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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsEucharist: Demise Rites (MLP)

Kamala: Mantra

Kamala  MantraLabel: Voice Music

Spielzeit: 47:25 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Wenn man die Begriffe Thrash Metal und Brasilien hört, fällt ziemlich schnell der Name Sepultura. Dabei haben die Jungs um Andreas und Paulo immer wieder ihren Sound erweitert und sich damit (vor allem in der Zeit nach der Trennung von Max) nicht immer nur Freunde gemacht.

Auch Kamala paaren ihren Thrash Metal mit anderen Spielarten nicht nur des Metals. Die brasilianische Kapelle besteht bereits seit 2003; in seiner jetzigen Besetzung mit Gründungsmitglied Raphael Olmos an der Gitarre und am Gesang, Estevan Furlan an der Schießbude sowie Allan Malavasi am E-Bass kann man sie allerdings erst seit diesem Jahr erleben (gerade noch waren sie auf Europa-Tour). Das Trio aus São Paulo, welches zuvor bereits eine Demo sowie drei Alben veröffentlichte, präsentiert auf 'Mantra' modernen und zumeist schnellen sowie brutalen Thrash, welcher immer wieder in Death-Metal-Gefilde vordringt. Doch damit nicht genug: es wurden wiederkehrende Elemente aus dem Melodeath und Metalcore und sogar orientalische Melodien in den Sound implementiert, was überraschend gut funktioniert und eine gewisse Abwechslung garantiert. Abwechslungsreich innerhalb der gesteckten Grenzen ist auch der Gesang geraten, der in seinen besten Momenten in Richtung Demolition Hammer geht, doch auch mal noch härter ausfällt.
Die Texte fallen größtenteils positiv aus, auch wenn sie mitunter sehr angepisst erscheinen, was aber wiederum ganz gut zur brutalen Musik passt. Die Produktion von Guilherme Malosso und Yuri Camargo ist ganz ausgezeichnet ausgefallen, was auch auf das Artwork von Felipe Rostodella zutrifft.
Was streckenweise etwas nervt, ist der letzte Track, welcher rückwärts gespielte Outtakes, Didgeridoo-Klänge, Improvisiertes, aber auch nen arschtretenden Thrasher beinhaltet.

Die Mucke könnte tatsächlich sowohl alten Thrash-Hasen als auch Core-Jungspunden gefallen. Anspieltipps: Die (einen soulflyesken Refrain aufweisenden) 'Mantra' und 'My Religion' sowie das tighte 'Alive'.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Warning
02. Mantra
03. Alive
04. What We Deserve
05. Better Energy, Less Anger
06. My Religion
07. Becoming a Stone
08. Airavata
09. Erawan
10. Suicidal Attack

Panzer Squad/ Disclaim: DisPanzer Split

Panzer Squad  Disclaim  DisPanzer SplitLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 29:54 Min.

Genre: Thrash Metal (Panzer Squad), Hardcore Punk (Disclaim)

Info: Panzer Squad; Disclaim

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Um das Warten auf ihren ersten Longplayer ein wenig zu verkürzen, haben sich die Kollegen von Panzer Squad mit den Bersenbrückern Disclaim kurzgeschlossen und vor geraumer Zeit ein Split-Tape produziert. Jau, ihr habt richtig gelesen: ein Split-Tape. Also eine Kassette, auf der auf der einen Seite die eine Band lärmt und auf der anderen Seite die andere Kapelle ihrerseits gepflegten Krach auf die Menschheit loslassen darf.

