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Frostmoon Eclipse: The Greatest Loss

frostmoon 2Label: Black Blood Records

Spielzeit: 41:28 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Die Italiener musizieren nun auch schon seit über zwanzig Jahren durch die Weltgeschichte, haben es aber nie geschafft, so richtig in die vorderen Reihen der Black Metal Szene vorzustoßen. Während ich an dieser Stelle des Öfteren ratlos bin und diesen Umstand ob der Qualität der jeweiligen Band nicht verstehen kann, so kommt mir diesmal die Erklärung schnell in den Sinn: Die Musik ist schlicht und ergreifend todlangweilig!

Die Kollegen liefern melodischen Black Metal von der Stange ab, ohne Höhepunkte, ohne eigene Note, ohne Substanz. Das was ich auf "The greatest loss" hören muss, kenne ich schon von hunderten anderen Bands. Das allein wäre noch nicht einmal so schlimm, doch sehr viele dieser anderen Bands machen es einfach besser. Es hapert einfach an der nötigen Qualität des Songmaterials, es bleibt nichts hängen, es kann mich nicht begeistern - Schade! Wobei das wohl so einige Leute anders sehen, irgendjemand kauft den Spaß ja seit langer Zeit...

Egal, an mir rauscht das Ganze vorbei und hinterlässt keine Spuren außer einer gewissen Müdigkeit und dem Wunsch nach besserer Musik.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1 - The Greatest Loss
2 - Hell Thousandfold
3 - Noise Of The Wheel
4 – Aphotic Acquiescence
5 - The Nihil Speaks
6 - Torn Apart By The Withering Voices Of Deceit

Caecus: Affliction (7")

Caecus  Affliction 7Label: Blood Harvest

Spielzeit: 09:26 Min.

Genre: Dreckiger Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Aus Schottland kommt dieses infernalische Trio, das uns auf seiner Debüt-7" mit drei kleinen, dreckigen Death Metal Bastarden beehrt. Und die sind so richtig schön räudig und rumpeln fröhlich durch die Gegend, als kämen sie aus Südamerika. Die Growls sind tief und sehr ätzend, der Sound purer Underground und am Geilsten finde ich den herrlich scheppernden Drumsound. Wie so oft bei den allseits beliebten "Stumpf ist Trumpf"-Kapellen hört sich der Spaß an, als hätte man die Band in eine Höhle gesteckt und die Aufnahme-Mikros davor.

Ein guter Einstand in die Szene, keine zehn Minuten und das Ganze ist auch schon wieder vorbei und hat ordentlich Spaß gemacht. Da darf in Zukunft gerne Nachschub kommen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

01 – I
02 – II
03 – III

Shotgun Rodeo: World Wide Genocide

shotgunLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 61:37 Min.

Genre: Modern Thrash

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Hier haben wir das Debüt-Album der norwegischen Band "Shotgun Rodeo", die nach einem Demo und zwei EPs nun so richtig durchstarten wollen. Ihre musikalische Spielwiese ist dabei sehr breit gefächert, wobei man den Thrash Metal schon als eine Art "Grundgerüst" ansehen kann.

Die Kollegen vermischen dabei recht geschickt traditionellen Thrash der Marke "Anthrax" oder "Megadeth" mit modernem, groovigen Neo-Thrash wie zum Beispiel "Five Finger Death Punch". Sie pendeln aber nicht nur zwischen "hart" und "zart', auch beim Tempo wird fröhlich variiert, vom rasanten Thrasher, über (vorwiegend) Mid-Tempo bis hin zu fast schon "Balladen-Geschwindigkeit" - alles dabei!

Auch musikalisch bleibt es nicht beim reinen Thrash, auch hier gibt es mannigfaltige Elemente aus den verschiedensten Genres zu hören. Und hier wird es mir dann zu viel! Die Band hätte sich lieber darauf konzentrieren sollen, eine gewisse Eigenständigkeit (bei 'nem Debüt erwartet man ja noch gar nicht so viel davon!) zu entwickeln, als zu viel Verschiedenes miteinander zu verwursten. Denn obwohl man heraushören kann, dass die Jungs gute Musiker sind, bleibt einfach zu wenig hängen, dem Album fehlt das gewisse Etwas, bei mir zündet die Mucke leider nicht.

Gut gemeint haben die Kollegen das Ganze sicherlich, aber bei der Umsetzung hapert es noch, weniger wäre hier eindeutig mehr. Trotzdem ist das Album kein Totalausfall, sondern "nur" noch nicht ganz ausgereift. Einfach mal reinhören und einen eigenen Eindruck machen!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Drown 04:54
2. The Silver Tongued Devils 04:46
3. Saving Myself 04:24
4. Knock em Dead 04:27
5. Scavenger of Death 04:25
6. Withered Earth 04:27
7. Skin Crawl 04:43
8. Rust 04:10
9. Up in Smoke 03:33
10. Among Wolves 04:37
11. Reckless Abandon 02:49
12. Dying Inside 03:45
13. Fear & Psychosis 10:05

Night Viper: Night Viper

night viper night viper 8409Label: Svart Records

Spielzeit: 38:32 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Tom Sutton hat schon wieder 'ne neue Band. Der nun in Schweden ansässige Gitarrist, den wir alle von Bands wie "Church of Misery", "Horizont" oder "The Order of Israfel" kennt, wendet sich diesmal dem klassischen Heavy Metal zu.

