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Embedded: Bloodgeoning

embedded 2016Label: Apostasy Records

Spielzeit: 35:46 Min.

Genre: Brutal Death Metal

Info: Facebook

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Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Die Todesschwadrone Embedded aus meiner Lieblingsstadt Osnabrück gründete sich bereits 1994 und zählt somit zu den dienstältesten Trümmerkapellen der Friedensstadt (an dieser Stelle sei Sudden Death erwähnt, die kürzlich nach über zwei Dekaden ihre allerletzte Show spielten - R.I.P.). Nach einigen Besetzungswechseln, welche nach einer so langen Zeit häufig leider nicht ausbleiben, ist von der ursprünglichen Truppe keiner mehr übrig (das Napalm-Death-Phänomen), was vermutlich auch der Grund dafür ist, dass der ursprüngliche Oldschool-Todesblei älterer Tage einer wesentlich brutaleren, aber auch technischeren Spielart des Death Metals gewichen ist. Die Kapelle, welche in den letzten 19 Jahren zwei Demos, eine EP, drei Alben sowie eine Split-EP mit den Österreichern von Disastrous Murmur veröffentlichte, bezeichnet ihren Stil als Brutal Death Metal, wobei hier aber weder übertrieben gegroovt, noch mit nicht aussprechbaren Songtiteln kokettiert oder mit ausschließlich unverständlichen Inhale-Growls und dünnen Pig-Squeals gearbeitet wird. Letzte Trademarks finden zwar Verwendung, allerdings sparsam und effektiv; ansonsten ist das Exhale-Gegrowle von Frontsau Rainer Düsing recht tief, verständlich und ansprechend abwechslungsreich.
'Bloodgeoning' (haha, gutes Wortspiel) entstand unter der Regie von Soundtüftler Jörg Uken (Soundlodge), der sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen und auch dieses Mal wieder nen prima Job gemacht hat.
Wer beispielsweise Malevolent Creation, Suffocation und Cannibal Corpse auf seinem Speiseplan stehen hat, wird mit dieser Scheibe seinen Hunger mehr als stillen können. Guten Appetit!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. Quadruple Corpse Horror
02. Murder-Suicide
03. Cleansed By Fire
04. Dawn Of My Being
05. Edenblaze
06. Grinding The Bones
07. Time Has Come
08. Bowed

Conan: Revengeance

CONAN RevengeancexxlLabel: Napalm Records

Spielzeit: 47:28 Min.

Genre: Doom/Sludge

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Die seit 2006 lärmende akkustische Dampfwalze Conan stammt aus dem englischen Liverpool und spielt eine brachiale Mischung aus 40 Prozent Doom, weiteren 40 Prozent Sludge sowie in gleichen Anteilen Wüstenrock und Crust. Für den ungeübten Hörer ist hier wahrscheinlich Schluss; der Liebhaber hingegen bekommt mit diesem Output eine furiose Mischung aus Eyehategod, Grief und den kanadischen Winter vor den Bug geknallt, dass es eine helle Freude ist. Mitunter regiert durchaus die Wiederholung, aber im Großen und Ganzen kann das dritte Album der Wüstlinge eine ganze Menge, d. h. in erster Linie zentnerschwere Riffs unters strauchelnde Volk bringen. Der Gesang klingt am Besten, wenn er zweistimmig erfolgt und wirkt in weiten Passagen beinahe verzweifelt. Produktionstechnisch wurde das Ganze adäquat in Szene gesetzt.
Wer bei doomigem Sludge und einer nicht zu geringen Menge Crustcore und Stoner Rock nen akustischen Steifen bekommt, erhält mit genau diesem Output die adäquate Erektionshilfe geliefert. Ein sehr spezielles, aber beileibe nicht uncooles Stück beinharte Musik.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Throne Of Fire
02. Thunderhoof
03. Wrath Gauntlet
04. Revengeance
05. Every Man Is an Enemy
06. Earthenguard

Scanner: Terminal Earth (Re-Release)

scanner terminal earth coverLabel: Massacre Records

Spielzeit: 49:25 Min.

Genre: Speed/Power Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Und weiter geht es mit der Scanner-Werkschau. Ein Jahr nach dem grandiosen "Hypertrace"-Debüt legten die Kollegen mit "Terminal Earth" kräftig nach. Doch war die Band nicht ohne Veränderungen geblieben: Den Platz hinter dem Mikro füllte nämlich jetzt SL Coe (eigentlich Shelko Topalovic!), den man von seinem vorherigen Job bei "Angel Dust" kannte. (Dort hatte er deren zweites Album "To dust you will decay" eingesungen!)

