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Bewitcher - Under the witching cross

BEWITCHER Under the Witching CrossLabel: Shadow Kingdom Records

Spielzeit: 26:01 min.

Genre: Black Speed Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

In meiner Kritik zur "Too fast for the flames"-7" (Review hier!) hatte ich es ja schon gespoilert: Der zweite Longplayer von Bewitcher steht vor der Tür und er bringt eine gute halbe Stunde herrlich dreckigen Old School Sound mit! Pechschwarzer Speed Metal schallt uns entgegen und entzückt mich vom ersten Takt an! Das ist rotzig, ungeschliffen, irgendwie schon fast punkig, also ein ganz heisses Geschoss. Dazu gesellen sich wunderbare, vor Klischee triefende Texte (Songtitel wie "Hexenkrieg", "In the sign of the goat" oder "Savage lands of Satan" sprechen da schon für sich...) und runden das Ganze geschmeidig ab. Was sich mit der 7" schon angekündigt hat, wird von dem Album bestätigt - hier gibt es gepflegt einen auf die Glocke, volle Lotte mitreissend und mit einer ungeheuren Spielfreude eingeprügelt, es macht mir einen Heidenspaß! Geiles Teil, kann ich Euch nur wärmstens empfehlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Savage Lands of Satan 03:51
2. Hexenkrieg 03:28
3. Under the Witching Cross 04:29 
4. Heathen Women 03:45
Side B
5. Too Fast for the Flames 02:48 
6. In the Sign of the Goat 05:23 
7. Rome is on Fire 03:35 
8. Frost Moon Ritual 05:15

Totalitarian - Bloodlands

TotalitarianLabel: Barren Void Records

Spielzeit: 26:01 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

"Na, die werden doch nicht etwa das (hervorragende!!) Fachbuch "Bloodlands - Europa zwischen Hitler und Stalin" von Timothy Snyder vertonen?" - das war ganz ehrlich mein erster Gedanke bei dieser EP, wahrscheinlich weil ich das Buch erst kürzlich gelesen habe. Quatsch? Nö, die Italiener haben tatsächlich dieses Werk als Aufhänger zu ihren Texten genutzt. Interessante Sache (Ich kann das Buch auch nur wärmstens weiterempfehlen!! Wer sich informieren möchte, kann dies hier tun), aber kommen wir zur Musik. Die ist nämlich genau richtig für alle Black Metal Puristen, denn hier gibt es klassischen Schwarz Metal ohne Kompromisse, ohne Schnörkel und ohne Gnade. Es wird vom ersten Ton an rasend schnell durch's Gehölz geballert und erinnert dabei angenehm an die brachialsten Werke von Marduk. Kann man nichts mit falsch machen, oder? Nicht wirklich innovativ, aber dafür schön brutal und tiefschwarz. Mir gefällt's!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. 1933 04:32 
2. On the Wings of the Great Terror 05:13 
3. Defeated, Destroyed and Divided 03:57 
4. Liberators 04:20 
5. Of Bullets and Gas 05:31 
6. Deathcult Eternal 02:28

Murg - Strävan

Murg 2019Label: Nordvis Produktion

Spielzeit: 40:39 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Traditionell, klassisch und gut. Damit könnte man diese Kritik eigentlich schnell abhandeln. Murg beehren uns dieser Tage endlich mit ihrem dritten Album "Strävan". Wenn einem der Sinn nach puristischen auf den Kern reduziertem Black Metal steht, konnte man mit dieser Band bisher kaum etwas falsch machen, und genau das trifft eben auch auf die dritte Langgrille zu.

Murg zelebrieren ihren furiosen Black Metal kompromisslos und ballern nur so durch die Prärie, da bleibt keine Tanne stehen und die Berge beginnen zu zittern. Dabei wirkt die Band wie ein aus der Zeit gefallenes Relikt aus alten Tagen, Anfang der 90er. Hymnische Riffs und flirrende Gitarren gibt es en Masse und auch die Vocals stehen der instrumentalen Basis in nichts nach. Sie spucken gekonnt Gift und Galle und umgarnen die restliche Produktion vortrefflich.