Das machen er und seine Mitmusiker auch gar nicht so schlecht, die Songs rocken ordentlich und haben so einiges an feinen Riffs und Melodien zu bieten. Es ist zwar nichts extravagantes oder weltbewegend Neues, was die Kollegen hier zu bieten haben, aber die Songs sind derart erdig und mitreißend - wen interessiert das schon? Das ist geilster Heavy Metal, der unheimliche Spielfreude transportiert und somit so richtig Spaß macht! Und das Beste habe ich noch gar nicht erwähnt: Nämlich die unverschämt großartige Sängerin Sofie Lee Johansson! Meine Fresse, was hat diese kleine Person für eine grandiose Stimme!!! Eine super Rockröhre, welche die ohnehin schon coolen Songs nochmal so richtig veredelt! Ich bin total begeistert und kriege das Album gar nicht mehr aus dem Player!

Ein verdammt geiles Debüt, ein rattenscharfes Heavy Rock/Metal Album, das ordentlich Arsch tritt! Hört Euch auf Bandcamp den Titel "Run for cover" (mein absoluter Favorit!) an und Ihr werdet ebenso begeistert sein wie ich!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Night Viper 03:27
2. The Hammer 03:05
3. Curse of a Thousand Deaths 07:12
4. Run for Cover 03:45
5. Warrior Woman 07:08
6. Faces in the Mirror 02:16
7. Never Be Enslaved 04:42
8. Dagger In Hand 03:23
9. The Wolverine 03:34

Kamala: Mantra

Kamala  MantraLabel: Voice Music

Spielzeit: 47:25 Min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Wenn man die Begriffe Thrash Metal und Brasilien hört, fällt ziemlich schnell der Name Sepultura. Dabei haben die Jungs um Andreas und Paulo immer wieder ihren Sound erweitert und sich damit (vor allem in der Zeit nach der Trennung von Max) nicht immer nur Freunde gemacht.

Auch Kamala paaren ihren Thrash Metal mit anderen Spielarten nicht nur des Metals. Die brasilianische Kapelle besteht bereits seit 2003; in seiner jetzigen Besetzung mit Gründungsmitglied Raphael Olmos an der Gitarre und am Gesang, Estevan Furlan an der Schießbude sowie Allan Malavasi am E-Bass kann man sie allerdings erst seit diesem Jahr erleben (gerade noch waren sie auf Europa-Tour). Das Trio aus São Paulo, welches zuvor bereits eine Demo sowie drei Alben veröffentlichte, präsentiert auf 'Mantra' modernen und zumeist schnellen sowie brutalen Thrash, welcher immer wieder in Death-Metal-Gefilde vordringt. Doch damit nicht genug: es wurden wiederkehrende Elemente aus dem Melodeath und Metalcore und sogar orientalische Melodien in den Sound implementiert, was überraschend gut funktioniert und eine gewisse Abwechslung garantiert. Abwechslungsreich innerhalb der gesteckten Grenzen ist auch der Gesang geraten, der in seinen besten Momenten in Richtung Demolition Hammer geht, doch auch mal noch härter ausfällt.
Die Texte fallen größtenteils positiv aus, auch wenn sie mitunter sehr angepisst erscheinen, was aber wiederum ganz gut zur brutalen Musik passt. Die Produktion von Guilherme Malosso und Yuri Camargo ist ganz ausgezeichnet ausgefallen, was auch auf das Artwork von Felipe Rostodella zutrifft.
Was streckenweise etwas nervt, ist der letzte Track, welcher rückwärts gespielte Outtakes, Didgeridoo-Klänge, Improvisiertes, aber auch nen arschtretenden Thrasher beinhaltet.

Die Mucke könnte tatsächlich sowohl alten Thrash-Hasen als auch Core-Jungspunden gefallen. Anspieltipps: Die (einen soulflyesken Refrain aufweisenden) 'Mantra' und 'My Religion' sowie das tighte 'Alive'.

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. Warning
02. Mantra
03. Alive
04. What We Deserve
05. Better Energy, Less Anger
06. My Religion
07. Becoming a Stone
08. Airavata
09. Erawan
10. Suicidal Attack

Panzer Squad/ Disclaim: DisPanzer Split

Panzer Squad  Disclaim  DisPanzer SplitLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 29:54 Min.