Ein Sängerwechsel ist immer eine gefährliche Sache, gerade in der Frühphase einer Band und ich muss gestehen, dass mir der Gesang seines Vorgängers etwas besser gefällt. Aber das ist reine Geschmacksache, denn Fakt ist, dass der Kollege hier einen ganz ausgezeichneten Job gemacht hat! Musikalisch hat die Band sich gar nicht großartig geändert (warum auch?), haben ihren Stil eher verfeinert, sind erwachsener geworden. Die Songs sind nämlich immer noch ganz große Klasse, wie ich schon beim Debüt geschrieben habe: Teutonischer Melodic Power Metal der Extraklasse! Zeitlos gut, denn ich finde, dass man die beiden ersten Alben der Band auch heute noch wunderbar hören kann und würde sie vielen aktuellen Veröffentlichungen vorziehen.

Auch diesmal gibt es noch einen fröhlichen Bonustrack, nämlich "L.A.D.Y.", den man bislang nur auf der 1990 erschienenen Japan-Version der Scheibe hören konnte. Feine Sache, starke Scheibe. Die beiden nun neu aufgelegten Klassiker sollte eigentlich jeder gutsortierte Power Metal Fan in der Sammlung haben, spätestens jetzt mit diesen Re-Releases gibt es keine Entschuldigung mehr! Und wenn Ihr keinen Platz habt, schmeißt einfach ein paar "Sabaton"-CDs raus!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Law
2. Not Alone
3. Wonder
4. Buy Or Die
5. Telemania
6. Touch The Light
7. Terminal Earth
8. From The Dust Of Ages 9. The Challenge
10. L.A.D.Y.

Mörk Gryning: Tusen år har gått (Re-Release)

Mork GryningLabel: Eisenwald

Spielzeit: 41:39 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 29. Januar 2016

 

Na, da haben die Kollegen von Eisenton aber was ganz, ganz Feines ausgebuddelt! Ursprünglich im Jahre 1995 beim legendären No Fashion Label veröffentlicht, gehört das Debüt der Schweden (die damals übrigens erst zwischen 16 bis 19 Jahre alt waren!) immer noch zum Allerbesten, was damals im Black Metal Bereich erschienen ist. Leider ist das Album und auch die Band zwischen den vielen anderen (oft ebenfalls ausgezeichneten) Veröffentlichungen irgendwie untergegangen und hat nie so wirklich den gebührenden Platz in der Black Metal Hall of Fame bekommen. Traurig, aber wahr!

Völlig unverständlich, denn wer dieses Meisterwerk einmal gehört hat, wird es für alle Zeiten lieben! Atmosphärisch/epischer Black Metal der Extraklasse, so typisch schwedisch, wie es nur sein kann. Diese unverwechselbare Mischung aus aggressivem Black Metal und Melodien, wie es irgendwie nur die Schweden in dieser Art drauf haben, wird auf "Tusen år har gått" in absoluter Perfektion dargeboten. Klirrend kalte Gitarren, hinreißende Melodien und ein das Ganze perfekt untermalendes Keyboard kreieren eine musikalische Offenbarung, die bis heute (zwanzig Jahre später) aber auch gar nichts von ihrer Faszination und Durchschlagskraft verloren hat. Ein durch und durch perfektes Black Metal Album! Auch die Aufmachung dieser Wiederveröffentlichung gefällt mir ausgezeichnet: Das Originalcover wurde beibehalten, die Songs wurden nicht überarbeitet und dann werden noch bislang unveröffentlichte Demo-Versionen zweier Songs spendiert, eine runde Sache!

Vinyl-Freaks müssen zwar noch etwas auf ihre Version warten, dafür kann ich aber verraten, dass "Eisenton" in absehbarer Zeit auch das zweite Album der Schweden ("Return fire" von 1997) neu auf die Menschheit loslassen wollen! Hurra!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Dagon 01:00
2. Journey 04:05
3. Tusen år har gått 03:34
4. Omringningen 04:20
5. Armageddon Has Come to Pass... 01:44
6. Unleash the Beast 04:21
7. The Final Battle 04:54
8. Mörkrets gryning 03:58
9. Min sista färd (En visa om döden) 05:43
10. Tusen år har gått (demoversion) 03:33
11. When Moonshine is the Only Light (rehearsal/demo 93) 04:28

Naðra: Allir vegir til glötunar

Nara  Allir vegir til glotunarLabel: Signal Rex

Spielzeit: 38:50 Min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 15. Januar 2016

 

Aus dem fernen Island sind in letzter Zeit einige hochinteressante Bands zu uns gekommen und die Kollegen von "Naðra" bilden da keine Ausnahme. Bei dem Quintett steht Black Metal auf dem Speiseplan und dieser ist erfreulich eigenständig und ganz bestimmt keine Stangenware.