Die mittlerweile zum Quartett geschrumpfte, sogenannten Filthy Thrash Metal frönende Krachwalze Panzer Squad veröffentlicht auf diesem Output vier neue Thrasher, welche einen Proberaummitschnitt darstellen, der unter diesen Umständen, vor allem soundtechnisch, gar nicht mal schlecht in Szene gesetzt wurde. Den Gesang übernimmt nach dem Weggang des ehemaligen Fronters Master der Gitarrero Petri, welcher vocaltechnisch etwas schwarzwurzellastiger zu Werke geht als der Vorgänger. Am Ende der A-Seite reißt Gitarrenmann Wulle noch nen ziemlich unlustigen Witz, welcher aber infolge der kongenialen Erzählweise dennoch der Brüller ist.
Das Trio Disclaim, bestehend aus Habicht, Mogel und Buddie, präsentiert ihren Ostbunker-Live-Gig vom Anfang des Jahres 2015 auf der B-Seite der Kassette, welcher mit acht Stücken doppelt so viele Tracks beinhaltet als die A-Seite, aber keineswegs weniger Spaß bereitet. Man kann hier von einer kruden Mischung aus alten Slime sowie nicht viel weniger alten Minor Threat, Black Flag, Gorilla Biscuit und Sick Of It All sprechen, wobei vor allem die Sprüche zwischen den Songs sehr erheiternd sind.

Das 'Panzertape' ist für drei Euronen plus Porto und Versand bei den oben genannten Formationen zu erwerben. Darüber hinaus kann man sich den Stoff auch via Bandcamp besorgen.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Celebrity Deathmatch
02. Equality Grinder
03. Blade Runner
04. Death Triumphant
-------------------------------------------------------
05. Riot!
06. War Cruelty
07. Denazification
08. Anti-Social
09. Small Man - Big Mouth (Minor Threat-Cover)
10. Generation Alientation
11. Idiot
12. Ignorance

Nar Mattaru: Ancient Atomic Warfare

NAR MATTARU Ancient Atomic WarfareLabel: I, Voidhanger Records

Spielzeit: 45:37 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundclound

VÖ-Datum: 04. Dezember 2015

 

Chile. Es gibt da diesen RTL-Samstag-Nacht-Sketch mit Wigald Boning und Oli 'Dittsche' Dittrich, in dessen Vorlauf letztgenannter als kölscher Scheich Manfred (oder so ähnlich) verkleidet verlauten lässt, er mache sein Geld unter anderem mit dem 'Schiele', wobei Boning auf das südamerikanische Land zu sprechen kommt. Kennt Ihr nicht? Zu jung? Nicht witzig? Egal...

Die (mit neunjähriger Pause) seit 1997 in der Szene herumspukenden Chilenen Nar Mattaru beehren uns in diesen Tage mit ihrem zweiten Langeisen, welches den etwas seltsamen Titel 'Ancient Atomic Warfare' verpasst bekam. Auf diesem zockt das Trio aus Santiago Oldschool-Todesblei in eher gedrosseltem Tempo und gespickt mit ausgesprochen vielen Gitarrenmelodien. Das Dargebotene erinnert mich am Ehesten noch an die guten alten Nile, sowohl was die Länge der Songs als auch die Vertracktheit der Gitarren- sowie Schlagzeugarbeit betrifft, auch wenn es Berührungspunkte einerseits mit dem Melodeath der 90er Jahre sowie dem Gothic Metal á la Paradiese Lost oder My Dying Bride gibt. Der neue Growler Bliol gibt sich omnipräsent und verfeinert die Kompositionen mit seiner äußerst brutalen Performance.
Insgesamt keine weltbewegende Veröffentlichung, aber für den einen oder anderen sicherlich ein Geheimtipp. Wer seinen Todesblei unkonventionell, melodiös und in gediegenem Tempo, aber dennoch brutal und sperrig mag, ist mit diesem Output bestens bedient.

Songs zum Anchecken: Das in frappierender Weise an Nile erinnernde 'Funeral in Absu' sowie das nur ein wenig rasantere 'Declarations Of Supremacy'.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Funeral In Absu
02. The End Of The Beginning
03. The Great Serpent Of Knowledge
04. Declaration Of Supremacy
05. Ancient Atomic Warfare
06. Tribulations Of The Gods

Eucharist: Demise Rites (MLP)

Eucharist  Demise rites MLPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 28:48 Min.

