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Binah - Phobiate

Binah  Phobiate Label: Osmose

Spielzeit: 48:10 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nach einem mehr oder weniger belanglosen Intro starten die Engländer von Binah ihren zweiten Longplayer gleich mal mit ihrem längesten Song, nämlich dem über 12 Minuten langen ""The silent static". Ob diese Wahl so clever war, möchte ich an dieser Stelle mal bezweifeln, denn so ein Brocken direkt zu Beginn schreckt ja doch so einige Hörer ab. Das ist zwar ziemlich blöd, aber leider ja 'ne Tatsache. Verpasst wird von diesen Leuten dann ein recht interessantes Death Metal Album, das auf der einen Seite recht bodenständigen und soliden Krach anzubieten hat, der aber immer wieder durch eine gewisse "Verspieltheit" auffällt (von "progressiv" ist man allerdings weit entfernt...), was den Gesamtsound doch recht positiv aufwertet. Hilft zwar nicht gegen so manche Länge (gerade bei erwähntem Opener lässt sich dies gut erkennen) und auch die Masse der Musik ist halt von der Sorte "nicht übel, aber schon tausend Mal gehört", trotzdem sollte man mal ein Ohr riskieren. Wenn die Band in Zukunft etwas mutiger ist und sich vom Standart-Death Metal-Sound weiter entfernt (die Ansätze sind ja zu erkennen!), könnte das Ganze echt was werden. Mal schauen...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Phobia in Excelsis 01:06
2. The Silent Static 12:06
3. Mind Tap 02:56
4. Dream Paralysis 05:13
5. Waves of Defacement 02:41
6. Transmissions from Beneath 05:42
7. Consuming Repulse 03:23
8. Exit Daze 06:10
9. Bleaching 07:46
10. Serum 01:07

Wurm Flesh - Excoriation Evisceration

Wurm Flesh  Excoriation eviscerationLabel: Comatose Music

Spielzeit: 25:18 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Und wieder mal gibt es lecker Death Metal aus dem Hause Comatose! Diesmal geht es um das Debüt der Amis von Wurm Flesh, wobei es sich aufgrund der kurzen Spielzeit ja eigentlich "nur" um eine EP handelt. Es dauert zwei Tracks (Intro und sowas ähnliches...), bis die Jungs mit "Enshrined in rot" so richtig loslegen, aber das machen sie dann recht ordentlich. Brutaler Death Metal mit einem sehr geilen Growler am Mikro, der sich allerdings noch in der zweitem Liga bewegt. Unterhaltsam ist die Scheibe aber auf jeden Fall und wer auf schön heftigen Death Metal steht, ist hier sehr gut aufgehoben. Ist halt nix Neues, oder weltbewegendes - dafür knallt es aber herrlich derbe. Für eine erste CD ist das Ergebnis aber tadellos ausgefallen, noch Luft nach oben zu haben, kann ja auch ein Ansporn für die Zukunft sein. Mir gefällt's ziemlich gut, ich werde die Kapelle auf jeden Fall mal im Auge behalten!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Waltz of the Wurms 01:19
2. Deceased and Festering 01:09
3. Enshrined in Rot 03:18
4. Excoriation Evisceration 02:57
5. Morale Crusher 02:20
6. House of Flesh 04:31
7. Propogated Self Hatred Through Viral Media 03:36
8. Unilateral Execution 02:46
9. Tombs in Which Gods Decay 03:22

Black Funeral - The Dust And Darkness

Black FuneralLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 16:11 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was war das letzte Album ("Ankou and the death fire") der amerikanischen Black Metal Pioniere von Black Funeral doch für ein Bomben-Teil (Review hier!), da hatte ich mich entsprechend auf die neue EP der Kollegen, die jetzt auch schon seit 1993 musizieren, gefreut. Doch leider muss ich feststellen, dass die vier Songs (der letzte ist ein reines Ambient-Stück!) mit der Qualität des oben erwähnten Werkes nicht mithalten können. Irgendwie fehlt hier der Biss, die kraftvolle Eleganz - man möchte meinen, dass die Musiker mit angezogener Handbremse unterwegs sind. Nicht wirklich schlecht, aber von einer Band, die für Meisterwerke wie "Empire of blood" (1997) oder "Vampyr - Throne of the beast" (1995) verantwortlich ist, erwarte ich einfach Besseres. Naja, sind ja nur 16 Minuten, das werden wir alle verkraften - Hauptsache der nächste Longplayer wird wieder ordentlich!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01. DANKUIS DAGANZIPAS (DARK EARTH)
02. ALANNI GODDESS OF THE UNDERWORLD
03. CHEMOSH OF THE DUST AND DARKNESS
04. MISTRESS OF THE PIT

Dawn of Winter - Pray for Doom

Dawn of winterxxl 2018Label: I Hate Records

Spielzeit: 51:55 min.