So wird hier knüppelharte Raserei mit entsprechenden extrem kratzigen Vocals mit teilweise langen, melodischen bis doomigen Parts verknüpft und das ist den Musikern verdammt gut gelungen. Dass ein Song wie "Falið" trotz seiner Länge von fast einer Viertelstunde nie langweilig wird dürfte da Bände sprechen. Gut, ich gebe zu, dass ich mehr als nur einen Durchlauf benötigt habe, um mit der Musik so richtig warm zu werden, aber mittlerweile bin ich ganz Feuer und Flamme für das Werk der Isländer!

Das hier ist anspruchsvoller, durchdachter Black Metal, der aber dennoch hasserfüllt, aggressiv und tiefschwarz daherkommt - Großartig! Über die Texte lässt sich nichts sagen, denn diese sind allesamt in der Muttersprache der Musiker und mein Isländisch ist doch recht eingerostet.... Das Werk gibt es übrigens auch als Tonband (Vànagandr Records) und Vinyl (Fallen Empire Records), diese Versionen erscheinen aber erst am 01.02.2016. Ein verdammt gutes Debüt, das man auf jeden Fall antesten sollte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Fjallið 04:16
2. Sál 04:26
3. Falið 14:05
4. Sár 07:00
5. Fallið 09:03

Mourning Beloveth: Rust & Bone

mourning beloveth cover smLabel: Ván Records

Spielzeit: 37:31 Min.

Genre: Doom/Death

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 22. Januar 2016

 

Obwohl ihr letztes Album "Formless" noch immer in schöner Regelmäßigkeit meine Ohren und Seele verzaubert, freue ich mich doch sehr, dass es endlich neues akustisches Futter von den melancholischen Iren zu hören gibt!

Und auch diesmal überzeugt die Band auf ganzer Linie (was mich nicht wirklich überrascht!), geboten werden drei lange bis überlange Songs, die durch zwei sehr schöne kleine Zwischenspiele unterteilt werden. Während die beiden ersten Songs noch den für die Band so typischen Gothic/Death/Doom-Sound zelebrieren (wunderbar!) und dabei auch schon mal volle Pulle aufs Gaspedal treten (herrlich!), so ist der letzte Track "A terrible beauty is born" ein ganz ruhiges "Postrock trifft sanften Doom" Stück geworden, das wirklich extrem berührt.

Einen ganz großen Anteil an der herrlich Atmosphäre und der ausdrucksstarken Darbietung hat einmal mehr der unglaubliche Gesang von Frank Brennan und Darren Moore, die sich auch diesmal wieder den klaren Gesang und die Growls unter sich aufteilen. Im direkten Vergleich gefällt mir zwar "Formless" ein klein wenig besser, aber nichtsdestotrotz ist auch "Rust & bone" ein ganz wunderbares, intensives und emotionales Werk geworden, das mit seiner melancholische Schönheit mein Herz im Sturm erobert hat!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Godether
2. Rust
3. The Mantle Tomb
4. Bone
5. A Terrible Beauty Is Born

Sacrocurse: Destroying Chapels (7")

Sacrocurse Destroying Chapels 7 EPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 13:13 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Meine Fresse, da bin ja selbst ich zusammengezuckt! Ohne Warnung beginnt diese fröhliche EP mit einem markerschütternden Schrei, der ungelogen durch Mark und Bein geht! Jetzt bin ich wach! Ein verdammt geiler Einstieg!

Aber auch der Rest weiß zu gefallen. Die international aufgestellte Kapelle bietet uns dreimal ordentlich dreckigen Underground/Old School Death Metal plus einer Bathory-Coverversion an, der mir persönlich sehr gut gefällt! Schön räudig mit einer dreckigen Produktion versprüht die Band eine herrlich moderige Atmosphäre, die richtig schön vergammelt und übelriechend (jawoll - Musik kann stinken!) durch die Boxen bzw. Kopfhörer quillt. Eine gut gemachte Prügelorgie, hier werden definitiv keine Gegangene gemacht! Auch die Coverversion ("Total Destruction" vom "The Return..." Album) fügt sich nahtlos in den Sound ein und beendet diese 7" viel zu früh. Cooles Teil, hier darf gerne in Kürze mehr kommen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Total Devastation
Sacrocurse Temple
Destroying Chapels
Total Destruction (Bathory cover)

Seite 252 von 286

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