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Black Howling - Return Of Primordial Stillness

Black HowlingLabel: Signal Rex

Spielzeit: 39:31 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Jawoll, wieder mal Black Metal aus Portugal! Diesmal geben sich Black Howling die Ehre. Die Szene-Veteranen (seit 2001 dabei!) liefern auch auf ihrem mittlerweile sechsten Longplayer wieder ausgesprochen coole Musik ab. Wollte man es sich einfach machen, könnte man die Band in die DSBM-Ecke packen und fertig wäre die Geschichte. Aber das wäre natürlich viel zu einfach für uns hier bei XXL-Rock und ausserdem würde es dem Album nicht gerecht werden. Denn obwohl die Mucke der Portugiesen sicherlich alle Merkmale dieses Subgenres aufweist, (langsam, lange Passagen ohne Gesang, ein deutliches Augenmerk auf Atmosphäre legend...) so sind Black Howling doch etwas mehr. Sie sind auf jeden Fall roher und ungeschliffener und transportieren eine gewisse Ernsthaftigkeit, die ich bei vielen DSBM-Bands vermisse (dort wirkt das Ganze oft zu künstlich, zu aufgesetzt!). Gerade wenn die Kollegen mal das Tempo ordentlich aufdrehen und Sänger "P." mal so richtig seinem stimmlichen Wahnsinn freien Lauf lässt, hat das Album seine besten Momente. Wenn das Duo langsamer unterwegs ist, nimmt die Monotonie dann doch des Öfteren Überhand, was dann eher langweilig als hypnotisierend bei mir ankommt. Dennoch ist "Return of primordial stillness" ein durchaus intensives Werk, das wenig Schwächen und viele Stärken aufweist!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Iberia 05:59
2. Celestial Syntropy (Übermensch Elevated) 14:22
3. Celestial Entropy (Emptiness Revelation) 15:51
4. Cosmic Oblivion 03:19

Faithxtractor - Proverbial Lambs To The Ultimate Slaughter

FaithxtractorLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 39:13 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die US-Deather von Faithxtractor (was für ein Zungenbrecher!) präsentieren hier ihren dritten Longplayer und der knallt mal ordentlich! Knappe vierzig Minuten gibt es die volle Old School Death Metal Breitseite auf die Ohren! Geile Songs, geile Growls = geile Stimmung vor der heimischen Anlage! Die beiden Herren und die Dame am Bass machen ohne Zweifel alles richtig und zertrümmern mit ihrer gewalttätigen Mucke alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Unheimlich intensiv und kraftvoll geht man hier zu Werke, spielt gekonnt mit dem Tempo und hält konsequent ein beachtliches Niveau. Eine herrlich brutale Scheibe, die ich jedem Death Metal Junkie nur aller wärmstens empfehlen kann! Ich bin auf jeden Fall schwer begeistert und lasse mir von der Band gleich nochmal die Gehörgänge freiprügeln. Gut für die Umwelt, da spare ich mir die Wattestäbchen...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Culling Rites 00:57
2. Death Deserving 03:31
3. Rules on Rebellion 02:36
4. The Slaughter Ultimate 03:00
5. Spiritual Fog Dissolve 03:54
6. Forsworn Then Burned 02:15
7. Scathe of Scythe 03:40
8. Assailing Phantoms 03:51
9. Human Debris 03:12
10. Nothing Crusades 03:50
11. Claws of Seraphim 04:10
12. Damned to Return 04:17

Nyktophobia - Fate Of Atlantis

Nyktophobia  Fate Of AtlantisLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 33:25 min.

Genre: Melodic Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit Nyktophobias 'Fate Of Atlantis' steht heute knapp 34 Minuten gutklassiger Melodeath auf dem Programm. Gegründet 2015, veröffentlichte die Kapelle 2017 ihr Debütalbum 'Fallen Empire', welches durch die Bank positive Kritiken einheimsen konnte.

Die neun Stücke auf der aktuellen Langrille stehen dem Vorgängerwerk in nichts nach, weisen sowohl eine hohe Melodiedichte als auch eine gewisse Brutalität auf und klingen nicht ansatzweise so handzahm wie so manche Melodeath-Formation. Was mir so ein bißchen fehlt, sind ein oder zwei echte Hits. Somit kann das Gesamtwerk zwar auf weite Strecken überzeugen, der Überhammer ist 'Fate Of Atlantis' dann aber doch nicht geworden. Produktion, Artwork und Layout gehen auf alle Fälle in Ordnung.