Fans alter Taake, Immortal oder generell des Vibe der frühen 90er Jahre können also wieder einmal nicht viel falsch machen. Das Debüt übertreffen Murg zwar weiterhin nicht, "Strävan" reiht sich aber ohne markante Schwächen auf dem zweiten Platz der Diskographie ein. Definitiv zu empfehlen.

Sascha Scheibel

XXL WertungL

Tracklist:

1. Ur Myren
2. Strävan
3. Berget
4. Renhet
5. Korpen
6. Tre Stenar
7. Altaret
8. Stjärnan

Chalice Of Suffering - Lost Eternally

Chalice Of Suffering  Lost EternallyLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 62:09 min.

Genre: Atmospheric Death/ Doom Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Die fünfköpfige Doom-Kapelle Chalice Of Suffering aus Minnesota, USA, gründete sich 2015 und veröffentlichte ihr Debütalbum 'For You I Die' ein Jahr später. Mit 'Lost Eternally' wird ein recht atmosphärischer Doom Metal dargeboten, der durch den Einsatz eines Dudelsacks auf 'In The Mist Of Once Was' ein gewisses Alleinstellungsmerkmal aufweist und allgemein häufig an die Funeral-Doom-Pioniere Disembowelment erinnert. Klingt alles ziemlich theoretisch? Mag sein; allerdings macht die Chose ordentlich Spaß. Trotz der mehr als 62 Minuten Spielzeit entpuppt sich die Scheibe nämlich als abwechslungsreich und geradezu kurzweilig. Gastsänger wie Danny Woe von Woebegone Obscured, Giovanni Antonia Vigliotti von Somnent, Justin Buller von Wolvenguard sowie Sahil "The Demonstealer" Makhija von Demonic Resurrection und das adäquate Artwork von Ohrwurm geben dem Album einen zusätzlichen Mehrwert.
Im extremeren Doom-Bereich tut sich derzeit ja einiges; Chalice Of Suffering sind ein deutlicher Beweis dafür.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. In The Mist Of Once Was
02. Emancipation Of Pain
03. Forever Winter
04. Lost Eternally
05. The Hurt
06. Miss Me, But Let Me Go
07. Whispers Of Madness

Arstidir Lifsins - Saga á tveim tungum I: Vápn ok vidr

Arstidir Lifsins  SagaLabel: Ván Records

Spielzeit: 69:54 min.

Genre: Pagan Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, das ist aber ein verdammt heftiger Einstieg in den vierten Longplayer der deutsch/isländischen Formation, damit hätte ich jetzt echt nicht gerechnet, aber es zeigt gleich zu Beginn des neuen Albums, dass es sich bei Arstidir Lifsins halt um eine Pagan "Black" Metal Band handelt und dass es bei den Kollegen keinen kreativen Stillstand gibt. So ist das vorliegende Werk erheblich Black Metal-lastiger als alle seine Vorgänger, trotzdem gibt es noch genug herrliche "Pagan-Momente" wie zum Beispiel den wunderbaren Song "Sundvǫrpuðir ok áraþytr", der beeindruckend aufzeigt, dass Pagan nicht zwingend peinlich oder kitschig sein muss, sondern (mit der nötigen Ernsthaftigkeit angegangen) auch unglaublich grandiose Musik darstellen kann. Dass der Song genau zwischen zwei grimmigen und brutalen Black Metal Eruptionen platziert wurde, kann durchaus exemplarisch für das gekonnte Zusammenspiel der beiden musikalischen Stilrichtungen angesehen werden, wofür die Band ja immer schon ein Paradebeispiel gewesen ist. Ansonsten finden sich sich auch auf "Saga á tveim tungum I: Vápn ok vidr" sämtliche Trademarks, für die wir diese Kapelle so sehr lieben: Großartige, oft schon majestätische, Momente, tollen klaren Gesang, grandiose Chöre und ein herausragendes Textkonzept (wie immer im alten isländisch vorgetragen!), das sich diesmal um das Leben von Olav dem Heiligen (Olav II. Haraldsson - 995-1030) dreht, der in der berühmten Schlacht von Stiklestad starb. (Diese Schlacht bedeutete den finalen Sieg des Christentums über die heidnischen Fürsten Norwegens und leitete somit die vollständige Christianisierung des Landes ein - geiler Stoff, auch wenn ich natürlich kein Wort verstehe...) Was soll ich noch mehr sagen? Auch wenn das Album deutlich aggressiver und schwärzer als gewohnt ausgefallen ist und sicherlich das härteste Werk der Kollegen ist, kann ich keinerlei Verlust an musikalischer Qualität feststellen, was mich aber auch gewundert hätte. Arstidir Lifsins sind und bleiben eine absolute Ausnahmeerscheinung in der Metal-Landschaft und stellen für mich nach wie vor die führende Pagan Black Metal Band dar. Was für ein großartiges Werk!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Fornjóts synir ljótir at Haddingja lands lynláðum
2. Sundvǫrpuðir ok áraþytr
3. Morðbál á flugi ok klofin mundriða hjól
4. Líf á milli hveinandi bloðkerta
5. Stǫng óð gylld fyr gǫngum ræfi
6. Siðar heilags brá sólar ljósi
7. Vandar jǫtunn reisti fiska upp af vǫtnum
8. Fregit hefk satt
9. Haldi oss frá eldi, eilífr skapa deilir