Genre: Doom

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

ENDLICH!!! Die beste Doom-Bands Deutschlands meldet sich nach viel zu langen sechs Jahren nach der letzten Veröffentlichung (der "The Skull of the Sorcerer"-EP!), bzw. sogar zehn Jahre nach dem letzten Longplayer ("The peaceful dead") mit einem neuen Album zurück auf der Bildfläche. Da war die Vorfreude schon extrem groß und was machen die Jungs da? Nicht weniger als das beste Album ihrer Karriere hauen sie uns um die Ohren!! Die Klänge, die hier auf den Hörer warten, sind klassischer Doom in absoluter Perfektion! Die Songs sind allesamt eine einzige Offenbarung, unglaublich intensiv und emotional. Melancholie trifft auf Schönheit, epische Klänge auf ruhige Momente - es ist grandios! Ich verfolge die Geschicke der Band seit der wunderbaren "Celebrate the agony"- CD von 1993 und seit 25 Jahren lasse ich mich von ihnen verzaubern, was sich nun zu einem absoluten Höhepunkt gesteigert hat. Eins muss ich aber noch in besonderer Weise loswerden: Neben all der herrlichen Musik ist es vor allem die unglaubliche Entwicklung, die Gerrits Stimme in all den Jahren gemacht hat! Was der gute Mann auf "Pray for doom" abliefert, ist echt pure Magie und man kann sich eigentlich kaum vorstellen, dass diese Leistung noch irgendwie zu steigern sein dürfte. Ich bekomme die Songs gar nicht mehr aus dem Player und kann nur nochmal feststellen, dass es sich hier um ein ganz großes Werk handelt, dem sich definitiv kein Jünger des klassischen Dooms entziehen kann (aber wer sollte das auch wollen?). Ohne Frage der Doom-Höhepunkt dieses Jahres und vielleicht sogar noch mehr!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. A DREAM WITHIN A DREAM
2. THE THIRTEENTH OF NOVEMBER
3. WOODSTOCK CHILD
4. THE SWEET TASTE OF RUIN
5. PRAY FOR DOOM
6. THE ORCHESTRA BIZARRE
7. PARALYSED BY SLEEP
8. FATHER WINTER

Artillery - The Face Of Fear

Artillery  The face of fearLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 45:32 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Nix Neues im Hause Artillery! (Und alle so: Jaaaaa!!) Im Ernst: Die sympathischen Dänen haben einen derart unverwechselbaren Sound, dass es wahrlich eine Schande wäre, wenn sie an diesem auch nur eine Kleinigkeit ändern würden. Auch auf ihrem mittlerweile neunten Longplayer "The face of fear" präsentieren sie wieder diese unschlagbare Mischung aus Melodie und Härte, wie er meiner Meinung nach bei keiner anderen Band auch nur ansatzweise zu finden ist. Seit 1982 (!!) ist die Kapelle (mit zwei längeren Pausen) nun schon unterwegs und begeistert mich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue. Dass die Mannschaft seit 2012 unverändert miteinander musiziert, ist sicherlich ebenfalls ein wichtiger Aspekt für das gelungene Ergebnis, wie auch die Tatsache, dass sich die Musiker (von denen die meisten die 50 bereits überschritten haben), eine Frische und Leichtigkeit bewahrt haben, wie sie so mancher Newcomer wünschen würde. Der coolste Song auf der Platte fällt allerdings mal komplett aus dem Rahmen, denn "Pain" ist eine schweinegeile Hommage an 80er-Jahre-Hard Rock-Hymnen, der, wäre er damals erschienen, sich definitiv zu einem Mega-Hit gemausert hätte. Also Jungs, wenn Ihr irgendwann mal keinen Bock auf Thrash mehr habt (Wehe!!!), in der Sparte könntet Ihr Euch auch locker über Wasser halten! Kurzum: Wer die Band mag, kann hier bedenkenlos zuschlagen, wer sie nicht mag, hat leider keine Ahnung und wer sie noch nicht kennt, sollte dies jetzt schnellstens nachholen. Amen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. THE FACE OF FEAR
02. CROSSROADS TO CONSPIRACY
03. NEW RAGE
04. SWORN UTOPIA
05. THROUGH THE AGES OF ATROCITY
06. THIRST FOR THE WORST
07. PAIN
08. UNDER WATER
09. PREACHING TO THE CONVERTED

Cattle Decapitation - Medium Rarities

Cattle Decapitation  Medium RaritiesLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 39:59 min.

