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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsConvulse: Cycle of Revenge

Crematory Stench - Grotesque Defirmities

Crematory Stench2019Label: Blood Harvest (CD + LP), Helter Skelter Productions (MC)

Spielzeit: 19:44 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Extrem geilen und dreckigen Old School Death Metal feuern uns die Kalifornier von Crematory Stench entgegen und mal ganz ehrlich, wer sich einen solch geschmackvollen Bandnamen gibt, der kann doch nur großartigen Krach machen, oder? Modrig und herrlich abgefuckt geht es hier zur Sache, das Ganze ist ordentlich brutal und spaltet Dir den Schädel mal eben im Vorbeigehen. Ok, das komische Intro hätten sie sich sparen können, aber der Rest ist dafür so schön derb und bösartig, da kann man das locker verschmerzen. Kollege Torben hat ihrer selbstbetitelten Debüt-EP damals (2016) 'ne "L"-Bewertung gegeben (Review hier!), ich setze da gerne noch einen drauf! Einziges Manko: Das Teil ist viel zu schnell wieder vorbei, da würde ich mich in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft über einen fetten Longplayer freuen.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Interlude view
2. Septic Offal
3. Grotesque Deformities
4. Hypothermic Expiry
5. Slumber

Our Survival Depends On Us - Melting the Ice in the Hearts of Men

OUR SURVIVAL DEPENDS ON US2019Label: Ván Records

Spielzeit: 46:34 min.

Genre: Avantgarde, Doom Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Alpines, mystisches Flair versprühen Our Survival Depends On Us auf ihrem vierten Album. Geheimnisvoll wie die Gegend um das Salzburger Land, aus der die Band stammt liefern sie nicht weniger als ein überragendes Gesamtkunstwerk.
Vier überlange Tracks bietet die neue Scheibe, wobei der letzte eher als Ambientoutro in Überlänge angesehen werden muss. Die Band in Genres zu packen ist gar nicht so einfach. Grob gefasst könnte man sagen, die Band bewegt sich im Doom Genre, hat allerdings so manch post-rockige Momente und garniert ihr buntes Treiben mit dezenter Heavy-Metal Schlagseite. Grob stelle man sich eine Mischung aus Bathory´s Wikinger Phase, der leidenden Epik Primordial´s und der komplexen Herangehensweise von Atlantean Kodex vor.

Der Gesang umspannt die Songs, wirkt beschwörend, hier geschieht Großes. Schwer zu fassen, nimmt einen die Atmosphäre ab der ersten Minute des Openers "Galahad" gefangen. Sicher, man braucht Geduld um den überlangen Kompositionen Herr zu werden. Dabei wird aber genug Abwechslung geboten um stetig am Ball zu bleiben und nicht abzuschweifen. Die Spannungsbögen werden konstant aufrecht erhalten und in jedem Song wird man mit einem furiosen Finale belohnt.
Was in einem "Gold and Silver" im letzten Drittel passiert, wie die Intensität immer weiter gesteigert wird und sich in ihrer eigenen Ekstase ergibt, ist einfach nur großartig. Der "Song Of The Lower Classes" glänzt durch mitsingtaugliche Parts, fühlt sich wie starker Protest an und wird live wohl der absolute Hammer werden.

War schon der Vorgänger ein tolles Album, welches vielleicht in seiner Gesamtheit etwas zu lang war, gehen Our Survival Depends On Us jetzt den umgekehrten Weg. Sie straffen die Spielzeit deutlich und liefern damit Songs, die in ihrer Gesamtheit nichts vermissen lassen. Sie wirken durchweg durchdacht und mit Herzblut vorgebracht. Höchst eigenständig und mit unglaublicher Authentizität vorgetragen, startet das Jahr gleich mit einem Highlight, welches sich kein Fan der oben genannten Bands entgehen lassen sollte. Fantastisch!

Sascha Scheibel

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Galahad - "Dissolving The Illusion Of All Worldly Things"
2. Gold and Silver - "Which God, Which King, Which Law Condemns Us To Everlasting Slavery?"
3. Song of the Lower Classes
4. Sky Burial - "Survival Depends On The Mercy Of The Elements"

Chainbreaker - Lethal Desire

Chainbreaker Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 34:11 min.

