, einen Vergleich mit deren "Voll in die Fresse"-Alben kann man durchaus anstellen. "Blood of Serpents" gibt auf jeden Fall von Anfang an Vollgas und knüppelt sich durch ihre zehn Songs, als wäre der Deibel persönlich hinter ihnen her (was für 'ne Black Metal Band ja eigentlich wünschenswert wäre...) und veranstalten ein herrliches akustisches Massaker! Neu (oder gar innovativ!) ist das Ganze natürlich überhaupt nicht, aber die Platte macht ordentlich Spaß und wer Angst hat, seine "Panzerfaust"-Scheibe ist aufgrund des permanenten Abspielens nur noch halb so dick, der darf hier gerne mal ein Ohr riskieren. Hier knallt es ordentlich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Mater Tenebris 05:04
2. In Darkness, Brotherhood 04:06
3. Devil's Tongue 03:55
4. Evictor of Christ 05:04
5. As the Temple Burns 07:14
6. Canticle 02:32
7. As Nocturnal Dimensions Beckon 04:59
8. Upon Waters Dark 05:42
9. Prophet of a False Faith 04:40
10. A Void Between Worlds 04:55

Runeshard - Dreaming Spire

Runeshard  Dreaming spireLabel: Wolfspell Records

Spielzeit: 17:28 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Runeshard ist ein ungarisches Ein-Mann-Unternehmen, das sich auf seiner Debüt-EP dem symphonischen Black Metal verschrieben hat. Sollten sich hier schon einige Leser schweissgebadet abwenden - Ihr verpasst etwas! Schon das Intro "The coronation" lässt keine Zweifel zu: Hier geht es volle Pulle bombastisch zur Sache! Bálint Kemény, der Kopf hinter dem Ganzen, weiss ganz genau, was er tut und entfesselt einen wahren Sturm aus Pomp und Bombast. Stellt Euch einfach mal "Symphony of enchanted lands" von Rhapsody mit Black Metal Gesang vor und Ihr habt Runeshard! Hört sich irgendwie komisch an? Ich bin ehrlich, auch ich war zunächst sehr skeptisch, aber das Ganze funktioniert wirklich und je öfter ich mir die EP reinziehe, desto besser gefällt mir das Teil! (Ich bin aber auch ein Freund der frühen Rhapsody-Alben und kann mir zwischendurch so einen Bombast-Overkill ganz gerne antun!) Auf jeden Fall eine hochinteressante Geschichte, die trotz des Labels "Symphonic Black Metal" nichts mit Dimmu Borgir und ähnlichem zu tun hat. Bin sehr gespannt, was hier die Zukunft noch bringt, ich werde den Herrn Kemény auf jeden Fall im Auge behalten!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Coronation 01:55
2. Dreaming Spire 05:55
3. Crimson Gates 05:10
4. Atlantean Sword 04:28

Chapel of Disease - ...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye

chapel of diseasexxl 2018Label: Ván Records

Spielzeit: 47:33 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Die dritte LP, so sagt man, entscheidet über die weitere Karriere einer Band. Sollte in dieser Feststellung nur ein wenig Wahrheit stecken, darf Chapel of Disease in eine wahrlich goldene Zukunft blicken. Von nahezu allen Zwängen befreit, liefert das Quartett aus Nordrhein-Westfalen mit „...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye“ einen faszinierenden Mix aus Death Metal, Heavy Metal und Classic Rock. Was sich auf dem Vorgänger „The Mysterious Ways of Repetitive Art“ zart andeutete, findet nun seine volle kreative Entfaltung. Detailverliebte, innovative Kompositionen, die Genregrenzen einreißen.

Tatsächlich fesseln alle sechs Songs, die sich zwischen sechs und fast zehn Minuten Spielzeit bewegen. Das zum Tanzen animierende „Song of the Gods“ steht gleichberechtigt neben „1.000 Different Parts“, das mit seinem Klargesang von Sänger Laurent und seinen feinen Gitarrensoli geradezu beschwörend wirkt. Der größte Verdienst von Chapel of Disease dürfte indes sein, dass die Band aus gänzlich gegensätzlich Erscheinendem eine Einheit formt, die sicherlich nicht nur wunderbar unter dem Kopfhörer, sondern auch auf und vor der Bühne funktionieren sollte.

Abgerundet wird das Gesamtkunstwerk von einem passenden, Metal-untypischen Cover und einem klaren, warmen Sound. Wer Heavy Metal als Kunst begreift, muss sich diese LP ins Regal stellen.

Thorsten Jablonski

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Void Of Words
2. Oblivious - Obnoxious - Defiant
3. Song Of The Gods
4. Null
5. 1.000 Different Paths
6. The Sound Of Shallow Grey

Whoredom Rife: NID - Hymner Av Hat

whoredomrifexxlLabel: Terratur Possessions

Spielzeit: 50:00 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 30. November 2018

2014 gegründet, 2018 schon das zweite Album am Start. Whoredom Rife aus Norwegen, genauer gesagt aus der momentan so angesagten Trondheim Region, scheinen vor Kreativität geradezu zu platzen. "Nid-Hymner av hat", bringt ganze 52 Minuten an neuer Musik des Duos aus dem Land der Fjorde.