BitchHammer - Offenders of faith

BitchxxlHammer2019Label: Iron Shield Records

Spielzeit: 35:34 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 26. April 2019

Mann, was habe ich mich auf dieses Album gefreut! Dem Vorgänger "Raging Hell Rivers" (Review hier!) hatte ich damals (2014) mit großer Begeisterung die Höchstnote verpasst, da hofft man natürlich, dass die Band dieses Level zumindest halten kann. Aber nichts da! Stillstand ist der Tod, dachte sich das infernale Trio aus Leipzig und hat ganz frech mit ihrem Debüt-Longplayer noch mal fett was drauf gelegt. Verdammte Scheiße, ist die Platte geil! Noch rotziger, noch ungestümer und höllisch brutal geht es hier zur Sache. Grandioser Old School Black/Thrash für alle Fans von Hellhammer oder den ganz alten Sodom, wobei man BitchHammer auf gar keinen Fall als bloße Kopie oder reine "Hommage-Band" abtun darf, die Jungs haben definitiv ihren ganz eigenen Stil gefunden und ziehen diesen gnadenlos und ohne Kompromisse durch! Wer waren nochmal diese Desaster??? Ganz ehrlich, für mich sind BitchHammer spätestens mit diesem unendlich geilem Geschoss die Könige des Black/Thrash! Das Album läuft bei mir rauf und runter und wird definitiv ganz oben in meiner persönlichen Jahres-Hitliste landen. Darauf (schon wieder!!) die Höchstnote und ein dreifaches "UGH"!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Funeral Sorcery
2. Satanic Violence
3. Satanica
4. Fear No Evil
5. Into The Filth
6. To Hell With The Cross
7. Pentagram Vibes
8. Bitchcraft
9. Blasphemaniac

Eggs of Gomorrh - Outpregnate

Eggs of Gomorrh  Outpregnate Label: Krucyator Productions

Stil: Black/Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ihrem vor drei Jahren erschienen "Rot Prophet"-Album (Review hier!) hatte ich damals attestiert, dass es zwar jetzt nichts weltbewegendes sei, aber für 'ne gute halbe Stunde Spaß machen würde. Daran ändert sich bei der neuen EP der Schweizer Krachmacher nicht viel (ok, die Spielzeit ist kürzer...), denn auch heuer gibt es derbe Kost, gemischt aus Black und Death Metal, auf die Glocke. Immer noch (und das finde ich besonders gut!) hat das Ganze eine fette Südamerika-Rumpel-Ausrichtung, was bei mir ja grundsätzlich gut ankommt. Der Spund ist besser, das Cover abgefuckter und irgendwie geht die Band noch einen ganzen Zacken brutaler und wütender zur Sache, alles positive Eindrücke. Schönes Teil, kann man nicht viel mit falsch machen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Gnaruris DCCXIV 01:24
2. Deathinjekt 02:49 Show lyrics
3. Prophetyphus 02:52
4. Prayeggrh 03:22
5. Outpregnate 02:44
6. Domination Xtasy (Arkhon Infaustus cover) 03:27

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