Genre: Heavy/Speed Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was machen Musiker, wenn ihnen langweilig ist? Sie gründen 'ne neue Band, dann noch eine und noch eine... So funktioniert das nicht nur in Skandinavien, sondern auch in Kanada und deshalb finden wir bei Chainbreaker vier Musikanten, die schon bei solch illustren Formationen wie Toxic Holocaust, Cauldron, Bat, Goat Horn und vielen weiteren spielen, bzw. gespielt haben. Und wie so oft ist der gemeinsame Nenner der Kollegen richtig schöne Old School-Mucke, in diesem Fall lecker zeitloser Heavy/Speed Metal. Kann man sich immer reinziehen, ist mit ordentlich Schwung eingespielt worden und verbreitet eine gute halbe Stunde verdammt gute Laune! Stimmungsmusik für den waschechten Metaller sozusagen. Die Jungs wissen, was sie mit ihren Instrumenten anstellen müssen, trotzdem klingt das Ergebnis wunderbar frisch und flockig und niemals routiniert oder gar altbacken. Die Songs sind kurz und knapp, kommen sofort und ohne Firlefanz auf den Punkt - so funktioniert halt geiler Metal! Innovativ ist so was natürlich nicht, aber wen interessiert das? Diese Platte sorgt für verdammt gute Stimmung und das genügt mir völlig!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Atomica 02:46
2. Born Loud 02:46
3. Chainbreaker 02:31
4. Get Yer Feed 02:50
5. Lethal Desire 02:33
6. Methalina 03:33
7. Leatherized 02:32
8. Constant Craving 02:57
9. Hellbound 03:04
10. Postmortem Dreams 02:52
11. March of the Dead 02:08
12. The List 03:39
13. Get Yer Feed

Joyless Euphoria - Dreaming in Ultraviolet

JoylessxxlEuphoriaLabel: Boersma Records

Spielzeit: 39:49 min.

Genre: Post Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit "Dreaming in Ultraviolet" bringen die Österreicher schon ihr zweites Album heraus und auch wenn das (grässliche!!) Cover etwas anderes vermuten lässt, gibt es hier Post-Black Metal auf die Ohren. Der ist auch gar nicht mal schlecht gemacht, allerdings so typisch für dieses Genre ausgefallen, dass sich bei mir so keine allzu große Begeisterung breitmachen will. Nicht falsch verstehen, die Burschen sind nicht schlecht und machen auch nicht wirklich was verkehrt, doch fehlt einfach noch das gewisse Etwas, eine prägnante Eigenständigkeit, um sich von anderen Bands aus derselben musikalischen Ecke abzuheben - und davon gibt es ja mittlerweile eine ganze Menge. Wer noch nie etwas aus der Post-BM/Blackgaze-Ecke gehört hat, der kann hier sicherlich die perfekte Blaupause dieser Musik erleben, alle anderen werden denken: "Hab' ich alles schon mal gehört..." Wie gesagt, kein Komplettreinfall (auf gar keinen Fall!), aber auch nichts, was aus der Masse heraussticht - solide Kost halt.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. DISSOCIATION
2. THE ORATOR
3. DESPERATE EUPHORIA PART 1
4. SHORELINE
5. GRAVE HOTEL
6. THE ROTARY
7. ABOUT ME

Gravkväde - Grav/Aska

gravkvadexxlneuLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 44:48 min.

Genre: Black Doom

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Sehr bedächtig und fast schon sanft beginnt dieses Album, so dass man einen kurzen Moment denkt: "Och, das ist aber schön." Und dann setzt der Gesang ein...
Und jetzt weiss man, warum im allwissenden Metal-Archive als Stilbeschreibung "Black" Funeral Doom steht - Alter, ist das eine fiese Geschichte, nix mehr mit Schönheit und feinen Melodien, hier regiert die pure Verzweiflung, gepaart mit Hass und Aggression. Geil! Eine extrem finstere und bösartige Atmosphäre wabert durch Deine Gehörgänge und frisst sich in Dein Gehirn. Aber um nochmal kurz zum Stil zurückzukehren: Das "Funeral" könnt Ihr ganz schnell wieder streichen, mit Funeral Doom der Sorte Thergothon oder Skepticism hat das hier recht wenig zu tun, denn das schwedische Duo erhöht auch ganz gerne hin und wieder mal das Tempo und lässt dann dem Black Metal-Teil dieser unheiligen Mixtur freien Lauf. So ist der dritte Song "Anderiket" sogar ein lupenreines Black Metal Gewitter: Schnell, brutal und tiefschwarz. Für Abwechslung ist auf dem Album also gesorgt und somit kommt trotz der ordentlichen Überlänge der vier Tracks zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Mir gefällt "Grav/Aska" ganz ausgezeichnet und ich möchte zum Schluss noch darauf hinweisen, dass es das gute Stück seit Januar auch als (limitiert auf 300 Einheiten!) Vinyl gibt. Feines Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Dödspsalm 15:49 
2. Köttets plåga 06:37 
3. Anderiket 14:14
4. Sorgeakt 08:08