Whoredom Rife gehen auf dem Album einen ganz interessanten Weg. Sie verbinden die klassischen Melodien der alten norwegischen Klassiker auf ziemlich gelungen Art und Weise, mit der Dissonanz neuerer Kapellen. Das funktioniert die meiste Zeit vortrefflich und besonders eindringlich in "Where The Shadows Dwell". Dieser Song geht fast acht Minuten, verliert sich aber nicht in Monotonie und bleibt durchweg unterhaltsam. Das Beste aus alt und neu wird hier gekonnt zu einer großen bitteren Masse verbunden, die zeitweise gar epische Ausmaße annimmt.

Whoredom Rife knüppeln die meiste Zeit wohlklingend durch, wälzen sich aber auch mal langsam und nicht minder bedrohlich durch einzelne Passagen. Der Sound drückt dabei ordentlich, geht zum Glück den Weg zurück zu erdigen Produktionen und passt damit wie die Faust aufs Auge.
Zugegeben, meine erste Assoziation zum neuen Album war: "Das wird bestimmt in Richtung Schnellschuss gehen". Dankenswerterweise wurde ich eines besseren belehrt. Whoredom Rife entwickeln zunehmend ihren eigenen Stil und wirken zwingender. Das Album präsentiert sich, trotz der Kürze der Zeit, wie aus einem Guß und überzeugt mit konstant hoher Qualität mehr als der Vorgänger. Ein Album, das sowohl Traditionalisten, als auch Anhängern neuerer Black Metal Impulse gefallen sollte und gegen Ende des Jahres noch ein kleines Highlight darstellt.

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Summoning The Ravens
2. Verdi Oeydest
3. Where The Shadows Dwell
4. Hyllest
5. Crown Of Deceit
6. New Hate Dawns
7. Ceremonial Incantation

Daagh - Daagh

DaaghLabel: Wolfspell Records

Spielzeit: 35:16 min.

Genre: Atmospheric Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Daagh kommen (oder kommt?) aus Norwegen, mehr Informationen gibt es nicht. (Braucht man aber auch nicht...) Musikalisch wird uns hier atmosphärischer Black Metal präsentiert, wie er typischer kaum in Szene gesetzt werden kann. Sämtliche Trademarks dieses Subgenres findet man hier, handwerklich geht der Spaß also voll in Ordnung. Nur leider ist es so, dass es nicht reicht, um aus der großen Masse der ähnlich klingenden Bands großartig herauszustehen. Dieses Debüt ist sicherlich grundsolide, mehr allerdings auch nicht. Also, wirklich was falsch machen kann man mit dem Album jetzt nicht, in der heutigen Zeit des völlig überschwemmten Marktes (selbst in Underground-Szenen wie dem Black Metal!) kann man sich aber nicht mehr alles blind zulegen. Dafür bekommt die Band aber ein großes Lob von mir für das wahrlich grandiose Cover, das mich wirklich total begeistert. Ansonsten ist mein Fazit: Atmospheric Black Metal von der Stange, ok - aber nicht vom Hocker reissend.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. I 06:26
2. II 08:44
3. III 08:49
4. IV 05:37
5. V 05:40

Svartidauði - Revelations of the Red Sword

svartidaudixxl2018Label: Ván Records

Spielzeit: 47:32 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 03. Dezember 2018

Moloch, gottverdammter! Immer wieder ziehst du mich in dich hinein. Lange Zeit hast du nicht mehr in voller Pracht gerufen, sechs lange Jahre hast du mich warten lassen.

Nun bist du da, scheinst schwärzer noch als die Fleischkathedrale. Umhüllst mich mit deiner abstoßenden Finsternis und lässt mich doch immer wieder zu dir zurückkehren. Die Wartezeit warst du wohl wert, umgibst du dich doch immer noch mit so mächtig betörender Dunkelheit. Lässt mich wie im Fiebertraum deinen Pfad entlang laufen. Gibst mir immer wieder Anhaltspunkte an die Hand, um mich nicht in deiner Schwärze zu verlieren. Mit jedem weiteren Durchlauf erscheinst du größer, eindringlicher und dabei durchweg spannend.

Chaos bist du, aber mit System. Perfekt arrangiert scheint jeder einzelne Ton. Jede Abzweigung scheint bedacht gewählt. Wenn du subtil im Hintergrund den Anschein machst Melodien zu entwickeln. Oder ist dies nur Illusion, der verzweifelte Versuch des Gehirns deinen Nebel vollständig zu erschließen?

Moloch, gottverdammter! Die Zeit des Wartens erweist sich als Zeit, die du wohl gebraucht hast, um in solcher Pracht deine unheiligen Worte zu finden. Zeit nahm ich mir für dich und werde sie mir weiterhin nehmen, denn deine Anziehungskraft will einfach nicht abklingen. Du bist ganz und gar vollkommen und trotzdem verfluche ich dich.

Sascha Scheibel

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Sol Ascending
2. Burning Worlds of Excrement
3. The Howling Cynocephali
4. Wolves of a Red Sun
5. Reveries of Conflagration
6. Aureum Lux

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