Genre: Thrash Metal (Panzer Squad), Hardcore Punk (Disclaim)

Info: Panzer Squad; Disclaim

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Um das Warten auf ihren ersten Longplayer ein wenig zu verkürzen, haben sich die Kollegen von Panzer Squad mit den Bersenbrückern Disclaim kurzgeschlossen und vor geraumer Zeit ein Split-Tape produziert. Jau, ihr habt richtig gelesen: ein Split-Tape. Also eine Kassette, auf der auf der einen Seite die eine Band lärmt und auf der anderen Seite die andere Kapelle ihrerseits gepflegten Krach auf die Menschheit loslassen darf.

Die mittlerweile zum Quartett geschrumpfte, sogenannten Filthy Thrash Metal frönende Krachwalze Panzer Squad veröffentlicht auf diesem Output vier neue Thrasher, welche einen Proberaummitschnitt darstellen, der unter diesen Umständen, vor allem soundtechnisch, gar nicht mal schlecht in Szene gesetzt wurde. Den Gesang übernimmt nach dem Weggang des ehemaligen Fronters Master der Gitarrero Petri, welcher vocaltechnisch etwas schwarzwurzellastiger zu Werke geht als der Vorgänger. Am Ende der A-Seite reißt Gitarrenmann Wulle noch nen ziemlich unlustigen Witz, welcher aber infolge der kongenialen Erzählweise dennoch der Brüller ist.
Das Trio Disclaim, bestehend aus Habicht, Mogel und Buddie, präsentiert ihren Ostbunker-Live-Gig vom Anfang des Jahres 2015 auf der B-Seite der Kassette, welcher mit acht Stücken doppelt so viele Tracks beinhaltet als die A-Seite, aber keineswegs weniger Spaß bereitet. Man kann hier von einer kruden Mischung aus alten Slime sowie nicht viel weniger alten Minor Threat, Black Flag, Gorilla Biscuit und Sick Of It All sprechen, wobei vor allem die Sprüche zwischen den Songs sehr erheiternd sind.

Das 'Panzertape' ist für drei Euronen plus Porto und Versand bei den oben genannten Formationen zu erwerben. Darüber hinaus kann man sich den Stoff auch via Bandcamp besorgen.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Celebrity Deathmatch
02. Equality Grinder
03. Blade Runner
04. Death Triumphant
-------------------------------------------------------
05. Riot!
06. War Cruelty
07. Denazification
08. Anti-Social
09. Small Man - Big Mouth (Minor Threat-Cover)
10. Generation Alientation
11. Idiot
12. Ignorance

Nar Mattaru: Ancient Atomic Warfare

NAR MATTARU Ancient Atomic WarfareLabel: I, Voidhanger Records

Spielzeit: 45:37 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundclound

VÖ-Datum: 04. Dezember 2015

 

Chile. Es gibt da diesen RTL-Samstag-Nacht-Sketch mit Wigald Boning und Oli 'Dittsche' Dittrich, in dessen Vorlauf letztgenannter als kölscher Scheich Manfred (oder so ähnlich) verkleidet verlauten lässt, er mache sein Geld unter anderem mit dem 'Schiele', wobei Boning auf das südamerikanische Land zu sprechen kommt. Kennt Ihr nicht? Zu jung? Nicht witzig? Egal...

Die (mit neunjähriger Pause) seit 1997 in der Szene herumspukenden Chilenen Nar Mattaru beehren uns in diesen Tage mit ihrem zweiten Langeisen, welches den etwas seltsamen Titel 'Ancient Atomic Warfare' verpasst bekam. Auf diesem zockt das Trio aus Santiago Oldschool-Todesblei in eher gedrosseltem Tempo und gespickt mit ausgesprochen vielen Gitarrenmelodien. Das Dargebotene erinnert mich am Ehesten noch an die guten alten Nile, sowohl was die Länge der Songs als auch die Vertracktheit der Gitarren- sowie Schlagzeugarbeit betrifft, auch wenn es Berührungspunkte einerseits mit dem Melodeath der 90er Jahre sowie dem Gothic Metal á la Paradiese Lost oder My Dying Bride gibt. Der neue Growler Bliol gibt sich omnipräsent und verfeinert die Kompositionen mit seiner äußerst brutalen Performance.
Insgesamt keine weltbewegende Veröffentlichung, aber für den einen oder anderen sicherlich ein Geheimtipp. Wer seinen Todesblei unkonventionell, melodiös und in gediegenem Tempo, aber dennoch brutal und sperrig mag, ist mit diesem Output bestens bedient.

Songs zum Anchecken: Das in frappierender Weise an Nile erinnernde 'Funeral in Absu' sowie das nur ein wenig rasantere 'Declarations Of Supremacy'.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Funeral In Absu
02. The End Of The Beginning
03. The Great Serpent Of Knowledge
04. Declaration Of Supremacy
05. Ancient Atomic Warfare
06. Tribulations Of The Gods

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