Fazit: Fans von At The Gates, Dark Tranquility und In Flames sollten definitiv 'mal 'reinhören.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Ballad of Neptune
02. Lost Kingdom
03. Radiant Crown
04. Taken By Storm
05. Pillars of Hercules
06. Fate Of Atlantis
07. Riders Of The Surging Billows
08. Trident Of Doom
09. Realms Of Hades

Earth Ship - Resonant Sun

earth ship 2018Label: Pelagic Records

Spielzeit: 39:39 min.

Genre: Doom/ Stoner/ Sludge

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ah ja, Earth Ship... das Trio schippert auch schon eine kleine Weile (seit 2010) durch den musikalischen Weltraum und veröffentlichte kürzlich sein fünftes Album 'Resonant Sun', welches Gegenstand dieser Review sein soll.

Nachdem man den vierten Silberling via Napalm Records herausgebracht hatte, kehrte die in Berlin beheimatete Formation zurück zu Pelagic Records und präsentierte vor einigen Tagen, wie oben bereits erwähnt, den fünften Longplayer. Hatten Bandhäuptling Jan und seine Chefsquaw Sabine Oberg das unselige, arg unausgegorene Grin-Album 'Revenant' verbrochen sowie vor einigen Monaten herausgebracht, präsentieren sie (und Schlagwerker Sebastian Grimberg) mit 'Resonant Sun' eine Veröffentlichung ganz anderer Güteklasse. Aufgenommen im bandeigenen Studio Hidden Planet Studios, gibt es eine feiste und latent sperrige Mischung aus Doom Metal, Stoner Rock und Sludge auf die Ohren, die sich wahrlich gewaschen hat: wummernder E-Bass trifft auf dynamisches Schlagzeugspiel trifft auf sägende Gitarren trifft auf beinharte Reibeisenstimme. Der Sound ist recht erdig ausgefallen und brummt außerordentlich.
Fazit: Ein wahrlich feines Scheibchen, das einem jedwede Autofahrt versüßt.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. A Handful of Flies
02. Smoke Filled Sky
03. Barren
04. Resonant Sun
05. Dormant
06. Whiplash
07. Crimson Eyes
08. River of Salt

Demored - Sickening Dreams

demored 2018Label: Neckbreaker Records

Spielzeit: 40:44 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 09. November 2018

Na, Jungs und Mädels, Mal wieder Bock auf so richtig geilen Death Metal? Gerne, erinnert Ihr Euch noch an die Krachmacher von Demored? Deren EP von 2016 ("Absolution through dissolution" - Review hier!) hatte mich damals ordentlich überzeugt und da habe ich mich schon gefreut, als Kollege Martin von Neckbreaker Records mit den Promo-Klängen zum neuen Album der Braunschweiger um die Ecke kam. Und was soll ich sagen? Die Jungs haben es auch anno 2018 echt drauf! Saugeiler Old School Death Metal wird uns (übrigens in hervorragender Sound-Qualität!) in die Gehörgänge geballert, dass es eine wahre Wonne ist! Bei der Kritik zur damaligen EP erwähnte ich die Einflüsse von Morbid Angel und Bolt Thrower, was sich (Gottseidank) nicht großartig geändert hat, wobei die Engländer eher als Pate für die Geschwindigkeit stehen. Die Band hat eindeutig ordentlich an sich gearbeitet, denn auch wenn der eingeschlagene Weg nicht großartig verlassen wurde, so hat sich das technische Niveau doch fett gesteigert. Dennoch kippt man nie in den Bereich des "Tech/Death" ab, sondern setzt ganz klar auf volle Lotte Brutalität! Diese kommt übrigens am Besten zum Einsatz, wenn man das Tempo lecker drosselt. Abwechslungsreich mit viel Herzblut in Szene gesetzt und höllisch brutal - was will man denn mehr? Eine höllisch geile Scheibe!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Bodyswap
02. From Life to Ichor
03. Ominous Venesection
04. Drained
05. Drenched in Dysphoria
06. On With the Dead
07. Sickening Dreams
08. Desecrated
09. Dread Return (Life Reformed)
10. Cease to Exist
11. Dismal Mutualism
12. Dispersed

Blood - Inferno

Blood  InfernoLabel: FDA Records

Spielzeit: 28:12 min.