Genre: Death Metal

Info: /

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Und wieder einmal haben die Kollegen von Iron Bonehead ganz tief gegraben und aus den Untiefen des Undergrounds ein weiteres Schmankerl empor qehoben. Diesmal sind es die Australier von "Eucharist", deren zwei Demos "Demise rites" und "Tenebrous summoning" (beide aus dem Jahr 2011) nun zu Vinyl-Ehren kommen.

So ganz vielen Leuten dürften die beiden Tonbänder auch nicht geläufig sein, da diese auf jeweils 50 Stück limitiert waren. Geboten wird uns dreckiger und ausgesprochen roher Death Metal, bitterböse und modrig riechend. Zumeist im Mid-Tempo oder gerne auch noch langsam angesiedelt, kriecht Dir die Musik entgegen und versprüht eine pechschwarze und bedrohliche Atmosphäre. Das ist definitiv kein "Gute-Laune-Death Metal", hier reißt man dem Hörer den Kopf ab, tritt nochmal nach und frisst dann seine Eingeweide! Schon was für den besonderen Fan und nix für Weicheier!

Eine knappe halbe Stunde regiert primitiver Krach, das ist für die einen die pure Hölle, für einige wenige eine feine Sache. Auch wenn die Australier jetzt nicht unbedingt in der allerersten Liga mitrumpeln, so kann man sich "Demise Rites" gut anhören!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Tenebrous Summoning 05:28
2. Shadow-Sun 02:34 instrumental
3. Decrepit Apparitions 05:20
4. Below the Earth 01:44 instrumental
Side B
5. Gates of Doom 06:02
6. Demise Rites 07:40

Abysmal Lord: Disciples Of The Inferno

abysmal lord disciples coverLabel: Hells Headbangers Records

Spielzeit: 35:49 Min.

Genre: War Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Meine Damen und Herren, ich präsentiere: Die vielleicht räudigste und abgefuckteste Metal-Platte der Saison! Was die Kollegen von "Abysmal Lord" auf ihrer letztjährigen Debüt-EP "Storms of the unholy black mass" schon gekonnt angedeutet haben, wird auf ihrem neuen Longplayer nahezu perfektioniert.

Grandios vertontes Chaos, gepaart mit Brutalität und einem guten Schuss Irrsinn. Wie die Berserker malträtieren die Amis ihre Instrumente, es wird primitiv geholzt bis zur Raserei. Irgendwo im Niemandsland zwischen Black und Death Metal, gerne mit einem kleinen Schlenker zum Grindcore hier und da, so zaubert man ein herrlich rohes Metal-Album, das dem Begriff "Stumpf ist Trumpf" ganz neue Dimensionen verleiht!

Besonderen Anteil an dieser geschmackvollen Gesamtatmosphäre hat aber definitiv "Sänger" M.C., der wirklich unmenschliche Geräusche von sich gibt, dass man die meiste Zeit eher den Eindruck hat, er würde halbverweste Ratten auskotzen. Wenn man Musik riechen könnte, "Abysmal Lord" würden ranzig, vermodert und wie schon mal gefrühstückt duften! Im Ernst: "Disciples of the inferno" ist ein hochintelligent gemachtes Primitiv-Metal Album, das bei Freunde von ähnlichen Krawall-Kapellen wie "Order From Chaos" aber auch "Blasphemy" oder "Sadistik Exekution" hellste Freude auslösen dürfte! Dreckig, ursprünglich, schweinegeil, das perfekte Geschenk für die liebe Familie zu Weihnachten!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Incensation of the Altar 01:08
2. Sabbat 03:16
3. Temple of Perversion 04:25
4. Tormenting the Virgin 03:46
5. Golgotha Crucifixion 03:09
6. Immortalis Impietas 03:05
7. Black Liturgy 03:31
8. Disciples of the Inferno 04:15
9. Sermon of Fire 03:35
10. Tyrant's Wrath 05:39

Blackosh: Whores, Booze & Black Metal (LP)

blackosh coverLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 28:47 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Hier haben wir mal wieder was ganz Feines die Traditionalisten unter den Black Metal Fans, denn allein schon beim Namen des Bandleaders dürften bei einigen (zum Beispiel bei mir!) schon alle Säfte brodeln, handelt es sich nämlich um ein Urgestein der tschechischen Black Metal Szene - Petr "Blackie" Hošek. Der war Mitglied der legendären "Crux", der noch legendäreren "Root" und einigen weiteren Underground Formationen.