Genre: Deathgrind

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Der Titel deutet es ja schon an, leider gibt es heuer keinen neuen Longplayer der amerikanischen Krach-Extremisten, sondern eine fröhliche Zusammenstellung von verschiedensten Songs der Band, quasi ein Kessel Buntes. Eine sehr coole Auswahl wurde getroffen, denn es sind richtig viele bislang unveröffentlichte Songs dabei, dazu kommen Japan-Bonus-Tracks und viele andere hübsche Raritäten. Interessant dabei ist de fette Grindcore-Schlagseite der Songs, meistens geht es verdammt kurz, aber extrem brutal zur Sache, wobei das 2-Sekunden-Geräusch "The racapitation of cattle" natürlich den Vogel abschiesst. ("Scum" lässt grüßen!!) Der ganze Spaß ist natürlich in erster Linie was für eingefleischte Fans der Kapelle, wer bislang noch keinen Kontakt mit Cattle Decapitation hatte, der sollte dies ganz flott nachholen und zwar am Besten mit den letzten beiden Longplayern "Monolith of inhumanity" von 2012 (Review hier!) und "The anthropocene extinction" von 2015 (Review hier!) - die haben beide von mir die Höchstnote bekommen, müssen also gut sein! Als Verkürzung der Wartezeit aufs nächste Album ist "Medium Rarities" 'ne nette Geschichte, so feinen Krach kann man sich ja immer anhören.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. BIRTH. CANCER. DEATH
2. NO FUTURE
3. CHILI DISPENSER
4. THE RECAPITATION OF CATTLE
5. THROMBOSIS ALL IN
6. TURN ON THE MASTERS
7. TRIPAS DE PEPE
8. VINO DE LO SANGUIFERO
9. QUESO DE CABEZA
10. BIRTH. CANCER. DEATH. (DEMO)
11. DIARRHEA DE DAHMER (DEMO)
12. HUMAN JERKY (DEMO)
13. THROMBOSIS ALL IN (DEMO)
14. COLON BLO (DEMO)
15. FLESH EATING DISEASE (DEMO)
16. BURNT TO A CRISP
17. SONNY'S BURNING
18. ROTTING CHILDREN FOR REMOTE VIEWING
19. YOU PEOPLE
20. WORLD FULL OF IDIOTS
21. AN EXPOSITION OF INSIDES
22. NO LIGHT AND NO LIFE
23. CANNIBALISTIC INVASIVORISM

Corpsefucking Art - Splatterphobia

Corpsefucking ArtLabel: Comatose Music

Spielzeit: 33:57 min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Kollegen von Comatose Music haben ein feines Näschen für gut gemachten Lärm, was sie in der näheren Vergangenheit mehrfach bewiesen haben. Und so dürfte es nicht verwundern, dass man mit den Italienern von Corpsefucking Art wieder einmal eine coole Krach-Kapelle am Land gezogen hat. Die in Rom beheimatete Formation ist schon seit 1993 dabei, nannte sich früher mal Enthralment, dann Corpsegod und ist jetzt seit jetzt 1996 unter dem Banner Corpsefucking Art unterwegs. Ein Blick auf den Bandnamen und das geschmackvolle Cover lässt erahnen, womit wir es hier zu tun haben: Knüppelharten Brutal Death Metal, hart an der Grenze zum Grindcore. Doch es wird nicht nur drauflos geprügelt bis zur Schmerzgrenze, nein die Herren Musiker nehmen immer wieder das Tempo heraus und bewegen sich dann verdammt langsam (dafür aber noch ein ganzes Stück brutaler!) durch ihre Mucke. Das Ganze ist jetzt nichts herausragend Innovatives, macht aber ordentlich Spaß und Songtitel wie "Satanic Barbecue" oder "Black Sheep Terror" lassen vermuten, dass die Italiener sich selbst nicht zu bierernst nehmen, was ja immer ein Pluspunkt ist. Gut gemachter Krach (übrigens bereits der fünfte Longplayer der Band), der zu gefallen weiss!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Splatterphobia 03:18
2. Satanic Barbecue 03:22
3. Black Sheep Terror 02:53
4. Tomator 03:26
5. Nightmare City 02:52
6. Robocorpse II 03:38
7. Devoured by the Sauce 03:47
8. Beyond the Holy Grounds (Tomato version) 03:02
9. Staring Through the Eyes of the Dead (Cannibal Corpse cover) 03:54
10. Blood, Knife, Mirror 03:45

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