Genre: Death/Grind

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 12. Oktober

Mit dem Wort "legendär" sollte man vorsichtig umgehen, aber im Falle von Blood darf man diesen Begriff zweifellos anwenden. Seit 1986 prügeln sich die Kollegen durchs Unterholz und hinterlassen nichts als blutige Ohren und begeisterte Fans! Daher war sicherlich nicht nur ich freudig erregt, als man letztes Jahr mit "Inferno" den ersten Longplayer seit 14 Jahren veröffentlichte, damals allerdings "nur" auf Vinyl. Jetzt hat sich Herr Unglaube von F.D.A. Records das gute Stück geschnappt und auch als schicke Silberscheibe im Digipack rausgehauen. Das ist schön, denn auch heutzutage hat die Kapelle nichts an ihrer Durchschlagskraft und Vehemenz verloren. Immer noch ist Vielseitigkeit Trumpf bei den Hoschis, so bekommt man von stampfendem Midtempo-Death bis hin zu brutalsten Grindcore-Attacken alles geboten, was Spaß macht. Entsprechend wird natürlich auch der Gesang angepasst, von Growls bis gutturalen Kotzgeräuschen ist auch hier alles vorhanden. Einziger Wermutstropfen ist die extrem kurze Spielzeit von noch nicht einmal 30 Minuten. Freunde der Sonne - auf 'ne CD passt aber locker doppelt so viel Mucke! Trotzdem eine schweinegeile Krawallorgie!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Conjuration 01:32
2. The Summoning 02:12
3. Inquisitor Witchskinner 01:32
4. Hex Inferis 00:22
5. Retrogression 01:11
6. In Hell We Burn 01:45
7. The Devil's Coronation 02:15
8. Christbait 01:14
9. Decimation 02:03
10. Breed of the Jackal 02:13
11. Impulse to Destroy 02:31
12. Dread 01:32
13. Inferno 02:16
14. Nocturnal Ceremonies 00:36
15. Mass Distortion 03:39
16. Infidel 01:19

Mørketida - Panphage Mysticism

Mørketida xxl Label: Werewolf Records

Spielzeit: 34:28 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Das Intro klingt irgendwie nach Eyehategod auf nem LSD–Trip, schön quietschend und dissonant, doch dann geht es mit dem ersten "richtigen" Song "Invoking the seventh moon" recht schnell in die Black Metal-Ecke! Der Sound ist so lala, man kann sich aber dran gewöhnen, auch wenn gerade der Gesang (wie bei solchen Underground-Geschichten fast schon typisch) sehr dünn rüberkommt, als käme er aus dem Keller nebenan. Ansonsten gibt es recht langsamen Black Metal, der deutlich zum Black Doom tendiert, aber hier und da auch ein paar Gewaltausbrüche zulässt. Die beiden Finnen "Nagafir Devraha" und "Sol Schwarz" haben bis 2012 mit Evil Rites ein Demo eingetrümmert, sich dann von ihren Mitstreitern getrennt, um mit Mørketida weiterzumachen. "Panphage mysticism" ist nun das Debüt der beiden und das Teil weiss echt zu gefallen. Durch das oft fehlende Tempo wird eine ausgesprochen düstere bis bedrohliche Atmosphäre gezaubert, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Wenn man mal vom Sound absieht, ist das Ganze wirklich sehr gelungen, gerade für ein Underground-Debüt! Eine tiefschwarze Angelegenheit - irgendwie schaffen es ja gerade die Finnen immer wieder, sich einen kleinen Schritt jenseits des Genre-Mainstreams eine ganz eigene Nische zu schaffen und "Mørketida" machen da keine Ausnahme. Die Gänsehaut-Atmosphäre wird dann auch noch ganz dezent (man muss schon genau hinhören!) von gelegentlichen Orgelklängen unterstützt, was den unheilvollen Charakter der Platte nur noch verstärkt. Abgerundet wird das Ganze dann noch von einem wunderbaren Cover-Artwork, was es umso geiler macht, dass die Kollegen von Werewolf Records auch eine Vinyl-Version herausgebracht haben. Eine rundum gelungene Geschichte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro 01:06 
2. Invoking the Seventh Moon 04:54 
3. Witchcraft 03:53 
4. Serpent's Grail 05:14
5. Throne of Unseen 04:44 
6. Panphage Mysticism 05:49
7. Temple of Prevailing Darkness 06:55 
8. Outro 01:53

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