Nach zwei Split-EPs mit "Master's Hammer" (totale Legende!!!) kommt nun das erste Album heraus. Ich bespreche hier die kürzlich veröffentlichte LP-Version, die sich meines Wissens von der im September erschienenen Kassette nur durch ihren englischen Titel unterscheidet (das Teil heißt im Original "Kurvy, chlast, black metal"!). Geboten wird uns extrem altmodischer Black Metal mit einer gehörigen Schlagseite. Erinnert mich angenehm an eine Mischung aus "Crux" und den ganz frühen Master's Hammer (zu "Ritual"-Zeiten). Sehr geil also, hätte locker auch so vor knapp dreißig Jahren erscheinen können. Trotz dieses doch recht engen musikalischen Rahmens sind die Songs erfrischend abwechslungsreich und vielschichtig, versierte Musiker halt! (Neben "Blackie" ist noch Zedenêk Čepička dabei, den man unter "Čepa" als Drummer von "Forgotten Silence" kennen dürfte)

Das Album ist herrlich retro, da aber beide Musiker diesen Sound schon gespielt haben, als die meisten noch gar nicht wussten, wie Black Metal geschrieben wird, gibt es der ganzen Sache Ehrlichkeit und vor allem Authentizität. Sehr schön auch, dass alle Texte in der Landessprache gehalten sind, das ehrt die Tradition der oben erwähnten Bands und hört sich auch noch extrem gut an! Es gibt also keinen Grund, sich diese Platte nicht zukaufen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Kurvy, Chlast a Black Metal
Ve spiknutí se Satanem
Peklo nás baví
Bic z lejna
Kancelár s cislem 666
Funeralusmus

Tombstones: Vargariis

tombstones cover smLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 56:29 Min.

Genre: Blackened Stoner/ Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 04. Dezember 2015

 

Das Trio Tombstones aus der norwegischen Hauptstadt Oslo besteht seit 2006, präsentiert mit dem brandaktuellen Album 'Vargariis' bereits seine fünfte abendfüllende Scheibe und zockt auf diesem einen räudigen Bastard aus kernigem Wüstenrock und immer und immer wieder in Sludge-Bereiche vordringenden Doom Metal. Keiner der sechs Songs unterschreitet die Achteinviertel-Minuten-Grenze, so dass man bei diesem Silberling - zumindest in quantitativer Hinsicht - auf eine mehr als akzeptable Spielzeit stößt. Die Produktion ist rau, aber dennoch klar, auch wenn der wenige Gesang der beiden Vokalisten ein vordergründigeres Dasein verdient hätte; er ist leider ein wenig leise eingemischt worden, was schade, aber zu verschmerzen ist.
'Vargariis' ist ein nicht wirklich spektakuläres, aber recht nettes Album mit ein paar Überraschungen (so der Black-Metal-artige Knüppelpart von 'Oceans Of Consciousness') geworden und sollte vornehmlich diejenigen ansprechen, denen Kyuss-Scheiben zu schnell durchgehört sowie Eyehategod-Outputs zu punkig sind. Schlicht die ideale Mucke für geisteskranke Sonntagsfahrer!

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

1. Barren Fields
2. And When The Heathen Strive, Vargariis Rise
3. Oceans Of Consciousness
4. The Dark High
5. Underneath The Earth
6. Pyre of the cloth

Seite 258 von 284

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