Vanha - Melancholia

Vanha  MelancholiaLabel: Black Lion Records

Spielzeit: 45:56 min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Vanha ist das Projekt eines Herrn Jan "Janne" Johansson (den manche vielleicht schon von Frostvang kennen - ich kannte ihn vorher allerdings nicht...). Mit Vanha hat er sich dem melodischen Death/Doom gewidmet ("Melancholia" ist übrigens bereits das zweite Album!) und das macht der Schwede wirklich extrem gut! Denn er hat zwei große Stärken: Er komponiert großartige Songs und er hat eine unglaublich facettenreiche und ausdrucksstarke Stimme. Musikalisch erwarten uns auf "Melancholia" sechs packende Songs voller Emotionen und mit einer absoluten Gänsehaut-Atmosphäre versehen. Das ist Death/Doom vom Allerfeinsten, ganz ohne Zweifel. Und dann diese Stimme! Kollege Janne beherrscht von melancholischem Klargesang bis hin zu düsteren Growls alle Zwischentöne und weiss diese meisterlich einzusetzen. Er schafft es problemlos, mich vom ersten Ton an zu fesseln, zu faszinieren und zu begeistern, dieses Album ist einfach grandios! Hier verträumt, dort melancholisch, weiter hinten dann abgrundtief verzweifelt, ich bin echt hin und weg! Hier gibt es aber so gar nichts zu meckern, "Melancholia" ist ein durch und durch wunderbares Werk und bekommt von mir verdientermassen die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. The Road 08:09
2. Storm of Grief 06:49
3. Starless Sleep 07:07
4. Your Heart in My Hands 06:45
5. Fade Away 07:29
6. The Sorrowful 09:37

Black Pyre - The Forbidden Tomes

black pyreLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 20:37 min.

Genre: viel Black Metal/ bisschen Punk

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Kollege Hemmer hat ja in seiner kürzlich erschienen Review zur Debütscheibe 'Ligæder' der Schwarzwurzel-Kapelle Blot & Bod erwähnt, dass in den Anfangstagen des Black Metals dieser noch sehr im guten alten Punk verwurzelt war. Mein Lieblingsbeispiel für eine derartige ... ich es nenne es 'mal Symbiose ... stellt für mich Darkthrones Meisterwerk 'A Blaze In The Northern Sky' dar.
Warum ich diesen Quatsch erzähle? Weil vor wenigen Tagen so quasi aus dem Nichts die Erstveröffentlichung der Black-Metaller Black Pyre, die selbstproduzierte EP 'The Forbidden Tomes', erschien, welche den eigangs erwähnten Punkspirit ebenfalls aufweist und schlicht ein gediegenes Stück Musik darstellt. Punkt.

Die Band macht erst gar keinen Hehl daraus, dass sie den alten norwegischen Helden wie Immortal oder die oben erwähnten Darkthrone nacheifert; stattdessen ziehen die drei Burschen ihr Ding straight durch, bauen dabei immer wieder kleinere Spielereien zur Auflockerung in ihre Songs ein und knüppeln auch gern 'mal hysterisch drauflos.
Gut, das Interludium 'Tones Of The Endless Void' wirkt eher schräg als atmosphärefördernd und kann auch gleich entsorgt werden. Auch die beiden Tracks mit Überlänge sind schon ganz gut, hätten jedoch mit ein wenig Straffung richtig geile Geschosse abgeben. Und - verdammt - ich bin mir nicht 'mal sicher, ob die drei Burschen aus Cardiff in Wales sich nicht doch nur einen Spaß erlauben und das Black-Metal-Genre nur karikieren, wenn ich mir die kauzigen Bilder auf der Facebook-Seite ansehe oder die Pseudonyme der Herren (Kjøttflate the Mighty Ravendork, Asbjorn Daemonium de Noctis sowie Dominus de Octopus) etwas länger betrachte. Aber gut, das Gefühl hatte ich auch, als ich das unfreiwillig komische erste Video von Immortal sah (ich muss immer lachen, wenn ich daran auch nur denke, hi hi!).
Was mich dann doch davon überzeugt hat, das Black Pyre nicht eine weitere Metal-Spaß-Kapell aus Großbrexitanien ist, sind die beiden Hammersongs 'Marbas' sowie 'Summonings', denen ich beiden ohne Umschweife eine XXL-Wertung verpassen würde.

Für mich die Überraschung des Jahres bisher.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Marbas
02. Tenebrous Obituary
03. Tones Of The Endless Void
04. Dödsbron
05. Summonings

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